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Original geschrieben von phonefux
Sind denn auch die Richtfunkstrecken genehmigt? Die Betreiber sagen ja, dass es meist daran hängt, weniger an den Standorten selbst.
Das kann ich nicht beurteilen.
Benötigt man denn überhaupt neue Richtfunkstrecken, wenn es am Standort schon GSM und/oder UMTS gibt?
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Original geschrieben von phonefux
- altbekannter Grund: BNetzA kommt mit Genehmigungen nicht nach
Das scheint in letzter Zeit oft als Ausrede herhalten zu müssen.
Ich komme momentan allein in München und zwei Vororten auf zwölf o2-Standorte, bei denen die LTE-Nachrüstung genehmigt ist, aber bisher nichts aufgebaut wurde. Teilweise sind die geänderten Standortbescheinigungen schon vom März 2012.
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In diesem Dokument der GSM Association ist alles zur IMEI definiert.
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Das ist vermutlich regional recht unterschiedlich, aber in München haben die Telekom und Vodafone seit 2003 praktisch keine neuen GSM1800-Sender mehr aufgebaut. Nur bei der Eröffnung der Allianz Arena 2005 kamen noch ein paar hinzu.
Die Telekom hatte verglichen mit Vodafone eh nie sonderlich stark auf GSM1800 gesetzt und sich praktisch nur auf Bereiche mit sehr hohem Gesprächsaufkommen (Messe, Olympiastadion, Allianz Arena) konzentriert. Viele sonstige GSM1800-Sender wurden schon vor mehr als fünf Jahren wieder außer Betrieb genommen. Seit Juli 2012 ist im Stadtgebiet überhaupt kein GSM1800-Sender mehr aktiv, so dass überall LTE1800 mit 20 MHz Kanalbandbreite genutzt werden kann.
Wie schon erwähnt, wird Vodafone seine 1800-MHz-Frequenzen auf absehbare Zeit nicht für LTE verwenden. Trotzdem wurden in den letzten Jahren viele GSM1800-Sender abgebaut, wenn der Standort mit UMTS oder LTE nachgerüstet wurde.
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Original geschrieben von DTN
Telekom und Vodafone haben bei einer Frequenzauktion 2002 (hoffe ich liege richtig) Spektrum im 1800er Band erhalten. Zunächst waren das jeweils ca. 5 MHz. Das waren die damals noch zwischen den Frequenzen von eplus und O2 freien Kanäle.
Laut dieser PDF-Datei fand die Versteigerung am 28. Oktober 1999 statt. Die Telekom sicherte sich 2 x 5 MHz und Vodafone (damals noch Mannesmann) 2 x 5,4 MHz.
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Re: Netzabdeckungskarte aktualisiert
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Original geschrieben von telcafe
Die vor kurzem eingestellte E-Plus-Netzabdeckungskarte wurde gestern dahingehend aktualisiert, dass nur noch die tatsächlich vorhandenen Sender abgebildet werden.
Im Gegensatz zur alten Karte fehlen allerdings alle Repeater.
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In der EMF-Datenbank sieht man den Stand, der derzeit genehmigt ist. Wenn bei bestehenden Standorten weitere Sender hinzukommen, dauert es nach Aktualisierung der Standortbescheinigung oft Monate bis diese auch in Betrieb gehen.
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o2 nimmt doch tatsächlich noch UMTS-Sender in Betrieb, wo sie bisher nur mit GSM versorgten: Beim GSM-Sender in 83088 Kiefersfelden wurde inzwischen auch UMTS aktiviert.
In München tut sich bei neuen UMTS-Sendern recht wenig, aber dafür werden immer mehr bestehende von drei auf sechs Sektoren umgerüstet. Inzwischen sind 14 Standorte umgebaut worden, wovon bei elf auch schon die zusätzlichen Zellen in Betrieb sind. Laut EMF-Datenbank ist für 13 weitere Sender eine Erweiterung auf sechs UMTS-Sektoren geplant. Häufig werden die Umbauten auch gleich dafür genutzt LTE-Antennen zu montieren.
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Vielen Dank für die Beispiele. Ich kann dabei tatsächlich ein System erkennen, allerdings nur wenn der zweite von dir genannte Sender DXBZ21 (entspricht GSM 35211) ist.
Man nehme die Cell ID und rechne sie nach hexadezimal um:
10273281 = 0x9CC201 bzw. 11141377 = 0xAA0101
Die letzten 8 Bits (also hexadezimal die letzten beiden Stellen) ergeben dann den Sektor einer LTE-Basisstation.
Rechnet man jetzt die oberen 20 Bit wieder nach dezimal um, ergibt das:
0x9CC2 = 40130 bzw. 0xAA01 = 43521
Man kann also hier die GSM-Cell-ID ohne die letzte Stelle wiederfinden.
Da bei Vodafone Cell IDs nur innerhalb eine Niederlassung eindeutig sind, vermute ich mal, dass 4 für die Niederlassung West steht.
Interessant wäre noch, welche Cell IDs für LTE2600 genutzt werden. Wahrscheinlich wird das so sein, dass dann auf die Sektor-Zahl einfach ein fester Offset addiert wird.
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Bei GSM hat die Cell ID eine Länge von 16 Bits.
Für UMTS gibt es die UTRAN Cell ID, die sich aus der RNC-ID (12 Bits) und der Cell ID (wie bei GSM 16 Bits) zusammensetzt; insgesamt also 28 Bits.
LTE verwendet keine RNCs mehr, aber die E-UTRAN Cell ID ist unverändert 28 Bits.
Mich würde interessieren, wie diese 28 Bits der Cell ID bei LTE codiert sind. In 3GPP TS 36.413 Kapitel 9.2.1.37 heißt es, dass bei Makro-eNBs (im Gegensatz zu Home eNBs) die obersten 20 Bits der Cell ID die eNB ID ergeben. Im Umkehrschluss bedeutet das dann, dass die untersten 8 Bits die Zellen einer Basisstation identifizieren.
Hat jemand dazu mehr Informationen?
Mich würde auch interessieren, wie die Cell IDs bei Vodafone-LTE-Sendern aussehen. Bisher ist es ja so, dass wenn an einem Standort GSM- und UMTS-Sender vorhanden sind, die 16-Bit-Cell-IDs pro Sektor bei beiden Technologien gleich sind.
Kennt jemand Vodafone-LTE- und GSM- bzw. UMTS-Cell-IDs vom selben Standort?