Beiträge von DeusExMachina

    Nach 7 Umzügen in den letzten 7 Jahren hab ich in der Hinsicht ein klein wenig Erfahrung sammeln können. Grundsätzlich ist der Plan schon sinnig, mit Schwächen im Detail ;)


    Zum einen - verkalkulier Dich nicht mit der Zeit und dem Streß! Morgens Laster holen, "mal eben" mit Sperrmüll volladen, zur Deponie, ausladen, zurück zur Wohnung, beladen lassen, ab auf die Autobahn, in Berlin ankommen und ausladen wird nicht an einem Tag funktionieren. Da sind schon zwei knapp kalkuliert!
    Den Sperrmüll lieber rechtzeitig vorher wegbringen. Falls Du jemanden kennst, desen Auto eine Anhängerkupplung hat - Hänger mieten ist deutlich günstiger als einen Laster / Sprinter, und dafür reicht´s.


    Zum zweiten - einen Bekannten die Wohnungsabnahme organisieren zu lassen, geht meist schief. Er kennt einfach nicht alle Details. Da Ihr doch eh zu zweit seid, sollte Deine bessere Hälfte lieber nach dem Beladen des LKW da bleiben, die Renovierung "überwachen" und später mit dem PKW nachkommen, während Du mit dem Sprinter nach Berlin düst.


    Grundsätzlich finde ich die Einstellung, nur das nötigste mitzunehmen und den Rest, gerade Billys und ähnliche "expendables", lieber zu entsorgen auch richtig. Sollte man konsequent einhalten. Die kriegen eh nur Macken unterwegs, über die man sich dann ärgert später, und ein zweites mal wenn man dann beschließt den Kram doch wieder zu entsorgen.


    Die andere Empfehlung von visioneer kann ich jedoch im Grundsatz unterstützen - lieber eines der vielen kleinen Umzugs-Unternehmen vor Ort anheuern, findet man ja eine Unzahl übers Web oder eben solche persönlichen Empfehlungen. Hatte das beim letzten Mal auch getan (ähnliche Firma hier in München), pro Mann und Stunde 12€ plus Märchensteuer sowie eine halbe Stunde Anfahrt, aber dafür haben die Jungs den vor die Haustür gebrachten Hänger in Rekordzeit ausgeladen, hochgeschleppt und nix ist zu Bruch gegangen. An den paar Kröten Unterschied zu Deinen "Tagelöhnern" würde ich das nicht scheitern lassen, immerhin haben die a) eine Transportversicherung und b) genug Erfahrung und Muckies, als dass es meist zügiger geht als bei den Studenten.


    Daher mein Vorschlag:


    Tag 1: Mit ein paar Freunden ohne Zeitdruck einen Hänger mit den zu entsorgenden Sachen beladen und wegbringen. Zeit eingeplant haben, dass man ein zweites Mal fahren muss - es ist nämlich immer erschreckend viel, was da auf einmal weg soll/muss (Öffnungszeiten Entsorgungshof beachten!).


    Tag 2: Gemieteten one-way-Sprinter / LKW abholen, durch die für ca. 3 Stunden bestellten Umzugshelfer vom Umzugsunternehmen beladen lassen. Mittagspause. Von Schatzi verabschieden, mit Sprinter nach Berlin. Dort den Sprinter so wie er is' auf den organisierten bewachten Parkplatz stellen, bei Bekannten vor Ort oder im Hotel (kostet in Berlin ja fast nix) pennen. Schatzi überwacht in der Zwischenzeit die Studenten, die die Tapeten abreißen, streichen etc. Abends, wenn alles erledigt ist, schläft sie bei Freunden (Wohnung stinkt schließlich nach Farbe).


    Tag 3: Schatzi fährt mit dem PKW incl. Computer und sonstigen "Wertsachen" nach Berlin. Während dessen bist Du in Berlin zur Wohnung gefahren, hast den Sprinter vor dem Haus auf dem hoffentlich organisierten Parkplatz direkt vor dem Eingang abgestellt, und die dort ebenfalls wieder angeheuerten zwei Kerle von der Umzugsfirma wuchten in 2-3 Stunden die schweren Teile und Kisten hoch, Du dirigierst was genau wo hin musst und trägst halt die leichteren, vielleicht zrbrechlicheren Teile (Lampen etc). Mittags kannst Du den dann leeren Sprinter / LKW abgeben, Schatzi in Empfang nehmen und Computer und co. hochtragen.


