Beiträge von holden

    Ist zwar etwas OT, aber ich frag mal:
    Ich habe bei debitel 2 Verträge. Einen, den ich wirklich nutze - allerdings keine Riesenumsätze - und einen, den ich nie wirklich genutzt habe. Dieser läuft genau heute aus.
    Macht es Sinn, da mal am WE vorbei zu gehen (ist ein weiter Weg...)? Das S700i reizt mich schon.
    Und nochmal die Verständnisfrage: Bei Saturn ab sofort unb bei MediaMarkt erst ab Samstag?
    mfg

    Zitat

    Original geschrieben von andi2511
    Natürlich nicht, wobei plausiblel, legitimiert und faktisch vorhanden überhaupt nichts mit stabil zu tun hat.


    Ich wollte diese Sachen auch nie verbinden. Auch eine Regierung, deren Partei 90% der Stimmen erhalten hat, muss nicht stabil sein.


    Zitat

    Original geschrieben von andi2511
    Richtig. Man könnte es aber auch im Sinne einer stabilen Mehrheit und im Sinne der Bevölkerung (denn dieses Modell ist Umfrage-Favorit) um die Möglichkeit der Großen Koalition erweitern. Nur darum ging es mir. ;)


    Auch mir ging es darum. Denn wenn sich SPD/Grüne/SSW einig sind, ist die Option der großen Koalition nicht mehr gegeben (höchstens als Mittel, um die Wünsche von SSW und Grüne zu "deckeln"...).
    In unserem System gibt der Bürger seinen Willen bei der Wahl preis, nicht in Umfragen. Dieser Wille liegt auf dem Tisch und damit alle möglichen Regierungsbildungen. Wenn sich eine nötige Mehrheit für die Wahl des Ministerpräsidentnen gefunden hat, ist diese eindeutig. Es kann keine andere geben, solange keiner innerhalb dieser Mehrheit seine Meinung ändert. Ob der Stimmenvorsprung groß ist, oder diese Mehrheit von einigen als wenig stabil angesehen wird, ändert nichts an der Tatsache, dass es eine regierungsfähige Mehrheit ist.


    Zitat

    Original geschrieben von andi2511
    Gegen den SSW als Königsmacher spricht nämlich durchaus auch sein Sonderstatus. Die Bevölkerungsmehrheit hat in der Summe der Erststimmen nämlich für CDU/FDP gestimmt, die Listenstimmen sind sehr knapp zugunsten der SPD/Grünen/SSW ausgegangen, wobei diese ja eben nicht als Koalition zu sehen sind. Das nur als Stimmungsbild.


    Ich glaube, dass man Dir bestimmt nicht erklären muss, warum strategisches Wahlverhalten - gerade bei Erststimmen - sehr häufig ist; Erststimmen z.B. für SSW/Grüne/FDP kaum lohnend sind und dieser Vergelich daher hinkt.


    Zitat

    Original geschrieben von andi2511
    Es gibt einen Fraktionszwang, von dem der Abgeordnete nur in Gewissensfragen abweichen darf. Er ist daher nicht dem Wähler, wohl aber der Partei verpflichtet.


    Ich kenne die Gesetze nicht genau, aber meines Wissens gibt es keinen gesetzlichen Fraktionszwang und irgendwo im GG steht der Krams mit nur dem Gewissen verpflichtet sein. Wenn die Parteien Fraktionszwang ausrufen, so ist das eine interne Sache, die mit Gesetz nichts zu tun hat. Klar kann jemand aus der Fraktion ausgeschlossen werden, aber sein Mandat kann ihm keiner entziehen. Und den Tag möchte ich erleben, an dem eine Partei jemanden aus der Fraktion auschließt, weil er seinem Gewissen und nicht der Parteilinie gefolgt ist...
    Und wo wir grad dabei sind, in welchen Fällen wird denn das Gewissen tangiert?

    Zitat

    Original geschrieben von andi2511
    Der freie Abgeordnete ist in einer Parteiendemokratie ein Märchen. ;)


    Das mag stimmen, nicht aber aufgrund von Gesetzen, sondern aufgrund selbstgeschaffener Regeln, die zu brechen er jederzeit in der Lage wäre.
    In jedem System, in dem Menschen interdependent agieren, kommt es zu solchen Regeln, die meistens vereinfachend und vorteilhaft sind. Es sind aber Regeln, die eingehalten werden aus Abwägungsgründen (Wer hat schon Lust die nächsten Jahre in der gesamten eigenen Partei als Querulant darzustehen - als Beispiel).


