Beiträge von hjreggel

    Hallo,


    Ich habe nur zweimal zum richtigen Zeitpunkt durchgezappt, vielleicht täuscht der Eindruck...


    Aber ich hätte einen Verbesserungsvorschlag: Den Kandidaten sollte es nicht gestattet werden, Grüße zu übermitteln. Dann kämen vielleicht wieder ernsthafte Wetten rein, und nicht nur Alibi-Wetten, um nebenbei eine lange Liste an Grüßen im TV loszuwerden.


    Hans-Jürgen

    Wie wär's denn mit längs, quer und schräg für die möglichen Parkpositionen?


    Edit: Ach so, der Vorschlag fehlt: Beim Wegfahren das "Grünstreifenfahrzeug" auf normale Position zurücksetzen. Ist umständlich, kostet einen Start des Wagens, sichert aber den Parkplatz. Nur besonders im Winter auf den Ladezustand der Batterie des "Rangierwagens" achten.


    Hans-Jürgen

    Hallo,


    Zitat

    Original geschrieben von raix
    Wie schon weiter oben geschrieben, sind die Schienen nicht auf 99% automatisiert sondern nur auf einem Bruchteil der Strecken.
    Einfach mal die letzten Seiten aufmerksam lesen.


    Ich habe ja nichts von Automatisiertem Zugverkehr geschrieben, sondern "Automatisierungsfähigkeit", und dass die Schiene zu 99% Autopilot des Zugs ist, nämlich die "Flugbahn" hält. Von 99% automatisiertem Schienennetz habe ich nichts geschrieben. Wie war das mit dem aufmerksam lesen?


    Hans-Jürgen

    Hallo,


    Flugzeug und Zug bezüglich Automatisierungsfähigkeit zu vergleichen ist ja schon an den Haaren herbeigezogen. Es gibt wohl kaum krassere Gegensätze, außer vielleicht eine bemannte Mars-Expedition mit einer Zahnradbahn zu vergleichen. Die Schienen sind ja schon ein 99%-Autopilot, aber ich vermute, die wenigsten hier kennen die physikalischen Hintergründe dazu.


    Hans-Jürgen

    Hallo,


    Zitat

    Streik ist ein legitimes demokratisches Mittel und im Grundgesetz vorgesehen. Das hat mit Erpressung nichts zu tun!


    Wenn in einer Fabrik für Kochlöffel und Bratenwender gestreikt wird, können Deutschlands Hausfrauen trotzdem kochen. Ist nur schlecht für die Firma, und den Nachschub.


    Wenn bei Audi gestreikt wird, können Audi-Fahrer trotzdem noch Auto fahren.


    Wenn aber die Bahn bestreikt wird, können nicht nur Bahnfahrer nicht nehr Bahn fahren, sondern Audi kann keine Audis mehr bauen, und ein Großteil der Arbeitnehmer kommt zu spät oder eben gar nicht zur Arbeit. Über den Verkehr sind sogar nicht nur Bahnpendler, sondern auch die noch unbeteiligteren PKW-Pendler betroffen.


    Beim Bestreiken der Bahn spielt sich eine Kettenreaktion ab, die so nicht im Sinne eines Grundrechts sein kann. Im Extremfall treibt es bei ungünstigen Witterungsverhältnissen Leute auf die Straßen, und kann dabei tödliche Verkehrsunfälle bedingen. Ist das dann Mord oder nur fahrlässige Tötung?


    Wenn ein Herr Schell sagt "Wir können länger streiken, als die Bundesrepublik das aushält", dann ist das nicht nur Erpressung, sondern Terrorismus.


    Hans-Jürgen

    Hallo,


    Zitat

    Original geschrieben von pallmall
    Ich finds schon witzig, das der eigene Euro beklagt wird (den man wegen des Streiks zusätzlich ausgeben muss), der Lokführer soll sich aber nicht so haben, wenn er keinen bekommt.


    Mir geht es ja nicht ums Geld an sich, das sind ja nur Beispielrechnungen, und offensichtlich hat das Beispiel Lernerfolg gezeigt, und wurde gleich richtig angewendet. Bahn ist öffentlicher Verkehr, Gesamtheit und Individuum stehen in Konflikt.


