Beiträge von censtar

    Zitat

    Original geschrieben von Trauma
    Das sollte ein Lied von den Fugees sein.Verbessert mich wenn ich falsch liege "Ready or not".


    :edit
    Ich liege nicht falsch.Es ist defivinitiv das oben genannte Teil :) .


    Naja, das is auch nur Teils richtig *g*


    Das Lied ist eigentlich "Boadicea" von Enya, was eben auch schon für "Ready or not" gesampled wurde.

    Fahim:


    Es wurde bereits auf die neuen Einberufungskriterien hingewiesen, Fakt ist, dass T3 nur zurzeit nicht gezogen wird, und wenn evtl bald die geburtenschwächeren Jahrgänge kommen ist wohl wieder damit zu rechnen, dass es wieder Tauglichkeitsgrade wie T7 (nur Stabsdienst) geben wird, und man auch mit T3 den Flecktarn anlegen darf.

    Zitat

    Original geschrieben von DUSA-2772
    Natürlich gibt es Stellen wo man ein recht angenehmes Leben hat. Es gibt aber auch Stellen, wo zwar die physische Belastung lange nicht so groß ist wie in der Grundausbildung, aber wenn Du z.B. in nem Pflegeheim bist, es täglich mit alten ohne fremde Versorgung nicht mehr lebensfähigen Leuten zu tun hast, in den 9 Monaten diverse Leute sterben siehst, wenn Du Pech hast auch Suizide drunter (ein Freund von mir hat den von ihm betreuten alten Mann morgens als erster aufgefunden) dann ist die psychische Belastung auch nicht grad ohne. Ein Zuckerschlecken gibt es mit Sicherheit bei den wenigsten Stellen (denn die wurden inzwischen weitestgehend abgeschafft). (Und Einzelfälle gibt es imho auf beiden Seiten: ich kenne auch genügend Leute inzwischen die nach der Grundausbildung nur noch Stiefel geputzt und XXX geguckt haben... und ab und zu wo Wache standen ;))


    Will sagen: es mag zwar jeder seine eigene Ansicht haben, aber ganz so abwerten würde ich die Arbeit der Zivis auch nicht ;) Und für das "mehr Geld" "dürfen" sie ja auch nen Monat länger ran...


    Da hast Du vollkommen Recht, ich ziehe vor vielen Zivis auch den Hut, und um es mal ganz ehrlich zu sagen, lieber habe ich die 3 Monate Abenteuerurlaub mit anschließender seichter Arbeit (ganz so paradisisch wie von Dir beschrieben war es nicht, aber auch nicht viel schlimmer *g*), als Zivildienst beispielsweise in einem Behinderten- oder Altenheim zu leisten. Aber glaubst Du, dass die Jungs, die einfach aus Lust an der Freude verweigern (und das is bestimmt mindestens die Hälfte), sich die Gedanken machen, was sie als Zivi evtl für Belastungen ertragen müssen? Ich glaube kaum.


    Durch den Monat "mehr" haben sie keinen finanziellen Vorteil, sie kriegen dafür weniger Abgängergeld (weiss ich von einem Kumpel, der Zivi ist), aber die meisten kriegen Geld für Unterbringung, Verpflegungsgeld, Kleidergeld etc, macht am Ende im Monat meist 100-150 Euro mehr gegenüber einem Wehrdienstleistenden aus.

    Zitat

    Original geschrieben von DUSA-2772
    Nur mal so aus Neugierde und weil Du hier die BW verteidigst und von den Zivis - sagen wir mal - nicht grad "hochbegeistert" bist:
    Arbeitest Du bei der Bundeswehr (z.B. für x Jahr als Soldat verpflichtet oder in der Verwaltung)? Oder im Verteidigungsministerium?


    Danke an xoduz für die Beantwortung der Frage *g*


    Ich habe ganz normal Grundwehrdienst geleistet, hatte auch einen Antrag auf Wehrdienstverlängerung um 3 Monate gestellt, wurde aber abgelehnt, weil die Einheit nur für den Auslandseinsatz konzipiert ist (NRF, falls Dir das ein Begriff ist), und die so eigentlich nichts von meinem Längerdienen gehabt hätten.


    Ich finde es generell gut, dass es die Möglichkeit gibt, sofern man wirklich starke Gewissenskonflikte mit dem Dienst an der Waffe hat, diesen zu verweigern. Allerdings finde ich es nicht in Ordnung, dass Verweigern heute quasi schon zum guten Ton gehört und sich irgendwas aus den Fingern zu saugen, nur damit man mit seinem Hintern zu Hause bleiben kann bzw. finanzielle "Vorteile" der eigentliche Beweggrund ist.


    Ich bin auch zum Bund gegangen unter der Maßgabe: Muss ich halt durch, die 9 Monate werden schon irgendwie rumgehen, und am Ende fand ich es bei dem Verein sogar richtig angenehm. Ist sicher nichts für's Leben (jedenfalls nicht für mich), aber es bricht sich niemand nen Zacken aus der Krone, wenn er die 9 Monate durchzieht.


    Dazu sei gesagt, dass ich recht schmächtig bin und die sportliche Belastung in der Grundausbildung schon ziemlich heftig für mich war, und dass auch noch in unseren Rekordsommer, aber ich habe es ohne Schäden überstanden.

    Vorab werden die nichts überweisen, höchstens schicken die die billigsten Flugtickets, die sie kriegen können.


    Da wir während unserer Dienstzeit jede Woche von Köln nach Berlin und zurück geflogen sind (Kosten für 4 Personen jede Woche 1100 Euro), wird wohl der Bund das Geld für Michaels Sohn gerne aufbringen.


    Auf Deine "natürlich"-Verweigerung kannst Du verdammt stolz sein.

    addictivebn, vom Grundgesetz her hast Du Recht, aber mittlerweile hat man quasi Entscheidungsfreiheit. Inwiefern das sinnvoll ist, ist eine ganz andere Frage.


    Was ich schlimm finde, ist, dass für die meisten der Grund für eine Verweigerung der finanzielle ist, weil sie augenscheinlich beim Zivildienst 100-150 Euro mehr im Monat in der Tasche haben.


    Wohl eher danke an Ladykracher :D