Beiträge von NokiaPort.de

    Eine Community, die sich darauf "spezialisert", kenne ich nicht. Die Infos hierzu sind durch die Bank sehr verstreut. Einige Infos finden sich bei Hobbybastlern in diversen E-Technik-Foren.


    Ich würde die o.g. Begriffe einfach mal in die Suchmaschine werfen. Ich verspreche dir, nach ein paar guten Treffern ist das Prinzip erst einmal verstanden. Der Rest folgt dann ganz von alleine ;)


    Ich würde allerdings das Thema FBus erst einmal außen vor lassen, da dies von Nokia nicht einmal dokumentiert ist, alle Infos aus reiner Reverse Engineering entstanden und auch vom Gebrauch etwas komplexer zu handhaben sind.
    Mit AT Commands bist du für den Einstieg bestens gerüstet. Tutorials gibt es genug, dass ich nicht einmal eine Referenz nennen kann.

    Eine Suche nach "GSM Modem" und/oder "SMS Gateway" sollte schon genug Ergebnisse liefern, die deinem Vorhaben entsprechen ;)


    Es gibt Modems zur Genüge, auch welche die man an den PC/Server anschließen kann.


    GSM-Modems sind nichts anderes als ein "Mobiltelefon", allerdings nur aus RF-Einheit, SIM-Slot und einer Schnittstelle bestehend.


    Das einfachste Modem, was man sich zulegen kann, wäre ein (wer hätte es gedacht) Mobiltelefon! Eines, dass Steuerbefehle (z.B. AT-Befehle (universell), F-BUS-Protokoll (Nokia)) annehmen und verwerten kann. Mit Datenkabel und einem Stück Software kann man so mühelos Anrufe absetzen oder Nachrichten versenden.
    Das ginge sogar über einen kleinen Microcontroller, also ohne vollwertigen PC/Server (so arbeiten z.B. auch GSM-unterstützte Alarmanlagen, Fernsteuerung, Notrufeinrichtungen).


    Es gibt auch Dienstleistungen, die man in Anspruch nehmen kann, sofern man keine eigene Hardware einsetzen will. Hier wird ebenfalls ein SMS-Gateway eingerichtet, an das man die zu senden Nachrichten einfach "weiterleitet", zum Beispiel mittels entsprechender API oder Standardprotokolle. Diese Möglichkeit gibt es auch als Mail-to-SMS-Service.


    Wenn man allerdings unabhängig, leicht realisierbar oder auch "mal eben" derartiges auf die Bein stellen will, empfehle ich wirklich ein altes Handy mit passendem Datenkabel. Damals waren die alten Siemens- oder Nokia-Telefone sehr beliebt, was diese Spielerei angeht - und dann, wie schon genannt, per AT-Kommandos oder über die FBus-Schnittstelle.
    AT-Kommandos lassen sich sogar mit UNIX- oder Windows- (Terminal-Konsole) Bordmitteln absetzen. Zum Spielen und Testen wäre das ein Anfang ;)

    Die Idee ist prinzipiell gut,
    aber leider nur rudimentär durchdacht und wahrscheinlich nicht alltagstauglich.
    Allein die Telefonsperre verhindert schon, dass jemand auf Anhieb auf das Telefon zugreifen kann.


    Alternative:
    Ein entsprechendes Kärtchen gut sichtbar ins Portemonnaie legen.


    Alternative für das KFZ:
    Man besorgt sich eine sog. "Rettungskarte" des Fahrzeugs, auf der für die Feuerwehr kritische Positionen des Autos markiert sind (Tank, Verstrebungen, Airbags(Sprengstoff), Gasdruckeinrichtungen, Batterie, Steuergeräte, etc.). Auf dieser Karte kann man ebenfalls Kontakt-Rufnummern notieren.

    Laut offizieller Pressemitteilung will Jolla ab 2013 mit der Lizenzierung beginnen.
    Ob aber bis nächsten Monat bereits ein Gerät fertiggestellt sein wird, betrachte ich noch mit leichter Skepsis.


    Die finanzielle Spritze kommt von Chipherstellern, Gerätehersteller/Auftragsfertiger, Netzbetreiber und Einzelhandel.

    Zitat

    Bekanntlich werden Akkus (die ja rein theoretisch bis 4,2 gehen) ja zwischen 3,7V betrieben = 100% und werden bei ca. 2,5V abgeschaltet = 0%.


    Sehr theoretisch. Akkuzelle(n) liefern fast ausschließlich die Spannung (mit etwas Toleranz), für die sie auch ausgelegt sind. Während eines Ladevorgangs liegt die angelegte Spannung je nach Akkutyp allerdings jenseits der 4V.
    Die Elektronik eines Mobiltelefons ist so clever definiert, dass sie rechtzeitig abschalten, lange bevor der Akku eine kritische Unterspannung erreicht.


