Beiträge von DeusExMachina

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    Original geschrieben von SirShagalot
    Evtl. kann ja mal ein Düsseldorfer bei denen vorbeischauen (tippe stark auf nichts-sagendes Bürogebäude) und vor Ort Infos holen?


    Die Charlottenstraße ist in einem Viertel in der Nähe des Hauptbahnhofs mit überwiegend Wohn- und Geschäftshäusern. Nicht unbedingt die seriöseste Gegend, aber andererseits auch ein Sammelbecken kleinerer Unternehmer da in der Ecke.
    Dass da mehr als ein Briefkasten der Firma ist, würde ich aber bezweifeln. Die denic-Abfrage gibt ja auch die Adresse aus, aber einen anderen Inhaber, von daher tippe ich eher auf eine Wohnzimmer-Agentur.

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    Original geschrieben von Gordovan
    Der Abflug erfolgt bestimmt von Frankfurt-Hahn oder dem "Billig-Flieger-Flughafen" bei Düsseldorf, keine Ahnung wie der heißt.
    Daher werden kaum Flugkosten anfallen.


    Ist mir auch schon aufgefallen, "Frankfurt" und "Düsseldorf" wirkt zunächst nicht wirklich eindeutig. Andererseits gehen bisher von Hahn und Niederrhein (Weeze) - der Billig-Flughafen von Düsseldorf, den Du meinst - meines wissens keine Intercontinental-Flüge ab, so dass das in diesem Fall noch entschuldbar wäre, da wohl wirklich FRA und DUS gemeint sind...

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    Original geschrieben von kathan
    Da ja auch der Sicherungsschein im Preis inbegriffen ist, eigentlich ein Angebot ohne Risiko.


    Nicht wirklich - afaik dient der Sicherungsschein nur dazu zu sichern, dass Du nicht im Urlaubsort sitzen bleibst, wenn der Veranstalter während der Reisezeit die finanzielle Grätsche macht. Passiert das schon vorher, bist Du zwar nicht im Ausland, aber trotzdem Dein Geld los.


    Und das Risiko, dass die Definition von 3***-Hotel des Veranstalters nicht unbedingt Deiner Definition davon entspricht, ist ohnehin gegeben.


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    Wie läuft es eigentlich bei so einer Pauschalreise ab?
    Bekomme ich die Reiseunterlagen mit dem Sicherungsschein und bezahle dann den Reisepreis oder muss ich Vorkasse leisten und bekomme dann die Unterlagen?
    Das wäre dann sicher sehr risikobehaftet.


    Steht in den AGB:
    "Mit Erhalt der schriftlichen Reisebestätigung und Übermittlung des Sicherungsscheins werden 15% des Reisepreises als Anzahlung fällig. Die Anzahlung wird auf den Reisepreis angerechnet.
    Die Restzahlung ist spätestens 30 Tage vor Reiseantritt ohne nochmalige Aufforderung zu leisten." (AGB Punkt 2.1)

    Ich hab da auch so meine Zweifel:


    1. Das Angebot ist wie schon mehrfach geschrieben eigentlich zu günstig


    2. Schau Dir mal das Impressum an - offenbar ein Einzelkaufmann / -frau, keine email-Adresse, Telefon nur über 01805 - mir persönlich etwas heikel
    edit: im "Aktuelles" steht jetzt doch eine email, aber auch dass die Telefon-Hotline wohl überlastet ist...


    3. Ein Reisebüro, dass "Rio de Janero" (sic!) anbietet, well...


    4. Zitat aus der Selbstbeschreibung: "Glücksreise Hotels/ Resorts sind in der Regel Hotels / Resorts der 3 bis 5.Sterne Kategorie." In der Regel - wetten, dass die Chance da eine Ausnahme von der Regel zu sein recht hoch ist?


    5. "Jedes Partnerhotel wird mehrmals im Jahr von uns persönlich besucht und eingehend geprüft. Wir wohnen inkognito..." Ein Einzelunternhemer besucht jedes Jahr mehrfach alle seine 3-5 Sterne-Hotels? Naja, kann schon sein, aber wer weiß.


    Im Endeffekt kommt es darauf an, ob Du mutig bist - es sind ja schließlich "Glücksreisen" - was nicht unbedingt bedeuten muß, dass man damit auch glücklich wird...

