Beiträge von Xian

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    Original geschrieben von senderlisteffm


    Was habt Ihr immer mit der Klagerei! Das ist doch vollkommen normal und gehört sogar zu den gesetzlichen Pflichten eines Kaufmanns, daß er sich Gedanken zu der Kreditwürdigkeit seiner Kunden macht.


    Das ist schon richtig, aber es darf nicht pauschalisiert werden. Und das passiert ganz eindeutig, wenn man sich auf Gebiete und Straßenzüge bezieht.


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    Und da brauchen Firmen mit so vielen Privatkunden noch nicht mal die Schufa oder sonst jemand. Wenn die Probleme mit Kunden in Deiner Straße oder Hausnummer haben, dann sagen die einfach. "Mit Leuten die da wohnen machen wir keine Verträge mehr" Fertig!


    Klar, wir haben Vertragsfreiheit. Wenn jetzt aber die Schufa durch eine pauschale Verunglimpfung von Bürgern ihren Teil dazu beiträgt, dann kann das an übler Nachrede grenzen, auch wenn die nicht direkt sagen der Typ ist zahlungsunfähig, sondern nur der wohnt mit zahlungsunfähigen Menschen zusammen.[/B][/QUOTE]


    Zitat



    Quellen habe ich gerade nicht parat. Aber vor wenigen Monaten hat die c´t mal so eine Anfrage abgedruckt. Da steht dann sowas wie.


    xxstr. xxxdorf Kreditranking xx Personen mit unterdurchschnittlichem Einkommen und schlechter Zahlungsmoral.


    Wäre super, wenn Du Dich noch an die c´t erinnern könntest, das würde ich gerne mal lesen.,


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    Noch genauer kriegst Du das von Creditreform oder Buergel. Wie die ihre Informationen kriegen ist natürlich Geschäftsgeheimnis ;) Aber die Infos scheinen gut zu sein, wenn Du Dir mal ansiehst, wie teuer die sich solche Anfragen bezahlen lassen.


    Selbst die Adressverlage scheinen extrem gute Infos zu haben. Da kriegst Du z. B. Adressen von "Personen mit mehr als 100.000 Euro Jahreseinkommen" oder "Personen die mehr als 10.000 Euro im Jahr für Konsumgüter ausgeben" u. s. w. Die Bestelliste ist lang. Da wird´s dann aber doch schon komisch!


    Das dort wohl vieles nicht mit den Gesetzen vereinbar ist, dass ist schon klar. Woher die Adressverlage die Informationen bekommen, wer wieviel verdient ist doch wohl klar. Hast Du schon mal die vielen Gewinnspiele gesehen, wo die Fragen über das Einkommen und den beruflichen Status stellen? Und ob da nicht einige Versandhäuser auch noch die Kundendaten weitergeben, das weiß ich nicht, könnte es mir aber vorstellen!


    Du kannst mir glauben, ich bin nicht jemand der schnell zu einer Klage schreitet (ist auch noch nie nötig geworden), doch die Machenschaften der Schufa und anderer ähnlicher Gesellschaften die stoßen mir doch sauer auf. Unsere Gesellschaft verkommt immer mehr und mehr, dazu trägt auch bestimmt ein solches pauschales Schubladenprinzip bei.
    Dabei lebe ich als armer Student in einem der besseren Viertel unserer Stadt, vielleicht provitiere ich ja davon :rolleyes:


    Gruß,
    Xian

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    Original geschrieben von senderlisteffm

    Wer in einem Stadtteil oder einer Straße wohnt, wo Kunden schon mal häufiger ihren Zahlungsverpflichtungen nicht nach kommen, oder niedriges Einkommen haben oder sonstige Negativmerkmale haben, kriegt auch ein schlechtes Ranking gemäß dem Motto "Gleiches gesellt sich gerne!"


    Hast Du dafür Quellen bzw. kannst das irgendwie belegen. Denn dann wäre mal eine Klage gegen die Machenschaften der Schufa und anderer ähnlicher Gesellschaften drin.


    Gruß,
    Xian

    Also, ich hoffe ein bißchen zu Klärung dieses Sachverhaltes beitragen zu können.


    1. Ein Händler braucht nicht zwingend AGBs, ohne gilt das dispositive BGB.


    2. Ob man als Händler oder Privatmann die Geschäfte abwickelt ist aus der Sicht eines beurteilenden Kunden zu sehen. Soll heißen, wenn jemand einfach so auf die Seite stößt, dann wird der wohl von einem Händler ausgehen (Treu und Glauben). Liest jetzt aber jemand hier im Forum mit und auch diesen Thread, dann ist ja eindeutig, dass hier ein Privatmann handelt, auch wenn er 9 Geräte an der Zahl verkauft. Um als Gewerbetreibender zu gelten ist auch noch eine Regelmäßigkeit notwendig. Wie das jetzt zu definieren ist, dass kann ich jetzt nicht so schnell sagen, aber wenn Du jede Woche nur 1 Handy verkaufst, dann ist das regelmäßig, wenn aber in unterschiedlichen Abständen nur ein paar im Jahr, dann wird das wohl nicht regelmäßig sein.