    Ich bin mir sicher, dass wenn der Bundeskanzler morgen früh den Austritt aus Nato und EU verkündet und die Abstimmung im Bundestag unter Fraktionszwang stellt, es einige "freie Abgeordnete" in der SPD geben würde, die anders abstimmten.


    Währe der Fraktionszwang ein Gesetz hätte er eine andere Qualität, da diese nicht aus einer Abwägung heraus befolgt werden. (Manchmal leider doch, aber das hat mit Politik nicht viel zu tun)

    [QUOTE] Original geschrieben von andi2511
    Was? :confused:
    [QUOTE]


    Die Möglichkeit, dass die Wähler sich strategisch verhalten haben, was Erst- und Zweitstimme angeht. Wenn es auch eine Strategie sein mag, die sich nicht so augenscheinlich ist.


    [QUOTE] Original geschrieben von andi2511
    PS: Ich habe SPD gewählt. ;)
    [QUOTE]
    Warum auch nicht? Jedem das Seine:D.


    Es mag zwar manchmal nicht einfach sein eine knappe Mehrheit als plausibel und stabil zu erklären, dass ändert aber nichts an den Mehrheitsverhältnissen.
    Denn eine Sache ist im Allgemeinen und auch in diesen speziellem Fall sehr einfach, und zwar die "Gegenkoaliton" als instabil(er) zu erkennen, denn diese hat definitiv weniger und unter 50% der Sitze.
    Wenn es also um die Entscheidung zwischen rot-grün mit Tolerierung oder Teilnahme des SSW und einer schwarz-gelben Koaliton geht, so spricht alles für die erste Variante.
    Und wenn diese sich einig sind, wird jede Diskussion über andere Koalitionen überflüssig.
    Denn in unserem System ist jeder Abgeordnete (imho zum Glück) nur seinem Gewissen und nicht direkt dem Wähler verpflichtet. Zwar gibt es schwarze Schafe, diese kann man aber abwählen, während die Ineffizienz und Gelähmtheit eines Rätesystems von Dauer wäre. Auch das ist meine Meinung und keine Tatsache.

    Zitat

    Original geschrieben von andi2511
    @ Dingens:


    Der postulierte "Wählerwille" leitet sich aus dem Umstand ab, daß der Wahlsieger das ungeschriebene Recht besitzt, die Regierung zu bilden.


    Nicht, dass ich nach unserem Treffen im Fussballthread, schon wieder speziell dich auf dem Kiecker habe, aber ich würde schon gerne wissen, wovon Du dieses "Gesetz" ableitest. In den 4 Wahlen während der sozialliberalen Koalition im Bund war die CDU dreimal klar stärkste Fraktion (nicht Partei, denn davon gibt es ja zwei...) und einmal war die SPD knapp vorne. Trotzdem war allen Beobachtern klar, dass es eine sozialliberale Koalition geben würde.
    Solche Beispiele sind mannigfalitg und widerlegen dieses "Gesetz".

    Zitat

    Original geschrieben von andi2511
    Man kann nämlich meines Erachtens nicht einfach die Wahlergebnisse addieren, denn das Schwarz-Gelb z.B. keine Mehrheit hat, liegt an der FDP und nicht an der CDU, die als Wahlsieger aus der Wahl geht - eine getrennte Bewertung tut also aus meiner Sicht schon Not. :)


    Doch man kann ;). Wenn eine Gruppe von Parteien mehr als die Hälfte der Sitze hat, kann sie die Regierung stellen. Punkt. Alles weitere ist schon Interpretation.
    Ich gebe Dir Recht, dass man die Begriffe "Wahlsieger" und "destinierte Regierung" trennen muss. Wenn z.B. die CSU in Bayern von ihrer Zwei-Drittel Mehrheit auf knapp über 50% fiele, wäre sie klarer Wahlverlierer, aber niemand würde ihr ernsthaft das Recht zu regieren absprechen. Mit Ausnahme der Dampfplauderer zu denen alle Politiker am Wahlabend degenerieren.

