Beiträge von schmidt3

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    Original geschrieben von Percy
    Habt ihr euch mal http://www.das-ist-die-wahrheit.de angesehen? Seitdem ich diese Seite gesehen habe ist mir meine Fonic-Karte irgendwie unsympathisch :mad: ;)


    Kann ich durchaus nachvollziehen, wirkt wie eine unerfreuliche Mischung aus JAMBA und VIVA. Irgendwie kann man sich des Eindrucks nicht erwehren, daß das Durchschnittsalter der anvisierten Zielgruppe eher unter 15 liegt.

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    Original geschrieben von skater
    Naja, so niedrig ist das nicht. Sie zahlt ja schon für die ausgehende! Also 24,95 + 10 €. Ansonsten stimme ich Dir zu. Außerdem ist das simyo(E+)-Netz zunehmend besser geworden, in den letzten Jahren schossen hier die Masten wie Pilze aus dem Boden.


    Es gibt eben Leute für die die Beibehaltung ihrer Rufnummer extrem wichtig zu sein scheint und die bereit sind, eine ganze Menge dafür zu zahlen. Ich persönlich kann das auch nicht so ganz nachvollziehen. Der Handvoll von Leuten, von denen ich privat angerufen werden möchte, kann ich problemlos eine neue Nummer mitteilen. Und solange ich das nicht alle vier Wochen mache, meckert da auch keiner. :p

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    Original geschrieben von nixgegendenise
    So, leider kommt noch ein Wermutstropfen zu solomo hinzu: Es werden (warum auch immer) 10 EUR für die eingehende Portierung verlangt. :-(
    Dann nehmen wir wohl lieber simyo-


    Wenn die Zahlungsbereitschaft Deiner Freundin für eine MNP doch so relativ niedrig liegt, würde ich eindeutig zu Simyo raten. Und zwar zum einen wegen des günstigen Interntarifs und zum anderen aufgrund der Tatsache, daß die Datennutzung bei solomo derzeit doch noch etwas problematisch zu sein scheint. Und was die Netzabdeckung betrifft, so kann Deine Freundin ihre xtra-Karte doch einfach behalten und nur die Sim-Karte selbst mit sich führen. Wenn man wirklich mal kein E-plus-Netz hat und umbedingt telefonieren muß, kann man ja auch notfalls mal die Sim wechseln. Da xtra-Karten derzeit zumindest nicht mehr so schnell verfallen, entstehen ja auch keine nennenswerten Zusatzkosten um sie "am Leben" zu erhalten.

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    Original geschrieben von Percy
    Den ich gar nicht kannte. Deutsche Unis :rolleyes:


    Bei den Wiwis ist man eben auch meistens besonders anglophon. Um so erfreulicher, daß es Dir auch ein bißchen aufstößt. ;)

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    Original geschrieben von peteradolf86
    Was bedeutet in dem Zusammenhang "first-mover-advantage"? Ich habe ja nichts gegen englischen Sprachgebrauch aber man kann es auch übertreiben :-).


    Zumal es für diesen Sachverhalt doch den schönen und bedeutend kürzeren deutschen Begriff "Anzugsvorteil" gibt. :)

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    Original geschrieben von harlekyn
    War auch nicht persoenlich gemeint, mir gehts nur um die Lesbarkeit. Ich wollte nen Teil deines Betrags zitieren, und dabei wurde mir dann nur ein leeres Feld angezeigt, da dein Beitrag aus einem einzigen grossen Zitat bestand ;)


    Auch diese 80-85% sind nicht weiter spezifiziert. Lt. [url=http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/DE/Content/Statistiken/Bevoelkerung/Bevoelkerungsstand/Tabellen/Content50/AltersgruppenFamilienstand,templateId=renderPrint.psml]Statistischem Bundesamt[/url] betrug die Gesamtbevoelkerung 2005 ca. 82,4 Mio. Davon sind ca. 11,6 Mio <= 15 Jahre und nochmal 15,8 Mio >= 65 Jahre. Bei der restlichen Gruppe wuerde ich bei den 80% in etwa zustimmen. Damit gibt es rund 44 Mio Mobilfunknutzer in Deutschland.