    3. Die Gewährleistung ist vom Großhändler natürlich auch 24 Monate, wenn Du dort als Privatmann die Handys eingekauft hast. Dann kannst Du natürlich die Rechnungen bei einem weiterverkauf dazulegen und der Käufer kann damit evtl. Gewährleistungsansprüche dem Großhändler gegenüber geltend machen. Anders, bzw. individueller sieht es aus, wenn Du die Handys als Händler gekauft hast.


    Also, alles ohne Gewähr, was ich hier geschrieben habe, aber nach bestem Wissen


    Xian

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    Original geschrieben von muli

    Dies wäre aber diametral zum angestrebten Zweck der Rufnummerportierung, nämlich mehr Wettbewerb und dadurch sinkende Preise. Einheitliche Preise beruhen auf Preisabsprachen und diese werden i. d. R. als wettbewerbshindernd angesehen.


    Einheitliche Preise, damit meine ich dass ein Anbieter einen Preis für alle Verbindungen ins eigene und andere Netze hat, nicht das D1, D2, Eplus und und und die gleichen Preise haben.


    Zitat

    Original geschrieben von muli

    Verstehe ich nicht. Gibt es Mobilfunkanbieter die unterschiedliche Tarife für Anrufe auf Festnetznumern diversen Festnetzanieter (Telekom, Arcor, o2 home, etc...) verlangen?


    Nein, es geht darum, dass man vom Festnetz unterschiedliche Entgelte zu den verschiedenen Netzen zahlt. Woher soll ich wissen, dass 0171 noch wirklich D1 ist und nicht evtl. eplus? (Habe das Problem aber nicht, bin nicht bei der Telekom sondern Versatel).


    Zitat

    Original geschrieben von muli

    Wohin baust Du denn Datenverbindungen auf? Zu einem privaten Handy? Ich denke Anbieter von "Datendiensten" werden ihre Einwahlnummern wohl kaum von einem ins andere Netz portieren.


    So ungefähr. Im Gelände werden Daten aufgenommen und anschließend übermittelt, obwohl zugegebenermassen man das mittlerweile mit GPRS besser übers Internet laufen lässt. Aber Anwendungsfälle gibt es durchaus noch.


    Gruß,
    Xian

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    Original geschrieben von Fibrozyt

    Man kann doch einfach mal 1 Monat O2 ausprobieren und sich dann entscheiden. Kostet doch das gleiche Geld.


    Genau, probieren geht doch über studieren! Und mal ehrlich, wer ist den wirklich so wichtig, dass er an jeden Ort zu jeder Sekunde erreichbar sein muss? Auch wenn ich aus der Viag-Zeit immer noch schlechte Gedanken mit mir herumtrage würde ich es doch mit O2 mal probieren. Gerade wenn die Karten sonst rumliegen, denn preislich sind die auf jedenfall günstiger als D2! Und Image, hat man das nötig?


    Xian

    Ein Tonindikator sehe ich auch im Hinblick auf Mailboxen sehr kritisch. Denn wenn das Handy aus ist, dann ist die Mailbox schneller dran, als man auflegen kann und zahl wohlmöglich höhere Entgelder als man möchte. Für mich gibt es nur eine Möglichkeit; einheitliche Gebühren für alle Mobilfunknetze.
    OT: Warum jetzt die Telekom wieder mal die Gebühren für einige Netze anhebt, dass verstehe ich kaum. Auch die Telekom wird dann früher oder später vor einem Problem stehen.


    Gruß,
    Xian

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    Original geschrieben von xx4
    Wie sieht das eigentlich dann beim D2 Fun aus???
    Kommt dann die Ansage: "netzintern" ; " O2 " ; " E Plus " ; " D1 " ???


    Eine Ansage reicht meiner Meinung nach auch nicht aus, denn ich kann ja nicht nur telefonieren, sondern auch Daten übertragen! Dabei höre ich dann aber nicht die evtl. Ansage.
    Meine Meinung nach, muss es einfach einen Preis für alle Netze geben, denn alles andere ist mit dem Beispiel der Datenübertragung juristisch sonst nicht mehr haltbar. In der EU muss man ganz eindeutig vorher wissen, wie hoch die anfallenden Endgelte sind.


    Xian