Es lohnt sich auf jeden Fall einen wirklich guten Arzt zu suchen.
Ich habe mir mal einen Totalschaden im Knie zugezogen (vorderes + hinteres Kreuzband, Innen- und Aussenmeniskus, Innenband, Aussenband gerissen, Korbhenkel Abriss und ein schöner Knorpelschaden...)
Bin durch Zufall bei einem echten Spezialisten für Knie(e) (wie schreibt sich der Plural von Knie???) gelandet und habe dies nie bereut.
Kann heute wieder alles machen, Ski, Hockey... Allerdings merke ich das Knie, wenn ich z.B. länger auf Kunstrasen oder in der Halle spiele/trainiere.
Aber jeder Arzt, der sich seitdem mein Knie angeguckt hat, ist in Begeisterung ausgebrochen, wie stabil das Knie ist, gemessen an der Verletzung.
Ich tippe mal, dass heutzutage alle Operationen ambulant sind und er ein paar Wochen auf Krücken laufen muss. Das Allerwichtigste ist dann die Reha. Die auf gar keinen Fall schleifen lassen und richtig ernst nehmen. Muskelaufbau im Knie ist superwichtig. Ein Arzt wird ihm eventuell dazu raten sein Leben lang Muskeltraining zu betreiben. Das sollte er dann beherzigen.
Auch bei der Reha lohnt sich das Suchen. Ich würde nicht zu selbständigen Physiotherpeuten gehen, sondern immer in ein Sport-Reha Zentrum. Nicht weil die "Kleinen" fachlich schlechter sind, soondern weil die Zentren einfach viel größere Möglichkeiten haben. Ich war z.B. war die letzten 10 Wochen meiner Reha-Zeit 3-4 mal die Woche jeweils 2-3 Stunden dort. Natürlich nicht die ganze Zeit unter individueller Betreuung, aber es war immer ein Ansprechpartner (und Leidensgenossen, was auch hilft und es erträglicher macht) da. So etwas ist in kleinen Praxen nicht möglich.
Und bloß nicht aus falschen Ehrgeiz anfangen zu laufen, bevor es gesagt wird, das kann teuer werden...