    Zitat

    Original geschrieben von andi2511
    Die Frage ist aber sehr interessant, wenn man annimmt, daß der Wähler bewusst ein Bündnis wählt, wofür es ja bei Bundestagswahlen auch durch z.B. das Splitting der Erst- und Zeitstimme Anzeichen gibt.


    Gibt´s das in Schleswig Holstein etwa nicht?



    Zitat

    Original geschrieben von andi2511
    Das wiederum wäre ja nun ein völlig instabiles Mehrheitsverhältnis und würde einer faktischen Regierungsunmöglichkeit schon ziemlich nahe kommen.


    Auch das ist wieder Interpretation. Die Bundestagswahl 1994 gab am Wahlabend der schwarz-gelben Koalition (ohne spätere Überhangmandate) genau eine Stimme Mehrheit. Damals hieß es dann, das sei viel besser als 10 Stimmen Mehrheit, da so viel mehr Disziplin herrschen würde... Es geht also in beide Richtungen.

    Zitat

    Original geschrieben von andi2511
    Na dann lies dein Posting doch nochmal eben schnell durch und entscheide dann, ob es wirklich so "humorvoll" rüberkommt. Sollte es so gemeint sein und ich es nur falsch aufgefasst haben, dann möchte ich auch nicht behauptet haben, du wärst Teil des BVB-Vorstandes ;) :D


    Ja, war so gemeint. Hätte aber nichts gegen ein Vorstandsposten über die letzten paar Jahre. Das Gehalt war bestimmt nicht so schlecht.


    Zitat

    Original geschrieben von andi2511
    Auch dazu habe ich nur meine eigene und auch als solche deklarierte Meinung kundgetan. Dürften hier nur Fakten verbreitet werden, wäre TT dicht. :)


    Meine Meinung ist, um sie noch einmal zusammen zu fassen: der BVB gehört sportlich in die erste Liga, die Fans und das Stadion sind Weltklasse und es wäre ein enormer Verlust für alle Beteiligten, sollten sie die Lizenz nicht erhalten. Nur irgendwann muß dieses Lizenzierungsverfahren ja auch mal zeigen, wofür man es überhaupt durchführt.


    Die Meinung teil ich sogar, würde mir halt nur kein Urteil über die tatsächliche Liquiditätssituation des BVB erlauben.

    Zitat

    Original geschrieben von andi2511
    Diese Spitze lässt mich dieses Jahr nun wirklich kalt, die Wunden sind verheilt. :D


    Nur zugern würde ich Zeuge einer weiteren durch die Bremer zugefügten Wunde:D. (Und bitte, lieber Jochen, dies ist nun wirklich im grünen, humorvollen Bereich, hoffe ich.)

    Zitat

    Original geschrieben von andi2511
    Belassen wir es dabei!? ;)


    Na klar.

    Zitat

    Original geschrieben von andi2511
    :confused:


    Gehörst du zum BVB-Vorstand oder warum fühlst du dich derart angepisst? :D
    ...


    Nicht ganz, komme aus der Stadt, deren Mannschaft Deiner favorisierten Truppe letztes Jahr im Olympiastadion die Schale weggeschnappt hat.


    Und wieso schlechte Laune oder angepisst? Ich habe Dich nur darauf aufmerksam gemacht, dass Deine verwendeten Begriffe unpassend/missverständlich/falsch (such Dir eins aus) in diesem Zusammenhang sind.
    In einer Art und Weise, die ein humorvoller Mensch doch wohl ertragen kann, oder?
    Ob der BVB (schon) pleite ist und/oder eine Lizenz für´s nächste Jahr bekommt, sollen bitte andere entscheiden; da halt ich mich raus, da ich nur die "Fakten" aus der Presse kenne und kein Detailwissen besitze. Falls Du diese letzte Bemerkung als kleinen Seitenhieb verstehen solltest, hoffe ich, dass Dir dadurch nicht die Laune verdorben wird.

    Zitat

    Original geschrieben von andi2511
    Angesichts der Tatsache, daß 79% des durch den Börsengang erwirtschafteten Gewinns inzwischen verloren sind...


    Entschuldigung, aber wenn man derart mit Begriffen aus der Wirtschaft auf Kriegsfuss steht, sollte man deren Benutzung ein wenig einschränken.
    scnr.

    Wo liegt das Problem?
    MPM Software von Siemens runterladen und dann online gehen. Klappt bei meinem Laptop hervorragend (über GPRS). Somit hat das S65 wohl auch ein Modem.