    Ja, kostet etwas Zeit und ob der Einwegmiete und Umzugshelfern Geld, aber ganz für umme ist ein Umzug halt nicht zu haben, und eine weitere zeitliche Eindampfung wirst Du nur durch esxtrem erhöhten Stress teuer bezahlen. Und Deine Nerven wirst Du in den Wochen danach noch brauchen, schließlich muss noch alles aufgestellt werden in der Wohnung, diverse Fahrten zu Ikea & Co. für die neuen / Ersatzmöbel werden fällig, man sucht 1000 Sachen die immer in der letzten Kiste liegen in der man sucht usw. Von daher wäre es auch extrem ungeschickt, wenn Ihr beide bereits am nächsten Tag zum neuen Brötchengeber müsstet...

    Zitat

    Original geschrieben von gaspode
    :-)


    Und eine separate Rufnummer gibt's auch noch. Somit keinen Ärger mit Erstfrau *g* Was für ein Service.


    Genau - in Erweiterung des "one man, one vote" - Prinzips verfechte ich schon lange das "one girl, one phone" - Prinzip :D Dann kann man sich wenigstens so Gedöns wie VIP-Klingeltöne für bestimmte Nummern sparen... :D *duckundwech*

    Ich finde das Angebot gut - als Ergänzungsvertrag, aber eben niemals als Haupt- oder gar einzigen Vertrag. Sollte man vorübergehend mal (z.B. aus frauentechnischen Gründen) ein höheres Gesprächsaufkommen zu einem bestimmten Netz haben, lohnt sich ggf. der Abschluß - und nach Ende des Intermezzos läßt sich der Vertrag direkt mitentsorgen. Ich finde es ausgesprochen fair von T-Mob, so einen Vertrag auf den Markt zu bringen, der sich der individuellen Beziehungslaufzeit nahtlos anpassen läßt :D :cool:

    Im ersten Moment dachte ich, hm, gute Idee - jedenfalls im Werbe. Aber es ist doch in der Tat so, dass gerade dort das Ausgangsposting öfters editiert wird, um weitere Informationen nachzutragen, den Wasserstand der noch vorhandenen oder neu hinzugekommenen Geräte zu aktualisieren usw. Von daher - in der Tat nicht der Weisheit letzter Schluss.


    Andererseits kann ich blackSHARK durchaus zustimmen, dass da eine gewisse Problematik existiert.
    Wäre es ggf. möglich / sinnvoll, einen oder max. 3 Threads sticky zu machen, die sich den Themen Werbeprämien der Netzbetreiber / Freundschaftswerbung, max. Anzahl von Verträgen bei verschiedenen Netzbetreibern / Providern usw. widmet? Ja, natürlich kann sich jeder diese Informationen auch relativ einfach per SuFu beschaffen - tut aber eben nicht jeder. Nur so ein Gedanke...

    Klingt als würde es Sinn machen - d.h. das Eintragen des Gutscheincodes wäre eine Art "Cheat-Code", der ab dem Moment des Eintrags auch die unteren 5 Auswahlfelder freischalten würde, so dass man dann bei allen abdrücken könnte. Nur blöd, wenn gleichzeitig jemand anderes auch einen Code eingibt und schneller ist. Und natürlich besonders blöd für alle ohne Code, da die dann auf normalem Weg zu ergatternden 5er sehr schnell gen Null tendieren dürften.


    Nicht, dass das für mich einen Unterschied machen würde, da ich dank HSDPA-Connection ohnehin kein Land sehe, selbst als ich heute Nacht gegen 4 Uhr aufgewacht bin, auf die blöde Idee kam mich doch mal vor den Rechner zu klemmen und zu schauen, was so zu nachtschlafender Zeit abgeht. Ergebnis - zu der Zeit blieben wirklich die eigentlich unattraktiven Tarife ungeklickt, aber die beiden 5er waren trotz Dauergeklicke auf die bald erscheinende Taste nicht zu ergattern, wenngleich sie nicht vorzitig ausgegraut waren...

