Beiträge von holden

    Hallo,
    ich habe von Zeit zu Zeit folgendes Problem (Win XP Home SP2). Wenn ich eine Anwendung starte, dann erscheint sie zwar im Taskmanager als Prozess, nicht aber als Anwendung. Sie ersacheint auch nicht auf dem Bildschirm, ich kann also nicht mit ihr arbeiten. Auch über ALT-TAB komme ich nicht an die laufende Anwendung heran.
    Auch ein Beenden des Prozesses und Neustart der Anwendung nützt nichts, es passiert wieder das Gleiche.


    Es passiert halt nicht immer, aber ab und zu, wobei ich keine Situationsunterschiede feststellen kann. Auch passiert es nicht mit allen Anwendungen, so sind Browser und E-Mailprogramm nicht betroffen (Firefox, Thunderbird), aber z.B. Trilian und Antivir-update...


    Kann da jemand helfen?



    Edit: Entschuldigung, sollte natürlich in´s Software-Forum. Da war ich irgendwie nicht bei der Sache... Wenn es also jemand verschieben möchte/könnte - Bitte.

    Ich glaube, wir liegen inhaltlich gar nicht so weit auseinander, nur bin ich der Meinung, dass gerade bei religiösen Themen viele sehr sensibel reagieren, so dass es nicht möglich ist Kritik zu üben ohne zumindest einige vor den Kopf zu stoßen. Daher halte ich das von Dir Geforderte für unmöglich.



    Ich habe einzig und allein gesagt, dass es widersprüchlich ist einerseits dies einzuhalten:


    und gleichzeitig dieses hier zu schreiben


    Zitat

    Original geschrieben von Jochen
    ...


    Daß Päpste Fehler machen, liegt einfach daran, daß sie auch nur aus Fleisch und Blut sind und das hat die Geschichte oft genug gezeigt.


    weil man (Du) auch hiermit einigen Gläubigen vor den Kopf stößt.


    Eine Frage bleibt:

    Zitat


    Ich habe keine Kritik untersagt, wo kämen wir dahin?


    Wo habe ich Dir auch nur annähernd unterstellt Kritik zu untersagen?


    Und nicht bös gemeint, aber

    Zitat


    Wer das noch nicht gemerkt hat, wird es im Leben noch oft genug merken.


    ist nun wirklich ein pauschales Stammtischtotschlagargument, in dem nicht allzu viel Inhalt steckt.

    Irgendwie kann ich mich des Gefühls nicht erwehren, dass Du mich nicht verstehen möchtest.

    Zitat

    Original geschrieben von Jochen
    Ich habe kein Problem damit, wenn Du "gläubiger Katholik sein" anders definierst und auslegst, als ich.


    Was ich dazu geschrieben habe, ist nicht meine Meinung, sondern die der Kirche (welche ich nicht teile). Natürlich darfst Du anderer Meinung sein als die Kirche, wenn Du aber darum bittest Gläubige nicht vor den Kopf zu stoßen und es selbst ein Posting weiter tust - eben wegen dieser Definition der Unfehlbarkeit durch die Kirche - dann halte ich dies für widersprüchlich.


    Zitat


    Auch da habe ich kein Problem damit, wenn Du anderer Meinung bist als ich.


    s.o.


    Zitat


    Der Ton macht überall die Musik und so ist es ein ganz gewaltiger Unterschied, welchen man anschlägt und wie man sich artikuliert.
    Die Rhetorik spielt eine ganz große Rolle dabei. Gerade, wenn es um "Pietät" geht.


    Da gebe ich Dir Recht. Allerdings sind Maßstäbe immer subjektiv. Nur weil z.B. Du etwas als pietätlos erachtest, heisst das noch lange nicht, dass alle so denken. Oben fiel irgendwo das Wort "rammeln". Einige mögen dies unagebracht finden, andere denken vielleicht man könnte es nicht besser ausdrücken. Die Wortwahl ändert aber nichts am Inhalt der Kritik.
    Ich halte ein Diskussionsverständnis für sehr fragwürdig, wenn von zwei inhaltlich gleichen Meinungen eine abgetan wird - weil unschön, unpassend... formuliert, während eine zweite sauber formulierte Meinung Beachtung findet. Nur weil jemand etwas derber, ungehobelter oder ungebildet formuliert, ist es noch längst nicht weniger richtig oder falssch. Anders verhält es sich natürlich, wenn Äußerungen gezielt destruktiver Provokation oder der Beleidigung dienen sollen.


    Meine Meinung ist, dass gerader bei einem solch heiklen Thema wie Religion es nicht möglich ist eine Grenze zwischen angebrachter, pietätvoller und unangemessener Kritik zu ziehen, da diese Grenze niemals eine einheitliche ist.
    Daher halte ich es für nicht durchsetzbar nur "korrekte" Kritik zu üben.


    Zitat


    Im übrigen finde ich nicht, daß Kritik in diesem Thread nicht angebracht ist.
    Warum sollte das so sein?


    Habe ich ja nie behauptet, ich habe lediglich gesagt: entweder oder.

    Zitat


    Weil man damit Menschen vor den Kopf stößt?


    Genau das ist der springende Punkt. Du selbst forderst, man solle Menschen nicht vor den Kopf stoßen und schaffst eine Trennung zwischen Kritik, die nicht vor den Kopf stößt und solcher, die eben dies tut. Nur leider ist deine Trennlinie für andere nicht unbedingt nachvollziehbar, da diese anders denken. Jede Art von Kritik - gerade bei Religionsfragen - wird einige Menschen vor den Kopf stoßen, egal wie höflich formuliert. Daher folgt aus Deiner Forderung dies nicht zu tun automatisch ein Verzicht auf jegliche Kritik.


    Also enthält man sich entweder jeglicher Kritik aus Rücksicht auf die Trauernden, oder man lässt sie zu, dann aber vollständig.


    Zitat


    Entschuldige, aber dann brauchen wir hier kein Diskussionsforum zu betreiben, sondern machen lieber eine Kondolenzliste auf.


    Danke, genau das sind die zwei Möglichkeiten von denen ich sprach. Ein Zwischending, wie von Dir gefordert, ist kaum möglich.

    gläubig im Sinne der römisch-katholischen Kirche bedeutet auch den Papst als gottgewollt und unfehlbar anzuerkennen, ob Du damit übereinstimmst hat mit der strikten Auslegung durch eben diese Kirche nichts zu tun.


    Ein solcher Gläubiger darf durchaus kritisch sein, die Entscheidungen des Papstes hat er aber als richtig anzuerkennen.


    Meine Meinung ist halt, dass man in einem solchen Thread entweder sich der Kritik vollkommen enthält, da es eine Art Trauerthread für Gläubige sein soll, oder man mit jeder Art von Kritik zu leben bereit ist. Nur weil einige nicht fähig oder willens sind ihre Kritik pietätvoll und mit Anstand zu äußern, so mindert das nicht automatisch den Gehalt ihrer angeführten Kritikpunkte.

    Zitat

    Original geschrieben von Jochen


    Daß Päpste Fehler machen, liegt einfach daran, daß sie auch nur aus Fleisch und Blut sind und das hat die Geschichte oft genug gezeigt.


    Wenn Du allerdings selbst forderst, man sollte die Gläubigen nicht vor den Kopf stoßen (Dein vorheriges Posting), ist dieser Satz doch das genaue Gegenteil. Für einen gläubigen Katholiken ist der Papst qua Amt unfehlbar.