    Wenn man die 80-85% auf die Gesamtbevoelkerung projeziert, muesste jeder zwischen 15 und 99 ein Handy besitzen. Und das ist faktisch ganz sicher nicht so :)


    harlekyn: Da ich es einfach nicht ertragen kann, wenn jemand ein größerer Erbsenzähler ist als ich selbst ;) , rechnen wir das Ganze jetzt nocheinmal genauer durch.
    Laut statistischem Bundesamt betrug der Anteil der Handynutzer an derGesamtbevölkerung über 14 Jahren 2006 76%.


    http://www.bfs.de/elektro/papi…n_Mobilfunk_2003_bis_2006


    Kombiniert mit Deinen Bevölkerungsdaten bedeutet dies, daß es allein in dieser Gruppe (82,4 Mio.-11,6 Mio.)*0,76=53,808 Mio. Handynutzer gab. Hinzu kommen mindestens noch einmal 2 Mio Handynutzer unter 15 Jahren:

    http://www.teltarif.de/arch/2007/kw32/s26795.html


    Damit sind wir insgesamt bei rund 55,8 Mio Handyutzern. Bezogen auf die Gesamtbevölkerung sind das also 67,7%. Die Anzahl der aktiven Simkarten in Deutschland hat, wie wir alle gelesen haben, gerade die Anzahl der Einwohner überschritten. Damit kommen wir also auf einen Wert von durchschnittlich etwa 1,5 Handykarten pro Handynutzer.
    Oben hatten wir darüber diskutiert, ob mit den durchschnittlich 81 Gesprächsminuten pro Monat in 2006, die Anzahl pro Nutzer oder pro Karte gemeint seien. Du hast argumentiert, es könne nur die Anzahl pro Karte sein. Ich bezweifle das aufgrund der folgenden Zahlen sehr stark:


    http://bitkom.de/files/documen…gespraeche_16.05.2007.pdf


    Gemäß Bundesnetzagentur wurden im Jahr 2006 insgesamt 57 Mrd. Gesprächsminuten mit dem Handy geführt. Dividiert man dies durch knapp 56 Mio. Handynutzer, so kommt man tatsächlich auf einen Wert von 85 Minuten pro Handynutzer und Monat. Dividiert man es dagegen durch die Anzahl der Sim-Karten, so kommt man (bei ca. 80 Mio. Sim-Karten) auf nicht einmal 60 Minuten pro Karte und Monat.
    Aber vergessen wir diese Zahlen und folgen Deiner Argumentation, dann
    kommen wir bei 1,5 Karten pro Nutzer und 81 Minuten pro Karte auf durchschnittlich knapp 122 Minuten pro Nutzer im Monat. (Dann müßten der Bundesnetzagentur allerdings fast 25 Mrd. Gesprächsminuten in den Mobilnetzen entgangen sein.)
    Weiterhin hast du argumentiert, die Zahl der Gesprächsminuten habe aufgrund der Einführung von flatrates in den ersten Monaten dieses Jahres stark zugenommen. Nun gibt es Flatrates zwar schon seit gut 2 Jahren, so daß Dein Argument nicht besonders stichhaltig ist:


    http://www.teltarif.de/arch/2007/kw31/s26738.html


    Aber verfolgen wir es weiter. Um ein Beispiel zu wählen gibt etwa D2 an, im Geschäftsjahr 2006/2007 sei das Gesprächsaufkommen pro Kunde/ Karte (das ist im Falle von Wachstumsraten gleichgültg) um knapp 20% gestiegen sei.


    http://www.portel.de/nc/nachri…7-mit-umsatz-von-803-mrd/


    Nehmen wir weiterhin an, das sei in den letzten 5 Monaten (seit Ende März) dieses Jahres noch einmal gelungen und verwenden wir diese Zahl als Schätzer für den Gesamtmarkt. Dann kämen wir wirklich extrem großzügig gerechnet auf etwas mehr als 145 Minuten pro Nutzer und Monat, sagen wir der Einfachheit halber 150.
    Vergleichen wir das jetzt einmal mit den Werten der TT-Umfrage. Berücksichtigt man alle dort angeführten Klassen mit ihren Untergrenzen(!) kommt man zu dem Ergebnis, daß der Durchschnitt (Stand heute 11:15) unter den TT-Nutzern bei mindestens 437 Minuten pro Monat liegt. Dabei wurde wie gesagt unterstellt, daß die 35% der Befragten, die sich in die niedrigste Klasse (0-60Minuten) einordnen, überhaupt nicht telefonieren. Dieser Wert liegt somit fast dreifach so hoch wie der Durchschnitt, der mit vielen Verrenkungen zugunsten Deiner Argumentation für die Gruppe der Handynutzer (nicht etwa der Gesamtbevölkerung) ermittelt wurde. Das allein legt schon sehr nahe, daß diese Umfrage - wie korrekterweise dort ja auch angegeben - in keinster Weise repräsentativ ist, weder für die Gruppe der Handynutzer und noch weniger für die Gesamtbevölkerung.
    Kommen wir jetzt zum Anteil der "Exzessiv-Nutzer" mit mehr als 900 Minuten im Monat. Laut der TT-Umfrage beträgt deren Anteil gut 26% und sie verbrauchen durchschnittlich mindestens 1350 Minuten pro Monat (Jeweils zur Hälfte mindestens 900 und mindestens 1800 Minuten). Unterstellen wir einmal, daß überhaupt nur diese Gruppe telefonieren würde, dann könnte ihr Anteil an der Gesamtheit der Handynutzer allenfalls 11,1% betragen, damit sich für alle ein Durschnittswert von 150 Minuten pro Monat ergeben könnte. Das setzt allerdings voraus, daß die übrigen 89% garnicht mobil telefonieren. Gesteht man der Gruppe der "Nicht-Exzessiv-Nutzer" (>900 Minuten/Monat) einen bescheidenen Durchschnittswert von nur 30 Min./Mon. zu, so sinkt die maximal mögliche Größe der Gruppe der Viel-Nutzer auf 9,1%. Und nimmt man für die Gruppe der "Nicht-Exzessiv-Nutzer" einen Durchschnitt von 60 Min./Mon. an, dann sinkt die maximal möglich Gruppengröße der "Exzessiv-Nutzer" auf unter 7%.
    Du siehst also, wie stark diese Umfrage systematisch verzerrt ist.