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    Original geschrieben von AdministratorDr
    Daher seitdem nur noch: Egal was passiert. Die Polizei ruf ich ab jetzt immer, und wenn es nur ein minimaler Kratzer ist. Mir egal.


    Was auch ins Höschen gehen kann, wie ich selbst schon erlebt habe.


    Vor einigen Jahren mit meinem ollen Jetta unterwegs gewesen am Niederrhein, abends, war dunkel. Ich steh an der roten Ampel, als mir auffällt, dass ich eigentlich links hätte abbiegen müssen - also kurz zurücksetzen und auf die linke Spur, soweit so normal. Dumm nur, dass hinter mir an der Ampel doch ein Wagen stand, hatte ich nicht gesehen, da der wohl so nah dran war dass man keine Lichter mehr gesehen hat - also hab ich "angeklopft".


    Die Frau in dem Wagen hinter mir war völlig aufgelöst und obwohl beide Seiten nach kurzem Ansehen keinen Schaden feststellen konnten, bestand sie darauf die Grünen Männchen zu rufen - na gut. Diese kommen nach kurzer Zeit, gucken sich die Sache genau an - und können auch nix feststellen und schicken mich meiner Wege. Der Ausdruck der netten Dame im Gesicht war aber großartig als der Polizist ihr sagte, dass ich weiterfahren dürfe, aber ja ihre ASU abgelaufen sei und er ihr deshalb einen Strafzettel ausstellen müsse... :D :D


    Ich weiß nur noch, dass ich schnell um die Ecke gefahren bin, dann wieder angehalten habe und meinem Lachkrampf freien Lauf gelassen habe... :cool:

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    Original geschrieben von fahrsfahrwerkaus
    Könnte nicht auch ein Grund darin liegen, dass der moderne, 17jährige "krasse Checker", der zu blöd ist, seinen eigenen Namen zu schreiben, einfach keine Chance hat, irgendeinen ernsthaften Auftritt vor dem Personalmenschen/Ausbildungsleiter hinzulegen? Hier im Forum habe ich schon von einigen gelesen, die regelmässig Bewerbungen auf den Tisch bekommen, wie doof doch das Bewerbervolk geworden ist, insbesondere das junge.


    Das ist nicht ganz von der Hand zu weisen, wenngleich ich nicht behaupten will, dass das erst eine Entwicklung der letzten Jahre ist. Mein Vater ist vor ca. 10 Jahren in Rente gegangen, war zuvor Ausbildungsleiter in einem größeren Unternehmen. Wenn Bewerbungszeit für Ausbildungsstellen war, saß er oft daheim und hat die Bewerbungen abends durchgesehen. Was ich da damals schon in den Bewerbungsunterlagen gesehen habe, war nicht selten haarsträubend bis ungewollt komisch.


    Heute bin ich selbst im Personalbereich tätig, und man muß sich in der Tat erst darauf einstellen, dass die Anforderungen, die man selbst zu erfüllen gelernt hat bei Bewerbungen um eine Stelle nach dem Studium und das, was als Bewerbungen um eine Ausbildungsstelle ankommt, zwei völlig unterschiedliche Paar Schuhe sind. Gut, nicht wirklich verwunderlich, bedenkt man Alters- und Personengruppe die angesprochen wird - aber das ist anfangs schon haarsträubend, was da sowohl schriftlich als auch persönlich im Vorstellungsgespräch geboten wird.


    Dass es wirklich nicht einfach ist, in jedem Fall Ausbildungsplatz und Azubi-in-spe zusammenzubringen ist schlicht richtig, und die immer geforderte Mobilität - naja, erstens erlauben ja selbst die vom Arbeitgeberverband als so wahnsinnig viel zu hoch eingeschätzten Azubi-Gehälter kaum, sich irgendwo fernab vom Hotel Mama eine Bleibe und vielleicht noch ein Auto zu leisten, und zum anderen erlebe ich selbst, dass es a) nicht einfach ist in einer neuen Gegend Fuß zu fassen und b) nicht mal viele der ach so flexiblen Studierten bereit und in der Lage sind, sich aus der gewohnten Umgebung zu verabschieden. Insofern verblüfft es mich nicht, dass viele Jugendliche sich damit überfordert fühlen und nicht bereit sind, ans andere Ende Deutschlands zu ziehen für eine Ausbildung.


