Beiträge von Lüni

    Um es mal ganz Laienhaft auszudrücken: Zu jeder (homezonefähigen) Adresse in Deutschland wird durch o2 eine "Liste" von Basisstationen, die an dieser Adresse empfangen werden können, generiert und die dann für den jeweiligen Kunden gültig ist. Sobald dieser Kunde nun ein Gespräch über eine in seiner Liste befindlichen BSen aufbaut wird dieses Gespräch im folgenden zu den Homezonetarifen abgerechnet und auch im Display so angezeigt, ansonsten eben nicht.


    Die technische Umsetzung unterscheidet sich zwar im Detail etwas, entspricht aber dem oben genannten Prinzip.

    o2 hatte damals die 08005522255 als kostenlose Hotline aus dem Festnetz und hat diese aus Kostengründen abgeschaltet.


    Die 08001090111 war bisher der direkte Draht zur VVL-Hotline. Da diese nun aber über IVR-System der 55222 erreichbar ist wurde die 08001090111 vorerst auch dorthin umgeleitet. Dies wird aber sicher keinen Dauerzustand darstellen.


    Warum sollte man sonst auch ne 01805er Nummer betreiben?

    Naja, Du hast nur einen Anwalt und findest die Ansichten anderer vermutlich auch nur merkwürdig, weil sie nicht Deiner Ansicht entsprechen. ;)


    Bin auf jeden Fall gespannt was dabei rauskommt! Wünsch Dir viel Glück und das mein ich ehrlich, finde diese Brandinggeschichten nämlich auch reichlich unverschämt! :)

    Natürlich geht es vom technischen her. Das hatte ich soweit auch nicht bestritten. Es gilt für die Homezoneprüfung aber die Regel, dass mindestens 3 Zellen in dem vorgegeben Radius enthalten sein müssen. Dies ist bei einem einzelnen Rundstrahler natürlich nicht gegeben und somit ist dort faktisch keine Homezone möglich. Jedenfalls wenn man niemanden von o2 persönlich kennt... ;)

    Bei Alkohol und Tabak gibt es Richtmengen, mit denen zwischen gewerblicher und privater Einfuhr aus anderen Ländern der EU unterschieden wird. Als Einfuhr für den privaten Gebrauch gilt:


    *
    800 Zigaretten (oder 400 Zigarillos oder 200 Zigarren oder 1 kg Rauchtabak oder eine anteilige Zusammenstellung dieser Waren),
    *
    10 Liter Spirituosen (oder 90 Liter Wein, davon höchstens 60 Liter Schaumwein, oder 110 Liter Bier oder 20 Liter Wermutwein oder eine anteilige Zusammenstellung dieser Waren).


    Wichtig ist:


    Nicht nur die Menge der Waren entscheidet über den "privaten Charakter" der Einfuhr, sondern die Gesamtumstände des konkreten Einzelfalls. Kann bei einer Kontrolle der Zollbeamte davon überzeugt werden, dass man für eine Geburtstagsparty 120 Liter Bier braucht, wird es keine Probleme geben. Andersherum könnte ein Kioskbesitzer, der einmal pro Woche mit 700 Zigaretten die Grenze überquert, durchaus belangt werden - obwohl er die zulässige Richtmenge bei jeder einzelnen Einkaufsfahrt nicht überschreitet.


    Wer Alkohol oder Zigaretten in skandinavische EU-Länder mitnehmen will, muss zum Teil niedrigere Richtmengen beachten. Dort gelten noch Übergangsregelungen. Reisende sollten sich daher vorher beim Fremdenverkehrsamt des entsprechenden Landes informieren.


    Quelle: http://www.bundesregierung.de


    Zusatz: Diese Regelung gilt natürlich in beide Richtungen von und nach Spanien. Und die Übergangsregelungen für Skandinavien bestehen IMHO seit dem 01.01.2004 auch nicht mehr.

    Zitat

    Original geschrieben von Thomas4711 Das Handy macht nun nichts anderes, als die Daten der SIM-Karte mit denen des CellBroadcast Kanals zu vergleichen und das Ergebniss daraus ans Netz zu senden, speziell ans Abrechnungssystem.


    Stimmt nicht ganz. Das Handy teilt dem Netz von seinem Ergebnis nichts mit, sondern verwendet dieses lediglich für die Anzeige auf dem Display. Das Billing wird komplett innerhalb des Netzes durchgeführt, da ja bekannt ist über welche BS das Gespräch initiiert wurde und ob diese zur HZ gehört oder nicht. Daher ist eine Mitteilung vom Handy weder nötig, noch gewollt.

    Zitat

    Original geschrieben von Hadraniel
    Homezone gibts in der Regel nur in einem der Sektoren, dafür dann aber auf mehreren BST - jeweils in dem Sektor, in dem die angemeldete Homezone-Adresse liegt.
    Wenn man das Handy nicht (entgegen der GSM-Spezifiaktion) mittels Netmonitor (zum Beispiel beim 6210 geht das) auf eine BST locked, so wechselt es ohnehin regelmässig mal die BST.


    Ich vermute mal, die Weigerung, einen "Rundstrahler" in Homezones aufzunehmen, führt auch dazu, daß man mancherorts trotz gegebener o2-Netzabdeckung kein Genion-Home erhält.


    Das man nur einzelne Sektoren einer BS in der Homezone hat kommt eher selten vor, da diese dann am äußeren Rand der Homezone liegen müssten. Der Regelfall ist aber, dass sich alle Sektoren einer BS innerhalb des Radius befinden.


    Das ein Rundstrahler dazu führt, dass kein Genion verfügbar ist hängt damit zusammen, dass sich für Genion mindestens 3 Sektoren im Radius befinden müssen. Also Rundstrahler und 2 weitere Sektoren einer anderen BS und schon klappts.


    Da Rundstrahler aber eher für dünn besiedeltes Gebiet gedacht sind ist die Wahrscheinlichkeit eher gering, dass im Maximalradius auch noch eine zweite BS zu finden ist.

    Zitat

    Original geschrieben von MasterofDesaster
    macht trotzdem kein gutes bild :rolleyes:


    und es kostet auch was. o2 entstehen dadurch ja rücklastschriftgebühren und die wollen sie von dir wieder haben. ich glaub 25 euro sind das mittlerweile sogar


    Wenn man sich früh genug meldet wird ja gar nicht erst versucht einzuziehen und somit fallen keine Kosten an und wird man auch nicht gesperrt. Bei einer Rücklastschrift kommt es ohnehin automatisch zu einer Sperrung durch die Systeme.


    Man sollte es aber nicht zu oft vorkommen lassen, sonst wird man gelegentlich doch mal gesperrt. Das nennt man dann eine erzieherische Maßnahme! ;)