Beiträge von Benz-Driver

    Also zum vorliegenden Fall: ich bin mir sicher, daß der thread-Ersteller sein Geld nicht wieder sehen wird, außer er kann die Verkäuferin selbst überzeugen, daß sie ihm das Geld refundiert.


    Ich weiß das deshalb, weil ich einige Fälle kenne, von Leuten, die sich ein Comand-System gekauft haben, das sich im Nachhinein als gestohlen herausgestellt hat und beschlagnahmt wurde. Geld haben die alle nie mehr gesehen.


    Natürlich, wenn es etwas bringen würde, soll man die Rechtsmittel ausschöpfen, aber wenn es aussichtlos erscheint, dann ist es imho legitim, es selbst zu probieren.


    Wer daran etwas verwerflich findet, der ist wahrscheinlich ein besserer Mensch.

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    Original geschrieben von ingo74
    könnt ihr diese diskussion wo anders führen..?!?!


    ich hab benz-driver so verstanden (und so hab ich es auch gemacht und erfolg gehabt):
    email mit der drohung das an die grosse glocke zu hängen, alles informieren was geht, anzeige bei polizei, finanzamt usw.... meistens hat man dann erfolg.. und zur not fahr ich persönlich vorbei - stalking is was anderes..!


    Danke, endlich hat's jemand verstanden! :top:


    Man muß sich da ja teilweise echt schon über diverse User wundern...

    Zitat

    Original geschrieben von Fishboneman
    was ist deiner meinung nach telefonterror, erpressung, stalking oder wie du es nennen willst? :rolleyes:


    Reine Auslegungssache: wenn jemand mein Geld hat und sich verleugnen läßt, steht es mir zu, alle Kontaktmöglichkeiten auszuschöpfen, ihn zu erreichen und wenn das mehrmals am Tag sein muß. Ich muß ja schließlich davon ausgehen, daß er, wenn er untertags offenbar nicht zuhause ist, eventuell ind er Nacht zuhause ist. Und meines Erachtens ist es keinTerror, wenn man sagt "Ich möchte den Herrn XY sprechen". Also mal immer schön ruhig mit dem Pferden...

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    Original geschrieben von flatie
    OT:
    also erkläre doch mal bitte die Sachlage von deinem Fall?
    Anzeige wurde bei der öterreichischen Polizei nicht angenommen?


    von einem deutschen Händler etwas gekauft (Wert 700,-), geliefert wurde statt des gekauften Schrott, habe ich zurückgeschickt, Geld nicht wiederbekommen, da der Händler behauptet, das was ich ihm geschickt habe, hat er nicht geschickt. Polizei sagt, da kann man nichts machen, ich soll einen Anwalt einschalten, Anwalt meint, die Chancen stehen schlecht wg. der Beweislage. Fazit: aussichtlos und 700,- verloren. Seit dem versuche ich erst mal selber die Dinge in die Hand zu nehmen.

    Zitat

    Original geschrieben von sinus
    Das ist genau die primitive Vorgehensweise die ich meinte!!


    Glückwunsch zu Deinen IQ :D


    Sag mal, geht's noch?! :mad:


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    Original geschrieben von Cloon22



    soviel zur vorgehensweise in Ö


    innerhalb von A, aber nicht länderübergreifend! Das ist nämlich ganz was anderes.

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    Original geschrieben von offline
    a. du hast keine ahnung, das hier ist europa
    b. nennt man das stalking und erpressung und damit wirst du ziemlich abgewatscht - jurististisch, nicht wie du dir das jetzt vorstellst.
    ich kenne auch viele österreicher aber keiner würde mit deinen vorstellungen konform laufen.


    Gut, ich will jetzt nicht mehr streiten, mir ist das zu mühsam, ich weiß jedenfalls, was mir die Polizei gesagt hat, als ich eine Anzeige gegen einen deutschen Händler machen wollte.


    Hier werden Opfer zu Tätern gemacht, das kann's ja auch nicht sein. :rolleyes:

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    Original geschrieben von FraDi
    Das fällt mir jetzt schon zum wiederholten Male auf das du scheinbar von den Gegebenheiten in A auf die in D schließst... ;)


    Naja, ich red ja von mir. Ich kann, wenn ich von einem deutschen Käufer als Österreicher etwas kaufe, praktisch nichts machen, wenn der mich betrügt.


    Außerdem: nur um festzuhalten: ich habe nie jemanden auf Leib und Leben bedroht! Nur, weil das einige vermutlich so verstanden haben. Man kann mit ganz anderen Dingen drohen, wenn man genug Info hat. Man kann z.B. drohen, sich mit dem Arbeitgeber in Verbindung zu setzen. Das hat auch eine ganz schöne Wirkung!


    Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal... frei nach Dieter Nuhr. ;)


    Die Polizei kann zu 99% nichts ausrichten bzw. ist sie gar nicht zuständig, sondern verweist in solchen Fällen auf ein Zivilgericht. Und da wird unter einer bestimmten Summer das Ganze fallen gelassen. Zumindest ist es in A so. Das heißt, bei Internet-Betrügereien, die nicht gerade mehrere tausend Euro ausmachen, hast Du in A kaum eine Chance zu Deinem Recht zu kommen. Alles was Du kannst, ist bluffen. Und da muß man gut sein, damit es funktioniert. Auch wenn das einige hier nicht verstehen wollen, aber es ist so. Die Polizei ist für diese Dinge gar nicht zuständig! Zumindest ide österreichische Polizei nicht. Das heißt, man kann in A wegen sowas gar keine Anzeige machen! Das einzige wäre, wie erwähnt, eine Zivilklage. Und die wird oft fallen gelassen. Hilft also alles nix. Ist so, leider. Darum das nächste Mal lieber bißchen zurückhalten mit den Meldungen, wenn man nur aus der Theorie mitreden kann. ;)

    Eine Möglichkeit gibt es noch:


    Viele Versicherungen (wenn man eine Rechtschutzversicherung hat) haben eine Prozeßkostenablöse, das heißt, sie zahlen Dir entweder einen Teilbetrag des Streitwertes oder sogar den ganzen Betrag), da sie das billiger kommt als die Prozeßkosten. Frag mal nach. Wenn Du guter Kunde bist, sollte das kein Problem sein.


    Wenn Du von der Versicherung einen Teil bekommst und von ebay-Käuferschutz einen Teil, dann hast Du die Summe eh wieder drinnen.


    edit:


    im übrigen glaube ich, daß die Verkäuferin Dir unwissentlich ein gestohlenes Gerät verkauft hat. Ich denke, sie hat es selbst unwissentlich gestohlen gekauft.


    Man müßte wissen, wo sie das Gerät her hat.