    Aber bedeutet das, dass die Arbeitgeber deshalb per Gesetz zu zwingen sind, jedem seinen Wunschausbildungsplatz vor Ort anzubieten? Kaum - wenn ich Fach X studieren will, muß ich ja auch schauen, wo ich das angeboten bekomme, und kann nicht schmollen wenn das halt gerade nur in Lüneburg läuft. Ich nehm´s, oder ich lass es bleiben. Ähnlich beim Ausbildungspakt - es macht Sinn, dass sich die Arbeitgeber verpflichten, eine ausreichend hohe Zahl von Ausbildungsplätzen bereitzustellen, damit keine zu große Zahl von auch qualifizierten Jugendlichen erst gar keine Chance auf einen Platz hat. Aber mehr kann nicht Aufgabe der Arbeitgeber sein.


    Dass es auf den ersten Anschein so aussieht, dass der Ausbildungspakt nicht eingehalten wird, ist meines Wissens der etwas wirren Berechnungsformel geschuldet - 30.000 neue Ausbildungsplätze (d.h. AP von Arbeitgebern, die bisher nicht oder nicht in dem Umfang ausgebildet haben) dürften durchaus erreicht werden. Allerdings werden wegfallende Plätze nicht auf diese Zahl angerechnet, so dass es sein kann dass 30.000 neue Plätze geschaffen werden und trotzdem in toto weniger Plätze da sind als im Vorjahr. Zumal die Zahl der "fehlenden" Plätze ja auch nichts aussagt, da ja auch die Zahl der Nachfrager schwankt...

    Würde Marcus da zustimmen - für Deine Anwendungsgebiete reicht Pagemaker erstmal sicher aus, und ist auch leichter zu handhaben. Photo Shop und gerade Paint Shop sind ja erstmal Bildbearbeitungsprogramme, und nur hilfsweise für DTP zu gebrauchen, imho.


    Wenn Du jemanden an einer Uni kennst, sind die Skripten des RRZN, die bei (fast) allen Rechenzentren vertrieben werden eine gute Einstiegshilfe, hier z.B. für Desktop Publishing . Verwende die selbst für verschiedene Bereiche, und mußte doch grinsen als ich letztens zu einer Excel Advanced Schulung kam und die Trainerin auch just dieses Skript (bzw. die Vorlage aus dem Herdt-Verlag, die hier weitgehend 1:1 übernommen wurden) als Referenz empfahl... :D

    Klar, englische Filme sind ein Anfang - derzeit würde ich zum "Wieder-Anfangen" den neuen Wallace&Gromit - Film empfehlen -> im Gegensatz zu realen Filmen sind Trickfilme meist etwas einfacher, zumal hier britisches Englisch gesprochen wird. Erinnere mich auch noch an meinen ersten englischsprachigen Film: Who Framed Roger Rabbit :D am Anfang nicht ganz leicht, aber das wird. Vielleicht besser als Untertitel auf den DVDs ist auch, sich Abschnitte des Film erst auf Deutsch, dann auf Englisch direkt hintereinander anzusehen - schult das Verständnis imho noch besser.


    Aber wirklich fit wirst Du nur durch´s Sprechen. Wenn man in einem halbwegs dichtbesiedelten Raum wohnt, gibt es meist irgendwo in näherer Umgebung Gesprächskreise die gemeinsam ihr Englisch aufpolieren - http://www.new-in-town.de ist eigentlich eine gute Seite, um nach sowas mal zu suchen (ja, auch wenn DU schon länger in der Gegend bist... ;) ) Hab auch schon diverse Volkshochschulen gesehen, die sowas anbieten, oder natürlich die Unis.


    Meinem Englisch hat vor allem eine Phase gut getan, als ich einen Kreis von Native-Speakern unter meinen Freunden hatte - wenn man mit zwei Aussies, einem Amerikaner und einem Schotten loszieht, schockiert einen danach nicht mehr viel :D


    edit: Hörbücher sind sicher auch eine gute Möglichkeit. Über audible.de gibt es da ja viele schöne Dinge. Sowohl vom Buch als auch vom Sprecher her kann ich da Nelson DeMille - Night Fall oder vom gleichen Author The Lion´s Game empfehlen. Scott Brick ist ein Sprecher mit sehr klarer und guter Aussprache, imho. Aber hör da besser mal probeweise rein, mein Englisch ist möglicherweise zu geübt, um das noch so genau beurteilen zu können...