Beiträge von chrget

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    Original geschrieben von graffET
    Habe mich noch mal erkundigt und kann nun mit Sicherheit sagen, dass ein Siemens S45 das mit Sicherheit kann...


    So wie es aus der Schachtel kommt aber nur das Ausschalten sowie die Weckfunktion. Nach Ausführung des Weckvorgangs schaltet es sich dann jedoch sofort wieder aus.


    Letzteres läßt sich durch einen Firmwarepatch beheben -- AFAIK beim SL45, S/ME45(i), S55, SL55 und wahrscheinlich noch ein paar mehr. Damit hat man dann immerhin einen Ein- und Ausschalttermin pro Tag.


    Des weiteren gibt es Patches, die eine zeitgesteuerte Profiländerung zulassen, um das Telefon zum Beispiel für bestimmte Zeiträume laut/leise/stumm zu schalten.


    Zu all dem muß man aber bereit und fähig sein, sich bis zu den Ellbogen mit Bits schmutzig zu machen :D


    Gruß,
    Chris.

    Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: E+ diversifiziert weiter


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    Original geschrieben von Martyn
    Aber durch diese Mehrmarkenstrategie werden nur unnötige Hürden aufgebaut was die Möglichkeit von Tarifwechseln betrifft.


    Letztendlich geht es genau darum bei dieser neuen Strategie der Netzbetreiber -- Zersplitterung des Marktes/des Kundenkreises zur Gewinnsteigerung. Das gute alte divide et impera im Mobilfunkgewand, sozusagen.


    Das der Markt zu immer niedrigeren netzinternen Preisen tendieren würde, war ja schon länger abzusehen. Indem man nun das eigenen Netz nochmal durch weitere Marken segmentiert, kann man die Preise zwischen den einzelnen Segmenten mittelfristig hoch halten -- sind es doch, gemäß der (auch für den Kunden eingängigen Logik) keine 'Interngespräche' mehr. Das wird natürlich schwierig, wenn man all seine (nahezu identischen) Angebote unter einem Dach und in einer Preisliste führt. Dann merkt selbst die letzte Konsumkuh das der Schlachter naht. ;)


    Hinzu kommt, daß der Mensch sowieso zur Grüppchenbildung neigt, sei es um ein Zugehörigkeitsgefühl zu erleben oder um sich von der breiten Masse abzugrenzen -- so läßt der Netzbetreiber auch noch den Gruppenzwang für sich arbeiten. Und bei der Gelegenheit kann man der (unkritischen) Kundschaft auch gleich noch schlechtere Konditionen aufdrücken. Gesprächspreise ins Ausland oder die Berechnung eigentlich netzinterner Rufumleitungen nur mal so als Beispiel.


    Das soll kein Plädoyer gegen die Discount-Marken sein. Jedoch sollte man sich darüber im Klaren sein, welche Risiken und Nebenwirkungen in diesen Angeboten stecken, bevor man sich mit fliegenden Fahnen einem Grüppchen anschließt. :D


    Gruß,
    Chris.

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    Original geschrieben von Braindead
    Für GPRS gibt es bei prepaid keinen Markt, ansonsten gäbe es da mittlerweile bessere Angebote der NB.


    Interessante Argumentation. Du arbeitest nicht zufällig bei einem der Netzbetreiber im Marketing? :rolleyes:


    Umgekehrt wird da ein Schuh draus: gäbe es überhaupt halbwegs akzeptable Angebote der Netzbetreiber, würden auch die Prepaid-Kunden GPRS (mehr) nutzen.


    Einer der besten Beweise dafür ist der (für ein de facto unbeworbenes und somit ausserhalb der Szene praktisch unbekanntes Produkt) immense Erfolg der Wind-Karten.


    Gruß,
    Chris.

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    Original geschrieben von Buhne
    Aus diesem Thread geht hervor, das Sunrise die beste Alternative ist oder? Wichtig ist eben das der SMS Versand günstig ist.


