Beiträge von s.ude

    Natürlich können SIM-Karten Handys zum Absturz bringen. Auf den SIM-Karten sind ja nicht nur einfach Daten drauf, die ausgelesen werden, sondern läuft ja quasi eine kleines Softwareprogramm. Gibt übrigens nette technische Spielereien fürs SIM-Toolkit, aber das ist ein anderes Thema..


    Weiterhin gab es auch schon mal Wellen von Qualitätsproblemen bei SIMs.


    Wenn Talkline sich so dämlich anstellt, nimm den Ramsch in den nächsten zuständigen Shop mit und führ es den Mitarbeitern dort selbst vor.


    Oder mach bei Eteleon Druck, daß die es mit Talkline klären, daß du kostenlos funktionierende SIM bekommst.



    Hier zeigt sich mal wieder der Unterschied zwischen Netzbetreiber und Provider. Ich musste noch mit keinem Netzbetreiber wegen defekten SIMs über Gebühren verhandeln oder irgendetwas beweisen. Wenn ich sage, eine SIM hat eine Macke, bekomme ich eine neue. Teilweise so schnell wie die Post erlaubt. Gratis.

    Erstmal erreichst du die Debitel-Hotline z.B. auch unter 0711-21856 (Quelle: 0180.info und selbst getestet). Weiß nur nicht ob die dich als Prepaid-Kunde abwimmeln.


    In welchem Netz ist die Karte denn überhaupt?


    Ansonsten mit der Karte in einen Mobilcom-Debitel-Shop watscheln, Situation erklären.


    Wenn du die Karte reaktiviert bekommst solltest du dich mal schnellstmöglich um die Umschreibung kümmern, oftmals wird die auch mit Angabe "Vorbesitzer unbekannt" akzeptiert (weiß nicht, wie MD das handhabt).


    Ja Guthaben darf nicht mehr verfallen, aber inwieweit MD vielleicht auf die Idee kommt, für die Auszahlung des Guthabens eine Bearbeitungsgebühr zu nehmen - ob rechtens oder nicht - weiß ich grad nicht; man muss sich ja wundern, daß du in MD-Läden noch umsonst Luft schnappen darfst, bei den kreativen Posten, die die (und andere Provider, aber so viele sinds ja nicht mehr...) auf Ihren Servicepreislisten haben.



    Edit:


    Im Übrigen komm ich zu spät, wirst in TT keinen besseren Ansprechpartner als meinen Vorposter für solche Fragen finden :).

    z.B.:


    o2 IP (Inklusivpaket) 100, Variante mit 100 Frei-SMS, aktuelle Angebote siehe Werbeforum.


    BASE Allnet Flat 50 + SMS Flat.


    Vodafone Allnet 100 eher nicht, da die SMS-Kontingente bei Vodafone teuer sind, wenns nur um die Minuten ginge wäre das defintiv eine Empfehlung - aktuelle Angebote theoretisch auch siehe Werbeforum.


    Gerade bei dem o2 IP (bzw. auch VF Allnet 100) lässt sich die GG durch die aktuellen Angebote hier im TT schon gut drücken bzw. ist auch ein gutes Gerät für die reguläre Grundgebühr (ohne den offiziellen Handyaufpreis drin).



    Ansonsten noch das eine oder andere Providerangebot, aber das muss man sich nicht unbedingt geben. Und alles was sich gerade lohnen würde, ich aber vergessen habe...

    Ich sagte ja, je nach Verwendungszweck...



    Edit:


    Naja - stimmt ja eigentlich, scheitert ja sogar schon am vernünftigen Fax-Betrieb mit NGN.


    ...man kann natürlich auch alles über IP machen, Sipgate Team & co. haben schon ihre Daseinsberechtigung, aber das ist Geschmackssache.


    Also korrigiere ich mich: "Non-Tal" im Verfügbarkeitscheck wird für den Threadersteller wahrscheinlich nicht reichen.

    Vom H20 kann ich wirklich nur abraten. Hatte Akku- und Sprachqualitätsprobleme massivster Art, auch bei mehreren Austauschgeräten.


    Oft frage ich mich, was eigentlich gegen ein einfaches Handy spricht. Beispiel: BenQ-Siemens A31 (günstig neu als Restposten zu haben, mal in den Schnäppchenthread gucken), dazu einen schicken Original-Tischlader (J.P. Shaw / s25atonce verkauft sowas noch günstig als Neuware, mal auf Ebay gucken...) - schwupps, sieht doch schon fast aus wie ein hochwertiges Schnurlostelefon.. Du profitierst von längeren Akkulaufzeiten, besserer Technik usw.


    Die Möglichkeit, einen Adapter zum Betrieb eines klassischen Festnetztelefons zu verwenden, ist heikel, weil es gerade bei den günstigen Geräten, die es zu neuen Verträgen dazu gibt, Qualitätsprobleme gibt. Siehe vom Vorredner verlinkter Thread. Auch hier stell ich mir oft die Frage: Warum ist dieses Setup eigentlich genau nötig?


    Von den Panasonic-Nachfolgern von H20 & Co. hat der TT-"Haushändler talkthisway (DaRappa) hier auch schon gesprochen. Wäre ja schön, wenn die besser sind als die Sagems. Evtl. erfahren wir ja irgendwann mal Preise.


    Aber auch da stellt sich wieder die Eingangsfrage: Warum nicht eigentlich ein einfaches Handy...

