Re: Re: Kostenloses Girokonto auf Guthabenbasis ohne Schufa-Eintrag?
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Original geschrieben von Applied
Machen das wirklich viele / alle Händler so?
Ich habe in den letzten knapp drei Monaten drei Verträge bei drei verschiedenen Händlern hier über das Forum abgeschlossen, und es war bei allen so. Alles hier schon lange aktive, und soweit wohl auch seriöse Anbieter. Einer hat sogar den Bankkarten-Scan nachgefordert, obwohl es (händlerseitig) überhaupt nichts abzubuchen gab, worauf ich auch zunächst (vergeblich) hingewiesen habe. Scheint ziemlich der Standard zu sein.
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Und, ich weiss, ist ein bisschen off-topic: Geht's um einen Schubladenvertrag, bzw. lohnt sich dieser Vertrag wirklich so sehr, dass man sich so von einem Händler gängeln lässt?
Ich mache keine reinen Schubladenverträge. Irgendeinen, ggf. sehr speziellen, Nutzen sollte so ein Vertrag für mich schon haben. Und wenn ich stattdessen nur das bekommen kann, was in den Shops einem so angedreht wird (wo man auch kaum genug Zeit hat, alle Bedingungen eingehend zu studieren), dann lohnen sich Online-Verträge wohl doch sehr. Wir wissen ja auch, welche massiven Unterschiede es da gibt.
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Aber jetzt noch eine Idee: Könnte man das "Problem" evtl. durch Eröffnung eines Zweitkontos (auf Guthabenbasis) unter einer bestehenden Kundenbeziehung lösen?
Klar, vermutlich machen das nicht alle Banken, und tendentiell dürfte man damit als guter Kunde/im persönlichen Beratungskontakt erfolgreicher sein als bei einer anonymen Grossbank im standardisierten Massengeschäft. Aber immerhin unterliegt man nicht der bankseitigen Skepsis bzgl. "Neukunden auf Guthabenbasis ohne Schufa".
Habe ich auch schon darüber nachgedacht. Aber meine "Hausbank" (bei der ich aufgrund ganz spezieller Umstände auf jeden Fall bleiben werde) ist leider zu teuer für ein 2. Konto. Die zweite Bank macht kein zweites Konto kostenlos, sondern will dann die (gängigen) 5 EUR/Monat. Bei der dritten (DKB) weiß ich es nicht.
Aber mir wäre bei einem Zweitkonto das Risiko eines Durchgriffs auf das Erstkonto bei derselben Bank ohnehin unsympathisch.
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Ich würde die Anfrage dann natürlich nicht so rundheraus aufgleisen à la:
"Ich deale mit irgendwelchen dubiosen Online-/Fernabsatzhändlern, bei denen ich den potentiellen Missbrauch schon riechen kann und will da abschirmen" (so dass auch der Bankbetreuer die zukünftigen potentiellen Lastschriftrückgaben schon riechen kann).
Sondern eher allgemein, dass man - "ich bin ja der vorsichtige Typ" - Lohn-/Gehaltseingänge und Lastschriften zukünftig etwas trennen möchte, sich aber freuen würde, das bei derselben Bank machen zu können, anstatt zu einem Konkurrenzinstitut gehen zu müssen.
Danke für den Argumentationsvorschlag. 