    Drei Jahre alte Informationen sind in der Kommunikationsbranche das Äquivalent zu Gammelfleisch :D


    Ich kann mich nur zu Swisscom äußern -- Inland Fix und Swisscom kosten dort 80 Rp. (ca. 50¢) pro Stunde, die SMS unabhängig vom Ziel 20 Rp. (ca. 12¢) (ist Deine Freundin unter 26 bekommt sie auch noch 25 Frei-SMS und die SMS zu 15 Rp./ 9¢). MMS sind nach Größe (1k/30k/300k max.) gestaffelt und kosten 30/70/120 Rp. (19/44/76¢) ins Inland respektive 40/100/180 Rp. (25/63/113¢) ins (und im) Ausland. Die Minute ins unmittelbar benachbarte Europa kostet 1,10 Fr./Min. (69¢). Die Karte ist auch voll UMTS- und Datenfähig (10 Rp. [6¢] / 10kB), Videotelefonie wird zum Sprachtarif berechnet.


    Die Karte ist unendlich haltbar, d.h. es bedarf keiner regelmäßigen Mindestaufladungen, um sie am Leben zu erhalten -- es muß nur mindestens einmal im Jahr eine kostenpflichtige Aktion über die Karte getätigt werden. Das ist insofern interessant, als die Karte auch voll roamingfähig ist und meist auch dort noch funktioniert, wo selbst viele deutsche Postpaid-Karten die Segel streichen.


    Mal ehrlich: die Swisscom-Tarife sind nicht gerade die günstigsten. Aber verglichen mit dem, was einem hierzulande teilweise so angeboten wird, fast schon freundlich. Doch dafür bekommt man ein klassisches "Wer hat's erfunden?" Schweizer Qualitätsprodukt ;) . Auch der Support über die Hotline war bislang mehr als zufriedenstellend, wenn auch ein wenig langsam :D


    Ja. Ich bin voreingenommen, da ich seit etlichen Jahren zufriedenster Kunde bin. Alles Gesagte ist meine subjektive Erfahrung. Jede Wette es gibt genug Leute, die das genaue Gegenteil erlebt haben.


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    Original geschrieben von Buhne
    Ich werde mir dann auch eine Schweizer Prepaid Karte kaufen, damit sie aus der Schweiz günstig SMS verschicken kann.


    Ähm, das sollte bei entsprechender Wahl des Anbieters nicht nötig sein.


    AFAIK gibt es inzwischen auch in der Schweiz einige Discount-Angebote auf Basis der verschiedenen Netzbetreiber. IIRC bieten Coop und Migros sowas an. Details dazu müsste aber jemand anders auskippen.


    Gruß,
    Chris.

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    Original geschrieben von summer2005
    du hast eine beliebige Xtra (keine alte!) in den Tarif Xtra Friends mit Xtra N° 1 umgestellt und T-Mobs hat tatsächlich nur 5 Cent/Minute für deine CSD Einwahl (auf eine kostenlose Provider-Festnetznummer?) unter der Woche (nicht am WE) berechnet???


    Die Karte ist zwar alt (i.e. begleitet mich bereits über viele Jahre) lief aber seit Oktober 2005 im (neuen) Tarif XtraClassic mit XtraNonstop-Option. Die mit CSD angewählte XtraNummer Eins ist keine lokale Einwahlnummer eines Providers. Und ja, es wurden gestern (Montag) Nachmittag nun die gewünschten 5¢/Min. abgerechnet.


    Gruß,
    Chris.

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    Original geschrieben von chrget
    Es ist natürlich genau so, wie ich es befürchtet habe: CSD-Verbindungen zur XtraNummer Eins werden im neuen Xtra Friends zum Normaltarif von 39¢ die Minute abgerechnet, nicht zu 5¢ die Minute, wie es eigentlich sein sollte.


    Entwarnung!


    Ich weiß ja nicht ob es daran lag das ich zu ungeduldig war :o (obwohl ich extra vor dem Test nochmal den Status der Karte überprüft hatte) oder ob T-Mobile mitliest und den Fehler klammheimlich korrigiert hat :eek: -- Tatsache ist, ein erneuter Test hat nun das gewünschte Ergebnis erbracht: für eine CSD-Verbindung zur von mir gewählten XtraNummer Eins mit V.110 über 9:33 Dauer wurde jetzt mit 48¢ abgerechnet.


    Feine Sache. So bekommt nun also doch T-Mobile einen nicht unerheblichen Anteil aus meinem Gesamtbudget für mobile Kommunikation. :)


    Gruß,
    Chris.