Zitat
Original geschrieben von MTT
zeigt, dass der Markt immer noch sehr gute Verdienste abwirft (was v.a. daran liegt, dass die Gewinnspanne bei rezeptpflichtigen Medikamenten enorm ist).
MTT 
Hallo MTT.
Zur Erklärung, weil Du (leider) völlig falsch mit Deiner selbstsicheren Aussage liegst. Ich erklärs mal kurz: Seit ner Reform (2004 oder so) ist der Fixzuschlag den die Apotheke (jede, auch deutsche Onlineapos) auf das eingekaufte verschreibungspflichtige (rx) FAM (Fertigarzneimittel) machen darf und muss exakt 8.10Euro und 3 Prozent. (für Warenlagerkosten etc.) Erstmal. Dann gehen aber gleich mal wieder 2,30Euro davon als Zwangsrabatt bei gesetzlich versicherten weg. "Der Zwangsrabatt, den die Apotheker den Krankenkassen gewähren müssen, wird auf 2,30 Euro erhöht. Die Distributionsspanne von 8,10 Euro bleibt." (kannst Du auch gerne hier nachlesen: http://www.pharmazeutische-zei…476&no_cache=1&sword_list[0]=zwangsrabatt
Dann machen wir doch mal ein Rechenbeispiel zum Thema "enorme Gewinnspanne":
Verordnetes rx FAM wird für 100 Euro vom Großhändler oder Hersteller eingekauft. 3 Prozent drauf sind schon mal 103 Euro. Dann noch mal stolze 8,10 drauf, sind 111,10 Euro wobei mir ca 4 Wochen später die AOK (oder andere zuständige GKV) über eine Verrechnungsstelle abzueglich des Zwangsrabatts 108,80 Euro überweist. Alles klar?
:top:
Natürlich muss man sagen, dass man nicht nur teure Medikamente abgibt, und die Spanne somit bei nem 20Euro FAM besser ist. Dann rechne aber mal das ganze mit nem Biological und nem EK von 1000Eurodurch. Da wird das echt traurig....
Das Märchen mit der Spanne ist recht überholt.
Natürlich gibt es viele, im Stadtbereich viell. auch zu viele Apotheken. Die gäbe es aber auch nicht, wenn es nicht genug kranke Kunden (=Patienten) mit Bedarf geben würde. Viele gehen eben heute erstmal zur Ersteinschätzung Ihrer Erkrankung in eine Apotheke. (Arztpraxen gibt es übrigens auch viele, sind halt nicht so sichtbar beworben)
Der Vorschlag, dass ich ja online verkaufen kann ist nichts für mich. Stecke gerne viel Energie in ne gute Beratung und freue mich sehr über Feedback. Für mich ist Apothekersein eben nicht nur (wie es früher einmal war, bzw viell. in manchen Apotheken auch noch so sein mag) ein Medikament über den Tresen zu schieben. Aber diese Beratungsleistung muss auch irgendwie finanziert werden.
Alles klar, hab mir übrigens gedacht, dass in nem Technikforum viele Onlinebesteller dabei sind, aber hat mich halt nochmal direkt interessiert. (Soviel ich weiß, ist grundsätzlich in Dtl. der Onlineapothekenanteil im unteren Einstelligen Bereich, wenn auch mit wachsender Tendenz) 
edit: Rechtschrift