Bis 3GPP Release 8 müssen die Träger nebeneinander liegen.
Ab Release 9 wurden einige Erweiterungen spezifiziert, so dass die Träger z. B. in unterschiedlichen Frequenzbändern liegen dürfen. Allerdings sind die Kombinationen nicht völlig beliebig. Am besten schaust du dir mal die 3GPP TS 25.101 an, was alles möglich ist.
Endgeräte dafür gibt es aber meines Wissen nach bisher noch nicht.
Beiträge von scharl
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Inzwischen habe ich ein paar Informationen, wie die Nummerierung bei der Telekom aussieht:
Die eNB ID hat das Format 10xxxx oder 11xxxx, wobei es anscheinend keine regionale Zuordnung gibt. Einen Zusammenhang zwischen eNB ID und GSM CI oder UMTS CI vom selben Standort gibt es wahrscheinlich auch nicht.
Die Sektor-ID ist zumindest bei LTE800 0, 1, 2. -
dxbruelhart:
Laut diesem Beitrag gibt es die richtige Cell ID wohl gar nicht im Field Test. -
Zitat
Original geschrieben von Betamax
Im Prinzip ist an den allermeisten LTE1800 Standorten schon alles vorbereitet: Kabel, Antennen, Platz fürs Rack.Interessant. In München werden dagegen häufig Antennen für LTE800 und LTE1800 aufgebaut, aber die Kabel für LTE800 noch gar nicht angeschlossen.
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Wird eigentlich LTE1800 nur in Gebieten aufgebaut, wo es auch UMTS von der Telekom gibt? Oder anders gefragt: Kennt jemand einen Telekom-Standort, bei dem LTE1800 aber kein UMTS vorhanden ist?
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Welche Wikipedia-Seite meinst du eigentlich?
Die Informationen scheinen jedenfalls veraltet zu sein, denn bei der Versteigerung 2010 hat sich E-Plus weitere Frequenzen im 1800-MHz-Band gesichert. Das entspricht den GSM-Kanalnummern 612-636 sowie 752-776. -
Ob VDSL-Projekte Einfluss darauf haben, wie der LTE-Ausbau weitergeht, kann ich nicht beurteilen.
Auf jeden Fall sind in München derzeit etwa 20 LTE-Sender aufgebaut, die noch nicht in Betrieb sind und bei denen keine Planung in der Netzabdeckungskarte eingezeichnet ist. -
Nachdem was ich für München in den letzten Monaten erlebt habe, wird die LTE-Netzabdeckungskarte ziemlich oft aktualisiert, teilweise sogar mehrmals pro Woche. Bei HSDPA scheint es dagegen nur ein bis zwei Updates pro Jahr zu geben.
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Zitat
Original geschrieben von Anja Terchova
Hast du auch gesehen welche TAC oder vieleicht sogar mehrere TACs fuer o2 LTE in Muenchen verwendet wird?Leider nein.
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Ich habe von einem Bekannten Cell IDs von o2-LTE-Sendern in München bekommen und mal untersucht, welches Nummerierungssystem darin zu finden ist. Ganz so schön wie bei Vodafone ist es zwar nicht, aber man kann schon ein Schema erkennen.
Wenn es am Standort schon GSM gibt, ist es relativ einfach:
eNB ID GSM CI Standort
100053 10053 81927 München, Freischützstr. 5
100418 10418 80992 München, Georg-Brauchle-Ring 23-25
101081 11081 81829 München, Riemer Str. 350
103118 13118 80636 München, Arnulfstr. 35Die letzten vier Stellen von eNB ID und GSM Cell ID stimmen also immer überein.
Gibt es am Standort dagegen nur UMTS, wird es etwas komplizierter:
eNB ID UMTS CI Standort
100047 6047 80807 München, Frankfurter Ring 224
Anmerkung: Nummerierung ist etwas irritierend, da in nur 2,5 km eine andere Basisstation mit GSM CI 10047, UMTS CI 6761 steht
100118 6749 80992 München, Wintrichring 105
Anmerkung: 400 m entfernt ist der reine GSM-Sender mit der CI 10118 (Franz-Schrank-Str. 9, 80638 München) dessen Nummer hier offensichtlich als Vorlage dient
100750 6750 80992 München, Baubergerstr. 30
100772 6772 81925 München, Oberföhringer Str. 206
103088 6088 80999 München, August-Föppl-Str. 16Hier kann man also sagen, dass in der Regel die letzen drei Stellen von eNB ID und UMTS Cell ID übereinstimmen.
Die ersten beiden Stellen der eNB ID sind in allen Fällen 10. Ich vermute, dass hier analog zu Vodafone die Region codiert wird. Bei GSM war das z. B. 8 für Nordbayern, 9 für südliches und mittleres Baden-Württemberg sowie 10 für Südbayern. Die 10 für LTE-Sender aus München würde also passen.
Ansonsten ist es bei o2 genauso wie bei Vodafone, dass für 800 MHz die Sektor-IDs 1, 2 und 3 verwendet werden während es bei LTE2600 13, 14 und 15 sind.
Kennt jemand Cell IDs von o2-LTE-Sendern aus anderen Teilen Deutschlands? Hier wäre insbesondere interessant, ob in den ersten beiden Stellen der eNB ID tatsächlich die Region codiert ist und welche Werte diese annehmen können.