Drei Parteien haben einen Vorteil vom Einbau der Repeater:
- der Fahrgast, weil er kann dann telefonieren bzw. ins Internet
- die Bahn, weil dadurch die Zugfahrt attraktiver wird
- der jeweilige Funknetzbetreiber, weil er dadurch zusätzliche Einnahmen hat (bzw. bei Flatrates diese im Wert steigen)
Da der Fahrgast die Repeater selber nicht einbauen kann, ist es nur logisch, dass sich die anderen beiden Parteien (Bahn und Funknetzbetreiber) darum kümmern. Das haben sie auch getan.
Ebenfalls logisch wäre für mich, dass sich Bahn und Funknetzbetreiber die Kosten für den Repeatereinbau teilen. Auch das haben sie getan. Mit einer Ausnahme: O2.
Technisch gesehen wäre es sicher kein Problem, die Verbindungen des O2-Netzes einfach mitzuverstärken, aber - und das kann ich den übrigen Netzbetreibern nicht verübeln - sie tun es nicht.
Wäre schön, wenn sich O2 dazu aufraffen würde, sich doch noch zu beteiligen...
Gruß Baser