Beiträge von DeusExMachina

    Zitat

    Original geschrieben von YKC
    stimmt aber schon MZ steht in der liga mit null punkten da, stuttgart steht auch gut unter druck, ein schönes spiel wird das sicherlich nicht, aber ein unentscheiden schließe ich aus!


    d.


    Wieso - ein 0:0 wäre doch nur konsequent! Obwohl, so recht mag ich noch nicht an den ersten Punkt unseres Karnevalsvereins glauben. Wär ja ´n bissel früh...


    Aber das Spiel in Sevilla muß klasse gewesen sein, hätte ich gern gesehen. So werden die 05er daheim wenigstens vor großem Haus ausscheiden - auch wenn ich es ihnen wünschen würde durchzukommen und damit dann vielleicht nochmal Euphorie für die BuLi zu entfachen. Aber allzu viel Geld werd ich darauf nicht setzen...

    Re: Kratzer........


    Zitat

    Original geschrieben von Elfi
    Aber mit der Brillenversicherung würde ich mich an deiner Stelle erst einmal richtig erkundigen, bevor du soetwas weitergibts die tritt nicht für alles ein. Wäre ja wohl auch lächerlich und dann evtl. die Versicherung auch noch umsonst. Ha, ha....


    Null Ahnung oder wie?


    Ruhig, Fury, gaaanz ruuhig... :cool:


    Zitat von der HP der vielen Männer:


    [...] bei Bruch oder Beschädigung bekommen Sie ebenfalls jederzeit Ersatz. Für Einstärkengläser zahlen Sie € 10,– Prämie pro Jahr [...]


    Steht hier . Insofern hat SEGA durchaus recht, die Geschichte ist schon nicht schlecht, wenn man teure Brillengläser hat! Und ganz für lau isses ja auch nicht, auch wenn der Name dies auf den ersten Blick vermuten liesse...

    Zitat

    Original geschrieben von bratwurstwender
    Mein größter vorteil bei der mycup im gegensatz zu senseo & co ist, das ich das gerät geschenkt bekommen hab - war mal so'ne Aktion bei O2, hehe.


    Ich hab meine mycup auch damals bei ebay gewinnen lassen - für die kleine Aufwandsentschädigung war sie ein Schnapper. :cool: Aber wenn ich heute vor der Wahl stände, eine zu kaufen - no contest! Zum vollen Preis ist die mycup keine ernst zu nehmende Alternative zur Senseo...

    Ich kann inzwischen behaupten, einigermaßen gut vergleichen zu können, denn morgens gibt´s erstmal eine Tasse aus der MyCup, und später auf der Arbeit frischen Kaffee aus der für dort inzwischen angeschafften Senseo - sagen wir mal, ich würde deutlich eher die MyCup als die Senseo wieder loswerden wollen.


    Als Pads habe ich natürlich Gefallen gefunden an der Dunklen Röstung, da gibt´s nix dran zu meckern. Nix besonderes, als "basic cup of coffee" :D aber lecker.
    Alternativ sehr schmackhaft imho die Eilles Pads (aber nicht verwunderlich, den Kaffee mochte ich schon im Filter sehr gerne) und DE Rio de Janeiro - mjam!


    Dabei muß ich auch sagen, dass ich in der MyCup fast keine Probleme mit Senseo-Pads habe - ein bissel zurechtdrücken, und paßt. Jedenfalls fast alle, die Pads vom Aldi sind wohl eher zu groß, aber soviel entgeht einem da geschmacklich nicht... (und andere ganz-billig-pads, deren Filterpapier so dünn ist dass es reissen kann, sollte man vielleicht auch nicht verwenden, aber ansonsten...)
    Es kommt schon mal vor, dass man in der Eile mal so geformt hat, dass der Pöppel offenbar nicht erwischt und der Kaffee daher direkt in den Ausguß geleitet wird, aber auch hier entwickelt man Routine, und außer einem verschwendeten Pad ist dann ja auch kein Schaden entstanden.


    War ´ne Weile, bis ich mich dran gewöhnt habe, aber inzwischen bin ich ganz glücklich mit beiden Maschinchen...