    Den Akku eines Mobiltelefons mit Überlänge zu beladen ist weder sinnvoll noch möglich!
    Wie schon gesagt regelt die Ladeelektronik des Telefons den Ladevorgang völlig selbstständig. Ist der Akku voll geladen, schaltet das Telefon den Ladevorgang automatisch ab.
    Sollte in der Zwischenzeit etwas Energie verbraucht und eine Schwelle erreicht werden ist es möglich, dass der Akku sogar nachgeladen wird. Das muss man dem Akku nicht zumuten.


    Ich lagere viele Akkus unterschiedlicher Typen bei ~Zimmertemperatur und stets geladen.
    Ich rate dazu, die Akkus in etwa 1/2- bis 1-Jahreszyklen zu benutzen: Telefon anschalten und einfach liegen lassen, bis es abschaltet. So wird der Akku nicht groß belastet und dennoch entladen. Anschließend gibt es einen sauberen Ladevorgang bis er wieder zur Lagerung im Schrank landet. Auf diese Weise habe ich vollkommen intakte Akkus, die sogar 10+ Jahre alt sind.


    Wenn die Möglichkeit besteht, sollte man den Akku natürlich 'weniger warm' lagern. Hier würde ich eine ungeheizte Abstellkammer dem Kühlschrank vorziehen :)

    Zitat

    Original geschrieben von Meilow
    Der Bereich für die Touchtasten unter dem Display des 920 wirkt mir viel zu groß, da wäre doch mehr Platz für Display gewesen.


    Zitat

    Original geschrieben von solong
    finde ich auch,könnte man ausnutzen


    Man muss dabei die Display-Standards in Betracht ziehen:
    Entweder Display größer => länger UND BREITER
    oder Innenleben verringern und Gehäuse kürzen.


    Ich würde dann doch Zweiteres bevorzugen :)

    Das ist bei Nokia üblich und wird es auch in Zukunft immer wieder geben!
    Auch aus Gründen von Erfolg/Misserfolg, Kosten/Einsparungen, Bestände, Vertragsvolumen/Konditionen, etc.


    Prinzipiell sind viele neue Modelle schlicht "überarbeitete" Modelle eines existierenden. Ich halte es für überflüssig heute noch von Vorgängern oder Nachfolgern zu sprechen (Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel).


    Ein neues Äußeres macht ein neues Telefon daraus.
    Ich denke dir geht es nur um das "äußere Telefon" mit aktualisierten Komponenten!? Das kommt auch immer wieder vor - nur leider gibt es keine Formel, die solche Modelle voraussagen kann :)

    Das Mehrfachverhalten der Tastendrücke lässt sich darauf zurückführen, dass die genannten Tasten jeweils in einer selben Reihe der Tastenmatrix liegen. Alle Tasten sind in einem Raster von X und Y kreuz-geschaltet, so hängen beispielsweise 1,2 und 3 an der selben Leiterbahn.


    Ich muss mich korrigieren, als ich sagte die Tasten gehen über den EMI-Filter direkt an den Prozessor. Im E66 agiert noch ein zusätzlicher Multiplexer (Mux), der die generischen Schnittstellen des Prozessors "erweitert". D.h. also: Taste(Kreuzmatrix) -> EMI-Filter -> Mux -> CPU.


    Um das Gerät wieder instand zu setzen, kommst du nicht drumherum es auf zu schrauben, und (erst mal gründlich zu reinigen oder) mit einem Messgerät (Durchgangsprüfer reicht für den Anfang) zu prüfen.


    Dass Bauteile wie Chips selbst einen Schaden haben, würde ich ausschließen. Nicht aber dass es zu Korrosion/Verunreinigungen und somit zu Kriechströmen an Lot-Kontakten oder an den Tastenkontakten selbst gekommen ist. SÄUBERN! :)


    Eine Reinigung mit Alkohol kann wirklich Wunder bewirken und sofern man nicht lange wartet wird es nicht zu spät sein.
    Falls eine Reinigung nicht den Erfolg bringt, wäre es sinnvoll, den Kurzschluss einer jeden Taste zu messen. Also an einem Punkt nahe dem EMI-Filter zu messen, ob tatsächlich das gewollte Signal gemessen wird oder es hier schon zu fehlerhaften Kurzschlüssen durch den Tastendruck kommt. Falls korrekt, dann im nächsten Abschnitt zwischen Filter und Mux messen. Meine Erfahrung sagt mir unbewusst, dass die Ursache schon auf der ersten Strecke zu finden sein wird :)


    Ich gebe dir den Tipp nach dem Service Manual ("Schematics" als PDF) des E66 zu suchen. Dieser schlichte Suchtipp sollte ausreichen, um dich auf nötige Unterlagen zum Gerät zu verweisen, die dir beim Auffinden von Leiterbahnen und Bauteilen behilflich sein werden :)


    Viel Erfolg!