    Naja wenn nur "Non-Tal"-Verfügbar ist bei der Auskunft unter dem Link, den mein vorredner gepostet hat, reicht das auch. Dann ist man halt in einem Gebiet, wo Vodafone von der Telekom umfangreichere Vorleistungen mangels eigener Infrastruktur oder anderer Besonderheiten bezieht, hat für dich als Kunden preislich keine Auswirkung bei Vodafone, technisch ist der Unterschied, daß du keinen echten ISDN-Anschluss erhältst, sondern nur einen durch die Easybox "emulierten". Je nach Verwendungszweck braucht dich das auch nicht zu interessieren.

    Kommt drauf an. Grundsätzlich gilt für Laufzeitverträge:


    E+/O2: Rufnummernmitnahme in bestehenden Vertrag möglich.
    T-Mobile/Vodafone: Rufnummernmitnahme bei Vertragsbeginn


    ...für Verträge mit den Original-Netzbetreibern. Bei Providern kann es Einschränkungen geben, die zu erfragen sind.



    Das bedeutet: Einen (original) E+/O2-Vertrag kannst du schon vor Ende des alten Vertrags aktivieren lassen, wenn du ein gutes Angebot hast. Der Vertrag läuft dann eben bis zur Durchführung der Rufnummernportierung unter einer vorläufigen Nr., die am Portierungstag ersetzt wird ("nachträgliche Portierung").


    Einen (original) T-Mobile/Vodafone-Vertrag, wo die Rufnummernmitnahme zu Vertragsbeginn erfolgen musst, kannst du auch schon vorher abschließen aber laufen kann er erst ab dem Portierungsdatum. Bei manchen Providern ist das auch im E+ und O2-Netz so.


    Das führt manchmal zu Problemen, weil Händler oft bestimmte Angebote nur bis zum Monatsende garantieren können, da jeden Monat die Provisionen neu "gewürfelt" werden. Und provisionstechnisch zählt das Aktivierungsdatum. Andererseits will man vielleicht ein zeitlich beschränktes Angebot wahrnehmen und natürlich auch die Portierung nicht allzuknapp erst beauftragt haben. Da können dann die Umstände kollidieren..



    So oder so den Antrag frühzeitig stellen (am besten 6 Wochen vorher). Du bekommst immer in irgendeiner Form eine Bestätigung, wenn die ausbleibt, frühzeitig nachhaken.


    Die betreffenden Formulare erhältst du jeweils auf Hinweis, daß du eine Rufnummer mitnehmen möchtest, bei Vertragsabschluss bzw. kannst sie dir auch im Nachhinein besorgen (letzteres nur bei (original) E+/o2). Ob die Vorlage der Kündigungsbestätigung noch verlangt wird ist verschieden.


    Nahtloser Übergang sollte dann gewährleistet sein, wenn technisch nichts schiefgeht. Wenn sich die beteiligten Anbieter aus bestimmten Gründen auf ein Portierungsdatum kurz nach dem eigentlichen Vertragsende einigen, läuft dein alter Vertrag automatisch noch um ein paar Tage weiter. Am Portierungstag in den Morgenstunden schauen, welche SIM-Karte klingelt, wenn die betrefende Nr. angerufen wird, und wenn Portierung einwandfrei vollzogen, Karten wechseln.


    Realistisch betrachtet kannst du, wenn es schlecht läuft, z.B. einen halben Tag nicht erreichbar sein. Kommt alles vor; wo Menschen arbeiten, passieren Fehler. Also am Besten für den Umstellungstag wichtigen Anrufern mitteilen, wie sie dich alternativ erreichen würden.



    Deine Mailbox bleibt dir nicht erhalten, also deine gespeicherten Nachrichten verfallen und auch deine evtl. vorhandene eigene Ansage musst du beim neuen Anbieter neu aufnehmen, überhaupt die Mailbox kpl. neu einstellen oder auch deaktivieren, wenn nicht gewünscht. Ebenso natürlich evtl. auf deiner SIM-Karte gespeicherte Telefonnummern bzw. SMSs auf die neue SIM-Karte kopieren bzw. sichern.


    Ebenso sind bei Netzwechsel natürlich im Handy die Einstellungen für MMS und Internet anzupassen, wenn das genutzt wird. Die SMS-Einstellungen müssen nicht angepasst werden, die werden meist aus der aktuellen SIM-Karte korrekt übernommen.


    Es wäre freundlich, wenn du leuten, die dich häufig anrufen, den Netzbetreiberwechsel mitteilen würdest, damit es keine rechnungsteschnischen Überrasschungen für deine Anrufer gibt.


    Ich hoffe, das Handy, das mit dem Neuvertrag verwendet werden soll, hat keine Beschränkungen wie SIM- oder Netlock auf die alte Karte/Netz.


    Bei manchen Providern müssen zum Vertragsende die SIM-Karten zurückgegeben werden, da es sonst zu einer Berechnung kommen kann - das betrifft dich aber als (ich nehme an) original E+-Kunde nicht. Alte SIM kannst du vernichten, sobald sie nicht mehr gebraucht wird.


    Die ausgehende Portierung wird von deinem bisherigen Anbieter lt. Preisliste in Rechnung gestellt werden, demgegenüber stehen die mitunter von den aufnehmenden Anbietern bei Rufnummernmitnahme gewährten Boni.


    Eine Portierung innerhalb des gleichen Netzes ist nur möglich, wenn dabei der Anbieter gewechselt wird, also original E+ zu Mobilcom E+ oder Discounter im E+-Netz geht normalerweise, wobei evtl. Besonderheiten beim neuen Anbieter natürlich zu beachten sind.


    Die Rufnummer ist nach der Portierung logischerweise für die vereinbarte Vertragslaufzeit an den neuen Anbieter gebunden, also aus diesem Vertrag auch nicht mehr rauszulösen (kannst sie nur durch Nummerntausch verfallen lassen).