also H&M und Zara aufzuführen passt nicht, denn:
- deren "designer" klauen die ideen ebenso bei den markenartiklern und lassen dann nachschneidern.
- kann keine qualität sein idr, denn diese beiden haben die höchsten margen im modemarkt. Also von Preis/Leistung schlechter als marken, da billiger produziert und somit auf niveau der billigsten fakes.
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Die Erfolgsrezepte der Modebranche
Mode ist ein schwieriges Geschäft. Es bedarf besonderer Fähigkeiten, um erfolgreich zu sein. Ein kleiner Blick hinter die Kulissen zeigt Ihnen, wie die Branche funktioniert und was die Kurse bewegt. Das erste Gesetz lautet, man muss schnell sein. Die Trends und der Geschmack der Kundschaft wechseln rasch.
Voriges Jahr sprang ein Umsatzplus von 21 % auf 1,3 Mrd. Euro heraus, aktuell sind es sogar 25% mehr. Damit sind die Spanier neuerdings besser als der bisherige Wachstums-Spitzenreiter Hennes&Mauritz (Quartal aktuell +12%). Die Schweden sind mit 7,5 Mrd. Euro Umsatz aber auch ein gutes Stück größer. Die Aktie ist ein Dauerrenner. Der weltgrößte Modekonzern kommt auf eine stolze Handelsspanne (59,2 %), vor Inditex mit 54%.
Das zweite Gesetz lautet: Cheap and Chic oder auch: Teures billig. H&M betrachtet seine Jeans-Hosen als eine topmodische Ware. Ein Laie kann nicht sagen, und die meisten Kunden sind ja Laien, ob diese Jeans von H&M kommt, oder von Gucci. Es sei denn, er schaut auf das Preisschild. Nur 49,95 Euro kostet die Hose bei H&M. Bei Gucci müsste ich dafür das Vierfache zahlen. Bei Hemden ist es ähnlich.
Das dritte Gesetz heißt: Schnell Kopieren. Wenn die großen Designer von Versace oder Gucci in Mailand ihre neuen Ideen vorführen, dann gucken H&M und Konsorten ganz genau hin. Sie ahmen die Ideen umgehend nach und sind mit ihrer Ware schneller im Laden als die Edelfabrikanten. Weil sich Modehäuser ganz unverhohlen an Spitzendesignern orientieren, kann sich der normale Konsument einbilden, in den Genuss der Haute Couture zu kommen. Die besseren Marken reagieren darauf gelassen. Hugo Boss sagt, bei der hochpreisigen Mode sei die Qualität das Kaufargument. Die Aktie dürfte momentan nicht viel mehr als 10% Potenzial haben. Durchschnittsmarken wie Benetton tun sich schwerer.