Re: Re: Ist E-plus sogar unseriös?
Zitat
Original geschrieben von Asinnir
Wenn ein Anruf an deine E+-Nummer kommt, wird das Handy in der gesamten "Location Area", ein Verbund von ca. 20 bis 50 Basisstationen bzw. einer Fläche einer kleineren Stadt gerufen. Das Handy versucht sich daraufhin, bei einer Basisstation zu melden, so dass ein freier Kanal zugewiesen werden kann. Gelingt dies nicht, greift die Rufumleitung bei "nicht erreichbar". Dies kann auch dann passieren, wenn gerade kein Kanal frei ist. In solch einem Fall fängt das Handy erst gar nicht an zu klingeln, und der Besitzer des Handys bekommt gar nicht erst mit, dass jemand hätte anrufen wollen.
Eine Abhilfe ist kaum möglich. Du kannst hoffen, dass E-Plus an deinem Ort in absehbarer Zeit die Netzkapazität erweitert oder es mit einem anderen Mobilfunknetz versuchen.
Deshalb empfehle ich auch jedem E+ Nutzer die SMS-Benachrichtigung über entgangene Anrufe (funktioniert nicht, wenn unterdrückt angerufen wird), denn dann sieht man erst einmal, wie viele Anrufe einem da so (am Tag) entgehen 
http://www.telefon-treff.de/sh…ad.php?s=&threadid=270477 könnte man auch umformulieren in "Alle ins eigene Netz locken, bis das Netz zusammenkracht" 
Ich für meinen Teil, habe es aufgegeben die grüne Kundenbetreuung immer und immer wieder auf die problematischen Stellen, ... hinzuweisen. Wer nicht dauerhaft auf das Mobilfunknetz angewiesen ist (damit meine ich die normalen Wenigtelefonierer, die auch hier wohl über 90% der User ausmachen werden) kann natürlich auch das E-Netz (E+/O²) bedenkenlos nutzen, aber spätestens wenn man einen kompletten Festnetzersatz sucht, sollte man das ggf. doch noch einmal überdenken.
Der beste Spruch der Kundenrückgewinnung war, auf eine Äußerung zur Indoor-Problematik hin, doch einfach die RUL bei nicht erreichbar auf die eigene Festnetznummer zu setzen. Auf die Gegenfrage, wie man das dann mit abgehenden Gesprächen realisieren solle, konnte man jedoch auch keine Antwort geben *fg*
Kurz: Ein Jahrzehnt im D-Netz war bei weitem nicht so "nervig", wie zwei Jahre im E-Netz, wobei dabei auch die Unterschiede im Minutenvolumen beachtet werden müssen! Schließlich waren es früher im D-Netz nur ein paar hundert Minuten, wohingegen es im E-Netz dann ein paar tausend Minuten (p.M.) waren und die Störanfälligkeit dadurch natürlich drastisch zu nimmt...