    Ich möchte aber das spezielle Prinzip erläutern: Mit dem Streik, der an sich ein Problem zwischen Gewerkschaft und Bahnvorstand darstellt, in diesem konkreten Fall sogar einen Konflikt zwischen Schell und Mehdorn darstellt, schei*en Die Ausführenden (Lokführer) den unbeteiligten (Bahnkunden) auf den Kopf, die nicht nur die Misere (Streik) ertragen müssen, sondern am Ende alle Folgen und Schäden bezahlen müssen (Fahrpreiserhöhung). Die Bahnkunden sind unfreiwillig Geiseln in diesen albernen Machtkampf, und müssen quasi selbst Lösegeld, Kost und Logis bezahlen.


    Warum wird eigentlich nie am Wochenende gestreikt? Dann hätten die Lokführer endlich mal ein freies Wochenende! Aber dann fehlt ja das Druckmittel Berufspendler.


    Hans-Jürgen

    Hallo,


    Zitat

    Original geschrieben von Lokomo Bei so einer Aussage kann ich bloß den Kopfschütteln. :flop: Ich hoffe für dich, das du auch in so einer Situation kommst wie wir, die ihre Familien nicht ernähren können u. in Armut leben.:mad:


    Bringen wir es mal auf den Punkt: Ich bin ein 2400€/Jahr-Bahnkunde. Wenn ich ausfalle, fällt also pro Jahr ein Lokführer-Monatsgehalt weg. Nun soll aber keiner jammern, dass davon bei den Lokführern nicht viel ankommt, das ist nicht mein Problem. Aber der Streik ist mein Problem, und ich muss nach den Verhandlungen ohnehin wieder alles in Form einer Preiserhöhung zahlen.


    Zurück zu den Vorstandsgehältern: Wenn die Zahlen stimmen, dann ergibt das Monatsgehalt von Frau Suckale aufgeteilt auf die Beschäftigten der Bahn pro Kopf und Monat einen Euro. Über diese Lohnerhöhung würden sich sicher alle freuen, und es würde eine Flut von Dankesschreiben auslösen.


    Hans-Jürgen

    Hallo,


    Leider wurde die Diskussion an den entscheidenden Punkten nicht vertieft.


    Angesprochen wurde zum Beispiel, dass die paar Bahnstromleute ganz einfach auch fast alles zum Erliegen bringen könnten.


    Ganz übel war die Gegenüberstellung der Nettolöhne mit anderen Ländern, aber es kann ja niemand was dafür, dass der Deutsche Staat do großzügig in die Taschen der Bürger greift. Das Thema der nicht unerheblichen steuerfreien Zuschläge wurde dagegen nicht vertieft.


    Besonders lahm ist ja die Sache mit den Reallöhnen im Vergleich zu 1994. Ich glaube, die allerwenigsten können hier eine Steigerung aufweisen. Das Problem ist: Wenn der Damm bricht, und *alle* 30% mehr wollen, steigen die Lebenshaltungskosten in Folge ruck-zuck um mindestens 50%.


    Die Diskussion hat jedenfalls gezeigt, dass Herr Schell für seinen Job völlig unggeeignet ist, ein trampeliger Dickschädel ohne jegliche Spur von Diplomatie, der um jeden Preis mit dem Kopf durch die Wand will, weil er nichts zu verlieren hat. Warum wurde sein Gehalt eigentlich nicht offengelegt?


    Ich finde das Gehalt von Frau Suckale durchaus im Rahmen, sie hat bestimmt im kleinen Zeh mehr Hirn als der Kasperl im Kopf. Natürlich regt sich der Pöbel über Vorstandsgehälter auf, aber dividiert durch die Anzahl der Beschäftigten im Unternehmen sind das im Normalfall nur Centbeträge. Da gibt es ganz andere Fälle mit Vorstandsgehältern von 500 Millionen im Jahr!


    Hans-Jürgen

    Hallo,


    Hoffen wir mal, dass es eine kalibrierte Präzisionswaage war...


    Warum nicht einfach Einwaage und Anzahl von der Packung ablesen, und dividieren? Im Durchschnitt sind die Abfüllmaschinen recht gut, aber bei den Einzelexemplaren kann es zum Teil zu massiven Schwankungen kommen: Wenn bei einer Abfüllung etwas hängenbleibt, bekommt das nächste Exemplar etwas mehr ab.


    Bei einer Pad-Maschine hat die Einwaage den allergeringsten Einfluss, die Unterschiede liegen schon bei Auswahl und Röstung der Böhnen, danach kommen Mahlgrad und Passform des Pads. Hier haben gut befüllte Pads einen indirekten Vorteil: Bei ausreichendem Durchmesser dichten besser befüllte Pads besser. Bei kleinerem Durchmesser führt es allerdings zum Gegenteil...


    Hans-Jürgen