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Hackman99: Da hast du wohl recht.
Dann versuche ich mich mal mit neuen Erklärungen:
Bei GSM fängt der Vebindungsaufbau immer mit maximaler Sendeleistung an, während bei UMTS mit einer niedrigeren begonnen wird und nur so lange hochgedreht wird bis die Basisstation das Handy versteht.
Das könnte die bessere Stand-by-Zeit bei UMTS erklären, denn bei GSM finden die ab und zu nötigen kurzen Verbindungen immer mit maximaler Sendeleistung statt.
Die Unterschiede bei der Sprechzeit ergeben sich dann vermutlich dadurch, dass der Rechenaufwand während einer Verbindung bei UMTS deutlich höher ist. Außerdem ist bei einem Gespräch über GSM nur ein Zeitschlitz belegt, so dass nur 1/8 der Zeit tatsächlich gesendet wird.
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Die Akkulaufzeit hängt ja von zwei Punkten ab: Einmal der Stromverbrauch des Senders im Handy und zum anderen alle sonstigen Signalverarbeitungen, Codierungen, Decodierungen etc.
Der Rechenaufwand und damit der Stromverbrauch ist bei UMTS höher als bei GSM.
Die Betriebszeiten in den technischen Daten gehen sicherlich von optimalen Bedingungen aus, also minimaler Sendeleistung. Diese ist bei GSM900/850 +5 dBm, bei GSM1800/1900 0 dBm und bei UMTS -50 dBm.
Bei der Stand-by-Zeit spielt der Rechenaufwand eine größere Rolle als die nur alle paar Stunden nötigen Location Updates, bei denen kurzzeitig die Sender aktiv ist.
Dagegen ist bei einer Sprachverbindung der Unterschied der minimalen Sendeleistung zwischen GSM und UMTS so groß, dass offensichtlich der höhere Rechenaufwand von UMTS gegenüber GSM mehr als ausgeglichen wird.
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Die 3G-Abdeckung ist jetzt aber teilweise schlechter eingezeichnet als sie tatsächlich ist. Das gilt für Gebiete, wo schon ein UMTS-Sender steht, der aber noch nicht in Betrieb ist. Dort ist dann immer ein Funkloch eingezeichnet, auch wenn die schon aktiven umliegenden UMTS-Sender dort problemlos mit gutem Pegel zu empfangen sind.
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In München hat Vodafone begonnen, die 3. UMTS-Frequenz (Kanalnummer 10612) in Betrieb zu nehmen. Der erste Standort, den ich gefunden habe, ist passenderweise der Sendemast an der Vodafone-Niederlassung Süd (Kastenbauerstr. 2, 81677 München). Die Cell IDs dort sind jeweils im Uhrzeigersinn 201, 202 und 203 (1. Frequenz), 205, 206 und 207 (2. Frequenz) sowie 208, 209, 200 (3. Frequenz).
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Zitat
Original geschrieben von scharl
Bei zwei Standorten hat o2 den dritten UMTS-Frequenzblock in Betrieb genommen: Bayerstr. 25, 80335 München (direkt am Bahnhofplatz) sowie Andréestr. 3, 80634 München (Nähe Rotkreuzplatz). Die Cell IDs konnte ich leider nicht ermitteln, da mein Nokia 6120 classic trotz Carrier Lock im Netzmonitor nicht einbuchen konnte.
Beim Standort Bayerstraße hat o2 inzwischen die Konfiguration geändert, so dass man sich mit dem Carrier Lock in die Zellen der dritten UMTS-Frequenz einbuchen kann; bei der Andréestraße geht das weiterhin nicht. Interessant sind die Cell IDs: 9999, 19999, 29999 (zum Vergleich die erste Frequenz: 6001, 26001, 46001).
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Taucht das Vodafone-LTE-Netz bei einer Netzsuche im Tal auch auf?
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Zitat
Original geschrieben von Der Schakal
Meine Netzsuche mit dem Huawei E398u-15!
Wurde die auch im höchsten Stockwerk vom o2-Tower gemacht?
Interessant, was da für Netze gefunden wurden. 555-10 wurde früher für das Testnetz von Siemens Mobile an der Hofmannstraße verwendet. Das dürfte jetzt dann wohl irgendein Test von Nokia Siemens Networks sein. D11 war die Kennung vom o2-Testnetz für HSPA+ Ende 2009 / Anfang 2010 in München.
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Zitat
Original geschrieben von Betamax
In Deutschland wird vorerst von allen Betreibern nur auf 64QAM und Dual Channel gesetzt, da dies wesentlich günstiger ist als überall die Antennen auszutauschen. Vermutlich ist daher in Deutschland auch mit 42,2Mbit/s DC-HSPA+ das Ende der Fahnenstange erreicht und das UMTS Netz hat dann seinen Endausbau erreicht.
Beim o2-Testnetz für HSPA+ vor zwei Jahren in München wurde offensichtlich MIMO genutzt, wie z. B. bei teltarif gemeldet wurde. Für 2x2 MIMO müssen die Antennen auch gar nicht getauscht werden, da für UMTS mit Ausnahme von Indoor-Sendern eigentlich immer kreuzpolarisierte Antennen verwendet werden, so dass man problemlos den ersten Datenstrom auf +45° und den zweiten auf -45° senden kann.
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Zitat
Original geschrieben von Betamax
Auf der Funkversorgungs-Karte steht es jetzt auch drin: http://www.t-mobile.de/funkver…d/0,12418,15400-_,00.html
Auch die drei LTE-Sender, die in München schon in Betrieb sind, sind jetzt eingezeichnet.
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Aus der Pressemeldung vom Freitag:
Zitat
Die jetzt beginnenden Maßnahmen zur Optimierung der Funkversorgung werden voraussichtlich bis Ende 2012 abgeschlossen.
Das dauert also fast so lang wie die Inbetriebnahme der gesamten U-Bahn-Versorgung.