Ich finde es erschreckend, dass es heutzutage nurnoch möglich ist, mit populistischen Maßnahmen Politik zu machen.
Ich selbst war auf einer Veranstaltung des DGB, auf der Oskar Lafontaine eine Rede hielt. Dabei tat er nichts, als seine eigenen Parteimitglieder nieder zu machen, alle als unfähig darzustellen und persönlich zu beleidigen.
Scheinbar sieht dieser Mann im Rahmen des Streits um die Agenda 2010 seine Chance, wieder an Macht zu kommen. Allerdings ohne ein schlüssiges Konzept. Was er dort von sich gegeben hat, war unterstes Stammtischniveau. Er warf allen anderen Experten vor, dass diese alles immer nur nachplappern, selbst stellte er die Nachfragetheorie für die Konjunkturankurbelung von Maynard Keynes vor, und tat so, als wenn das alles auf seinem Mist gewachsen wäre, ohne dabei zu bedenken, dass sich bereits mehrfach gezeigt hat, dass "deficit spending" bisher nie richtig funktioniert hat....
Wenn ich in die SPD eintrete, dann um Schröder zu unterstützen, und nicht um mich für den machtgeilen Lafontaine einzusetzen, der sich damals auf feigste Weise aus der Regierungsverantwortung gestohlen hat.