Sag dem Vater klar, deutlich und bestimmt aber im freundlichen Ton wie Du Dir die zukunft vorstellst.
Auf lange Sicht gibt es ja nur zwei Möglichkeiten, entweder Du verhälst Dich so wie es von Dir erwartet wird bzw. so wie es bisher war, oder Du verhälst Dich so, dass DU mit Deinem Verhalten zufrieden bist und gut damit Leben kannst, was natürlich gewisse Rücksicht gegenüber Partner und Familie einschliesst;).
Bei Möglichkeit eins wirst Du selbst irgendwann so unzufrieden sein, dass es Ärger gibt, Du quer schiesst, rummaulst, ausbrichst (nur bildlich)... also keine gute Wahl.
Sinn macht also nur Variante zwei. Dies ist aber eine Änderung Deiner bisherigen Verhaltesmuster. Mit einem Gespräch vorher minimierst Du die Angriffsfläche gegen Dich und schaffst eventuell sogar schon im Voraus Verständnis.
Meine Erfahrung ist, dass wenn eine Verhaltensänderung sinnvoll und ruhig angekündigt wird, die Anderen viel besser damit umgehen, als wenn eine solche Änderung "vom Himmel fällt".
Dann bring vielleicht noch als Entschuldigung für mangelnden Einsatz beim Umbau ein, dass Du Dich nicht so schnell mit der neuen Situation anfreunden konntest und daher dich ein wenig abgeschottet hast. Was aber nur Sinn macht, wenn Du jetzt gewillt bist die neue Situation zu meistern und mit anzupacken.
Das wichtigste aber auch heikelste: Zeig dem Vater die Grenzen auf, die er Deiner Meinung nach zu achten hat, was Dein und Euer zwei Leben angeht. Sprich ruhig offen den finanziellen Unterschied zwischen ihm und somit seiner Tochter und Dir an. Dass Du ihm zwar dankbar bist für´s Haus, er aber auch Deine Situation sehen muss...