    Zitat

    Original geschrieben von vandertroost
    Boah ey, mit GPRS zieht man da ja keine Mettwurst vom Brötchen! Das wird ja nie was ...


    GPRS?? *schenkelklopf*
    Selbst mit HSDPA hab ich keine Schnitte. Naja, dumm gelaufen - vielleicht stellen sie das Ding ja auch nicht so schnell ein wie ich befürchte, so dass man demnächst, wenn die erste Interessentenflut ein wenig abebbt, auch mal zum Zuge kommt.

    Zitat

    Original geschrieben von carrera1988
    Nen mir einen Provider der 100% Störungsfrei ist


    Störungsfrei ist sicher keiner - die Frage ist aber, wie schnell ist ein Fehler behoben, wenn er mal auftritt. Auf Grund mehrerer Umzüge in den letzten Jahren bin ich in den "Genuss" gekommen, mehrere Anbieter austesten zu "dürfen". Dabei war meine persönliche Erfahrung mit der Stabilität / am besten bei QSC und den Stadtwerken München, die die (wenigen) Fehler / Ausfälle binnen <2 Stunden abgestellt hatten. Die Telekomiker hatte ich zu DSL-Zeiten zweimal, etwas häufigere Störungsfrequenz und Behebung selbiger innerhalb mehrerer Stunden.


    Arcor war ja selbst nach Wochen nicht dazu in der Lage, und bei Freunden sowie meinen Eltern reden wir bei Fehlern halt auch immer über >1 Tag, eher 2-3 und massig Anrufe bei der teuren Hotline. Vielleicht hat sich die Einstellung bei Arcor diesbezüglich mit der Trennung in ultra-teure normale Hotline und kostenfreie Störungs-Hotline ja auch gebessert - zu wünschen wärs. Aber das Experiment können andere machen, ich nicht...

    Aus meiner Erfahrung hraus kann ich Dir nur den Tipp geben, es bleiben zu lassen - bisher hat noch fast jeder in meinem Bekanntenkreis, mich eingeschlossen, es bereut zu Arcor gegangen zu sein und dann drei Kreuz geschlagen, als er aus dem Abbtraum wieder raus kam. Von einer reibungslosen Übergabe würde ich da nichtmal träumen.


    Bei Arcor läuft es gut, wenn alles normal läuft. Leitungsqualität ist auch okay nach meinen Erfahrungen. Aber sobald es einmal irgendwo klemmt oder Du gar ein Detail Deines Vertrages ändern willst - mach Dich auf einen laaaaaangen Kampf gefasst. Im reinen Aussitzen von Problemen bis der Kunde schon irgendwann aufgibt ist Arcor so dermaßen gut, da hätte sich unser Ex-Kanzler aus Oggershim noch mehrere Scheibn von abschneiden können.


    Ich bin absolut nicht dagegen, den Rosa Riesen zu verlassen - hab ich selbst schon vor Jahren getan. Aber nicht zu Arcor, wirklich nicht - auch wenn ich mir bewusst bin, dass das ein Kampf Not gegen Elend ist bei den Anbietern.


    carrera1988: so unterschiedlich sind die Erfahrungen...


    P.S.: Wenn schon Arcor, dann würde ich nicht direkt bstellen, sondern über spezialisierte Anbieter wie z.B. der User "Netzwerkservice" hier im TT, der mit seinem arcor-team solche Anschlüsse vertreibt. Vorteil 1 - meist noch ein kleiner Bonus mindestens in Höhe der Freundschaftswerbung. Vorteil 2 - und das ist der deutlich wichtigere: falls mal Probleme existieren, besteht zumindest die Chance, dass man über ihn eine Lösung erreicht, da Händler als Multiplikatoren meiner Erfahrung nach deutlich besser behandelt werden. Ansonsten ist die Hotline - mal abgesehen von schweineteuer - genauso inkompetent wie kompetenzfrei.