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Zitat
Original geschrieben von gangsti
Weißt du, woher das Vodafone - LTE - Signal in Steinhöring kommt ?
Ich weiß es zwar auch nicht, aber laut Netzabdeckungskarte steht ein LTE-Sender ca. 600 Meter südlich der B12 auf halben Weg zwischen Hohenlinden und Maitenbeth. In der Satelliten-Ansicht von [URL=http://maps.google.de/maps?q=steinh%C3%B6ring&hl=de&ie=UTF8&ll=48.135822,12.050685&spn=0.001498,0.002411&sll=51.151786,10.415039&sspn=23.143337,39.506836&vpsrc=6&hnear=Steinh%C3%B6ring,+Ebersberg,+Bayern&t=h&z=19]Google Maps[/URL] kann man erkennen, dass dort ein Fernmeldeturm steht.
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Merkwürdig finde ich, dass alle LTE-Sender in München als geplant eingezeichnet sind, obwohl der Großteil bei der letzten Aktualisierung der Netzabdeckungskarte schon als in Betrieb angegeben war. Selbst das, was jetzt als geplant eingezeichnet ist, ist weniger als schon schon aufgebaut ist.
Bei UMTS ist es ähnlich: Da sind in München gerade mal drei Standorte als geplant eingezeichnet, obwohl ich noch fünf weitere kenne, die in den letzten Wochen aufgebaut wurden und mit ziemlicher Sicherheit dieses Jahr noch in Betrieb gehen werden.
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Aus der EMF-Datenbank kann man nicht direkt erkennen, um welchen Netzbetreiber und welche Mobilfunk-Art (GSM, UMTS, LTE) es sich handelt. Die Abstrahlrichtungen sind aber oft typisch für einen Netzbetreiber und anhand der Sicherheitsabstände kann man manchmal die Mobilfunk-Art ermitteln. Letzteres ist aber ziemlich unsicher.
Wenn man allerdings bei einem konkreten Standort schon alle Sender korrekt zuordnen kann, dann ist klar, dass für die Inbetriebnahme von LTE zusätzliche Einträge für diesen Standort in der EMF-Datenbank hinzukommen müssen.
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Der Schakal: Hast du Informationen, wo in München schon Vodafone-LTE-Sender aufgebaut sein sollen?
In der EMF-Datenbank konnte ich nämlich noch keinen Vodafone-Standort mit zusätzlichen Einträgen für LTE finden. Dagegen sind die LTE-Sender von Telekom und o2 dort alle eingetragen.
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An der Fraunhoferstraße sind inzwischen mindestens zwei weitere Antennen in Betrieb gegangen, so dass die Versorgung des Bahnhofs deutlich besser geworden ist.
Auch die Abdeckung der Tunnelabschnitte auf der U2 Ost dürfte bald besser werden, da Ende September bei den Standortbescheinigungen einiger Bahnhöfe weitere Sender hinzugekommen sind.
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Auf der U2 Ost hat man kürzlich bei einigen Bahnhöfen in den Zwischengeschossen noch Antennen nachgerüstet, z. B. Karl-Preis-Platz und Silberhornstraße.
Auch an der Fraunhoferstraße hängt im südöstlichen Zwischengeschoss ein neuer Rundstrahler, der aber noch nicht aktiv ist.
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Hackman99: Da hast du wohl recht.
Dann versuche ich mich mal mit neuen Erklärungen:
Bei GSM fängt der Vebindungsaufbau immer mit maximaler Sendeleistung an, während bei UMTS mit einer niedrigeren begonnen wird und nur so lange hochgedreht wird bis die Basisstation das Handy versteht.
Das könnte die bessere Stand-by-Zeit bei UMTS erklären, denn bei GSM finden die ab und zu nötigen kurzen Verbindungen immer mit maximaler Sendeleistung statt.
Die Unterschiede bei der Sprechzeit ergeben sich dann vermutlich dadurch, dass der Rechenaufwand während einer Verbindung bei UMTS deutlich höher ist. Außerdem ist bei einem Gespräch über GSM nur ein Zeitschlitz belegt, so dass nur 1/8 der Zeit tatsächlich gesendet wird.
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Die Akkulaufzeit hängt ja von zwei Punkten ab: Einmal der Stromverbrauch des Senders im Handy und zum anderen alle sonstigen Signalverarbeitungen, Codierungen, Decodierungen etc.
Der Rechenaufwand und damit der Stromverbrauch ist bei UMTS höher als bei GSM.
Die Betriebszeiten in den technischen Daten gehen sicherlich von optimalen Bedingungen aus, also minimaler Sendeleistung. Diese ist bei GSM900/850 +5 dBm, bei GSM1800/1900 0 dBm und bei UMTS -50 dBm.
Bei der Stand-by-Zeit spielt der Rechenaufwand eine größere Rolle als die nur alle paar Stunden nötigen Location Updates, bei denen kurzzeitig die Sender aktiv ist.
Dagegen ist bei einer Sprachverbindung der Unterschied der minimalen Sendeleistung zwischen GSM und UMTS so groß, dass offensichtlich der höhere Rechenaufwand von UMTS gegenüber GSM mehr als ausgeglichen wird.
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Die 3G-Abdeckung ist jetzt aber teilweise schlechter eingezeichnet als sie tatsächlich ist. Das gilt für Gebiete, wo schon ein UMTS-Sender steht, der aber noch nicht in Betrieb ist. Dort ist dann immer ein Funkloch eingezeichnet, auch wenn die schon aktiven umliegenden UMTS-Sender dort problemlos mit gutem Pegel zu empfangen sind.
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In München hat Vodafone begonnen, die 3. UMTS-Frequenz (Kanalnummer 10612) in Betrieb zu nehmen. Der erste Standort, den ich gefunden habe, ist passenderweise der Sendemast an der Vodafone-Niederlassung Süd (Kastenbauerstr. 2, 81677 München). Die Cell IDs dort sind jeweils im Uhrzeigersinn 201, 202 und 203 (1. Frequenz), 205, 206 und 207 (2. Frequenz) sowie 208, 209, 200 (3. Frequenz).