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Hallo!
Habe seit kurzem den XDA Orbit 2. Soweit so gut, bin auch sehr zufrieden damit, wenn man davon absieht, dass es mit der GPRS-Nutzung im T-Mobile-Roaming Schwierigkeiten gibt.
Immer wenn ich versuche im Roamingbetrieb eine solche Verbindung (sowohl APN "internet" als auch "surfo2") aufzubauen, bekomme ich die Meldung:
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Verbindung nicht möglich, die Nutzung des GPRS Dienstes in diesem Mobilfunknetz ist nicht erlaubt
Habe über die Suche leider nichts finden können. Ist das Problem bekannt? Mit meinem XDA mini gab es diese Probleme zuvor leider nicht.
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Original geschrieben von Martyn
Die Idee mit der Teilung in E-Plus Service und E-Plus Mobilfunk sind nicht auf dem Mist von E-Plus gewachsen sondern auf dem Mist der Bundestnetzagentur (damals noch RegTP) welche die dritte Mobilfunklizenz für Deutschland nur unter der Bedinungen ausgegeben hat, das der neue Betreiber selber keine Endkundenverträge anbieten daruf.
Okay, dann hier mal eine (sehr) kleine Geschichtsstunde:
In den Zeiten des noch größtenteils monopolisierten Telekommunikationsmarktes wurden die Mobilfunklizenzen noch vom Bundesministerium für Post und Telekommunikation ausgegeben. Damals, soweit ich mich erinnere, noch unter dem Bundesminister für Post und Telekommunikation Christian Schwarz-Schilling (unter ihm liefen zumindest die Verhandlungen bezüglich der ersten E-Netz (E1)-Lizenz) bzw. Dr. Wolfgang Bötsch.
In dieser Lizenz, ist beschrieben, dass der Lizenzinhaber (also die Eplus Mobilfunk GmbH) verpflichtet ist Diensteanbieter (Serviceprovider) zuzulassen und diesem einen diskriminierungsfreien Zugang anzubieten. Dies galt analog auch für D1- und D2-Lizenz. Weiterhin durfte man diesen fremden Diensteanbietern keine schlechteren Konditionen anbieten, als "sich selbst". Dies wurde (wird?) von externen Wirtschaftsprüfern jährlich geprüft. Da dies sehr teuer ist, hat man sich entschlossen quasi einen eigenen Serviceprovider (Eplus-Service) zu gründen und diesen wie einen externen Anbieter abzuwickeln, um mehr Tranzpararenz zu schaffen und somit die Prüfungsaufwendungen gering zu halten.
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Original geschrieben von Tobbi
vielleicht mach elpus das, um die übersichtlichkeit für behörden zu erhöhen. im januar beginnt ja schließlich die vorratsdatenspeicherung..
Wenn Du wüsstest in welcher Art und Weise Eplus bisher Behördenanfragen beantwortet, kämst Du sicher nicht auf diesen Gedanken. 
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Original geschrieben von leibi111
Was habt ihr eigentlich alle mit "eingefriedet", "eingehegt"?
Es ist nunmal so, dass ein nicht eingefriedetes Grundstück nicht in den Schutzbereich des Art. 13 GG fällt, man hier also weder Schutz aus § 123 StGB genießt, sofern man kein Hausverbot ausgesprochen hat, noch benötigt ein Amts- und Organwalter eine über die Generalbefugnisse hinausgehende Ermächtigung zum Betreten desselben.
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Original geschrieben von windsurfer
Betreten hat er das Grundstück definitiv, da er das Knöllchen ja hinter den Scheibenwischer geklemmt hat.
Da spricht bei einem nicht eingefriedeten Grundstücksteil (faktisch öffentlicher Verkehrsraum) auch nichts gegen. Und wie bereits von den Vorschreibern erwähnt: Er hätte die OWi sicher auch von der Straße aus feststellen können und Dir die Mitteilung auf dem Postwege zukommen lassen können. Herauswinden is nich...

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Wie wäre es mit einem einfachen Kulanzantrag? Glaube kaum, dass Eplus einen Kunden für einen simplen Einstellungsfehler bluten lässt. Schließlich hattest Du dadurch nichtmal einen "Mehrwert".
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Ich schick Dir mal per PN die Emailadresse der Datenschutzbeauftragen der Drillisch AG. Die ist sehr freundlich und auch bemüht.
Die wird Dir, so wie mir, sicher auch kompetent weiterhelfen können.
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Original geschrieben von Sebastian In Deutschland herrscht Vertragsfreiheit und keinerlei Kontrahierungszwang.
Um mich vor der Arbeit zu drücken, habe ich mal die Lizenztexte der GSM-Lizenzen durchstöbert und bin da auf einen interessanten Aspekt gestoßen, der mich dazu brachte das obenstehende Zitat nochmal aufzugreifen.
http://www.bundesnetzagentur.de/media/archive/8752.pdf
Wer mal in das PDF hineinschaut, kann den Original-Text der T-Mobile Lizenz lesen. Unter Punkt 8 wird deutlich, dass es sehr wohl einen Kontrahierungszwang im Mobilfunkbereich gibt. Jedoch wird diesem anscheinend mit Prepaidkarten genüge getan. Kann es sein, dass die Prepaid-Idee also quasi aus der Not geboren wurde?!
Dieser Zwang befindet sich auch in den Lizenzen von Vodafone und E-Plus, bei o2 jedoch nicht. In den UMTS-Lizenzen gibt es diesen Passus ebenfalls nicht mehr.