Mit der Mobilfunkversorgung weiterer Strecken der Münchner U-bahn tut sich leider nichts. Dabei hängen die neuen Antennen an manchen Bahnhöfen schon seit mindestens Anfang Mai und auf der U1 Nord war Ende Juli das Vodafone-GSM-Netz für mehrere Tage mal testweise in Betrieb.
Dafür hat T-Mobile kürzlich im gesamten bisher versorgten U-Bahn-Netz sowie im S-Bahn-Stammstrecken-Tunnel den zweiten UMTS-Frequenzblock in Betrieb genommen. Bisher war in München Vodafone immer der Vorreiter für die Nutzung der zweiten UMTS-Frequenz, aber im Untergrund verwenden sie momentan immer noch nur einen UMTS-Frequenzblock.
Beiträge von scharl
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Original geschrieben von Rudi78
Natürlich sind sie das. Du musst doch die Raumabweichung ("Raum-Diversity") in den Panel unterbringen. Sonst macht MiMo überhaupt keinen Sinn. Aber so wie ich das verstanden habe, sind die Feldtests von den NBs in Deutschland genau dafür da zu gucken, welche Antennenkonstruktionen da geeigneter sind. Da gibt es ja nunmal mehrere Optionen.Neben Raum-Diversity gibt es auch Polarisations-Diversity, bei der sich in einem Antennengehäuse Dipole mit +45° und -45° Polarisation befinden. Das wird praktisch bei allen GSM- und UMTS-Basisstationen seit mindestens 10 Jahren genutzt, da der Aufbau viel einfacher ist (eine statt zwei Antennen pro Sektor, weniger Masten).
MIMO ist übrigens nicht erst mit LTE eingeführt worden, sondern gab es auch schon bei HSPA+. Die Idee dabei ist, dass man beide Polarisationrichtungen nicht nur zum Empfangen sondern auch zum Senden verwendet.Und noch etwas zur Antennengröße: Diese hängt nicht vom Mobilfunkstandard (GSM, UMTS, LTE) ab, sondern ausschließlich von der Frequenz. Antennen für 800 und 900 MHz unterscheiden sich äußerlich fast gar nicht. Gleiches gilt auch für 1800, 2100 und 2600 MHz.
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Original geschrieben von Personal Jesus
Dabei fällt mir jetzt gerade ein: Ist der für den HSPA+-Test genutzte Frequenzblock nicht jetzt bei der Auktion anderweitig vergeben worden?Nein, diesen Block hat o2 ersteigert. Allerdings sind bis zur tatsächlichen Nutzung der neuen Frequenzen noch einige Schritte nötig: BNetzA. Ob die schon alle durch sind?
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Original geschrieben von Personal Jesus
Der Test i.e.S. war m.W. ja nur bis Ende 2009 geplant, und man hatte nur "vergessen", alles abzuschalten. Ich habe aber auch von einem LTE-Test dort gehört - vielleicht braucht man an den Standorten nun die Antennen für diesen Test.An den Antennen kann es nicht liegen, denn für LTE werden zusätzliche montiert.
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Der LTE-Netzaufbau in München geht los: Auf der o2-Zentrale am Georg-Brauchle-Ring 23-25 wurden direkt neben den o2-UMTS-Antennen drei weitere Antennen mit identischen Abstrahlrichtungen (0°, 120°, 240°) montiert. Die Antennen schauen nach Kathrein 800 10621 aus, die für Frequenzen zwischen 1710 und 2690 MHz geeignet sind. In die Standortbescheinung wurden die neuen Sender am 19.8. aufgenommen.
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Wurde der Test für HSPA+ inzwischen beendet? Denn bei einer Netzsuche in Moosach taucht das Testnetz nicht mehr auf.
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Original geschrieben von el_emka
GSM900, GSM1800 und UMTS mit den HSR 90°, 210°, 330°; Kennzeichnung GSM900/UMTS: A/B/C TX/RX A,B; Kennzeichnung GSM1800: G/H/J TX/RX A,BDa würde ich doch schwer auf Vodafone tippen, denn das A/B/C bzw. G/H/J entspricht der letzten Stelle der Cell ID, also A=1, B=2, usw.
ZitatGSM1800 und UMTS mit den HSR 0°, 120°, 240°; Kennzeichnung GSM: Tx/Rx 1/2/3; Kennzeichnung UMTS: ME 1/2/3
Laut gsm.yz.to betreibt o2 dort einen Sender mit diesen Abstrahlrichtungen.
ZitatGSM900 und UMTS mit den HSR 100°, 220°, 340°; keine Kennzeichnung
Das kann dann eigentlich nur noch T-Mobile sein.
ZitatWas die neue UMTS-Zelle von E-Plus angeht, sehe ich jetzt nur noch zwei Varianten:
1. Die BNetzA hat noch nicht aktualisiert.
2. Die Antenne muss nicht bewilligt werden. Sowas baut E-Plus hier in der Gegend ab und an auch.Genehmigungsfrei sind nur Sender mit weniger als 10 Watt EIRP. Das schaffen in der Regel nur Sender in Gebäuden oder Mikrozellen. Normale GSM- oder UMTS-Basisstationen auf Dächern haben dagegen deutliche höhere Sendeleistungen.
Ich hätte noch eine 3. Variante: Der E-Plus-UMTS-Sender ist auf einem anderen Gebäude.
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Der HSPA+-Test in München läuft seit letzten Herbst auf der dritten Frequenz. Allerdings gehörte die Frequenz damals noch nicht o2, sondern war nur für die Tests von der Bundesnetzagentur ausgeliehen. Seit dem Ende der Versteigerung darf die Frequenzen aber von o2 ganz regulär genutzt werden und das HSPA+-Netz ist weiterhin in Betrieb.
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Laut der E-Plus-Netzabdeckungskarte gibt es an dem Standort einen GSM-Repeater sowie eine UMTS-Basisstation.
Das passt sehr gut zu der Standortbescheinigung: Der Repeater ist auf 54,8 und 60,5 Meter, verstärkt die Basisstation aus 300° und sendet Richtung 80°. Die Antennen auf 140 Meter sind typisch für UHS: Mehr als vier Sektoren, ein Sender pro Sektor und ein sehr hoher Standort.