    Das waren jetzt aber wirklich viele Erbsen :D

    harlekyn: Ich werde mein Bestes tun um Deinen formalen Anforderungen in Zukunft besser Rechnung zu tragen. :) Aber du hast recht, mein letzter Beitrag ist ziemlich unübersichtlich.


    Weiterhin meine ich tatsächlich 80% der Gesamtbevölkerung:


    http://www.teltarif.de/arch/2006/kw24/s21957.html


    Wie Du siehst habe ich mit 80% noch sehr zu Deinen Gunsten gerechnet. Aber selbst wenn Du Kinder unter 14 rausrechnest, ändert sich dadurch in Deutschland nicht sehr viel.

    [QUOTE] Original geschrieben von rajenske
    Dass hier bei TT mehr Powernutzer sind ist klar, trotzdem kann man von einem durchschnittlichen Gesprächsaufkommen ja schlecht auf die Verteilung der Nutzer schließen.


    Doch das kann man durch einfachen Dreisatz. Wenn alle Nutzer zusammen im Durchschnitt 81 Minuten telefonieren kann der Anteil x derjenigen, die 900 Minuten (oder gar mehr) telefonieren maximal 9% betragen (wenn alle anderen 0 Minuten verbrauchen):


    (1-x)*0+x*900=81 d.h. x=0,09=9%

    Zitat

    Original geschrieben von harlekyn
    Repraesentativ ist sie sicher nicht, aber solange du keine wirklich repraesentative Umfrage als alternative Diskussionsbasis praesentieren kannst, taugt sie allemal mehr als die Aussage eines einzelnen Managers ;)


    Was man aber bei der ARPU-Betrachtung nicht vergessen sollte: Der Anteil an Prepaid- und Postpaid-Kunden ist etwa gleich verteilt. Die Prepaid-Kunden generieren i.d.R. nen ARPU von ca. 7 EUR (= Wenigtelefonierer), waehrend die Vertragskunden bei ca. 30 EUR liegen. Und fuer um die 30 EUR wiederum bekommst du bei allen NBs ne Flat ins eigene Netz und ins Festnetz, mit der wiederum du so lange telefonieren kannst wie du willst.



    harlekyn: Da ich nunmal ein Klugsche..er bin, habe ich mir doch einmal die Mühe gemacht und google angeworfen. Das höchste durchschnittliche Gesprächsaufkommen pro Monat das sich finden ließ, betrug 81 Minuten.


    http://www.heise.de/newsticker/meldung/77360


    Die anderen Durchschnittswerte lagen niedriger und waren älter, wie z.B. hier:


    http://www.bvdw.org/fileadmin/…ispdf_mobile_20061025.pdf


    Somit war die von mir aufgrund der Aussagen "eines einzelnen Managers" angestellte Schätzung doch garnicht sooo übel. Und daraus läßt sich der Schluß ziehen, daß der Anteil derjenigen, die mehr als 900 Minuten pro Monat telefonieren in der Grundgesamtheit aller Mobilfunkkunden maximal 9% betragen kann. Aber auch nur wenn die übrigen 91% überhaupt nicht telefonieren. Du siehst also, daß der in der TT-Umfrage ermittelte Anteil dieser Gruppe von 30% in keinster Weise repräsentativ ist.