    Oder einfach einen der guten alten Klassiker - und man kann im Brusston der Überzeugung sagen "Jungs, Jamba? Nervt nicht, brauch ich nicht, mein mobile kann nur 'Für Elise' - aber dafür brauch ich eine Woche nicht an´s Stromkabel...!" :D

    Re: Wie Open End buchen?



    Noch tut sich da auch noch noch nichts, aber wir wollen da ja mal nicht kleinlich sein - mal schauen, ob ich auf der Autofahrt morgen von der Arbeit via OpenEnd und Easytelecom nicht mal ein halbes Stündchen mit Amerika plaudern kann... :D

    Zitat

    Original geschrieben von Sencer
    Und wieso beschränkst du das nur auf den Kanzler, und erwähnst nicht, dass Merkel, Westerwelle, Lafontaine usw. dies genau so handhaben?


    Weil dieser Wahlkampf - noch deutlicher als früher, obwohl die Tendenz natürlich auch schon vor 1998 existierte - davon geprägt ist, dass ein zentrales Thema diskutiert wird, nämlich die Steuerpolitik. Und hierbei auch wiederum nur die Ideen eines "Lagers", nämlich der CDU (die FDP kommt ja nicht wirklichin der Diskussion vor).
    Und diese Diskussion läuft so ab, dass die eine Seite versucht, diese Idee zu erklären (prinzipiell gut gemeint, aber taktisch unclever, wie oben beschrieben) und die andere Seite dies genüßlich zerrupft und damit (wenig verblüffend) immer weiter wachsenden Zuspruch erhält.
    Im Gegensatz zu früher werden ja nicht mal mehr populäre, aber bei näherer Betrachtung (ungeachtet der Frage, ob inhaltlich richtig oder nicht) nicht durchsetzbare Konzepte wie die Vermögenssteuer aus der Mottenkiste geholt - wozu eigene Konzepte, wenn es doch ausreicht, die des Gegners medienwirksam zu zerrupfen?! Macht man sich ja nur angreifbar mit, und wenn die anderen schon so dumm waren, konkrete Ideen vorzustellen - selbst Schuld!


    Kurzum, weil Schröder diesen Aspekt, auf den wir uns offenbar ja sogar einigen können, imho sehr deutlich erkannt hat und mit einer bisher unerreichten Konsequenz in seinem Wahlkampf einsetzt.


    Meine Wahlentscheidung steht schon lange fest, ich habe die SPD beim letzten Mal nicht gewählt und kann mir ob der zu Grunde liegenden (insb. wirtschafts-)politischen Ideen auch nicht vorstellen, dies in Zukunft zu tun. Aber es ist diese Art des Wahlkampfes, die gar nicht mehr erst versucht mit Argumenten für eigene politische Konzepte zu werben, die mir die Galle hochtreibt.


    Zitat


    Wenn du der Ansicht bist, dass es nicht Sinnhaft ist über Inhalte zu diskutieren, weil Wähler unkalkulierbar sind, dann bitte, spar dir deine Energie und nimm nicht an diesem Thread teil.


    Die Freiheit nehm ich mir schon, tut mir leid. Und wenn ich auch nicht der Meinung bin, dass man eine nennenswert große Anzahl von Leuten von politischen oder wirtschaftlichen Konzepten überzeugen kann, so dient gerade unsere Diskussion hier gerade vielleicht dazu, dass sich der ein oder andere mal Gedanken darüber macht, warum er so oder anders wählen will. Ich hab selbst in meinem direkten Umfeld leider schon von ansonsten durchaus sehr intelligenten und gebildeten Menschen eben solche "Argumente" (besser: Vorwände) für ihre voraussichtliche Wahlentscheidung gehört - und wenn es nicht mehr erlaubt sein soll, das herauszustellen, dann habe ich ich nichts gegen eine Schließung dieses Threads.


    Zitat


    So (wie das mit den zweifelhaften Motiven und Ursachen bei Wählern beschrieben ist) funktioniert eine Demokratie nunmal.


    Je konsequenter die Ausnutzung des geschilderten Effekts, desto größer die Ernüchterung der Bürger nach der Wahl und als Konsequenz hieraus umso größer die Demokratieverdrossenheit im Anschluß. Das jedoch wiederum führt geradewegs zur Förderung extremer politischer Gruppierungen und damit in letzter Konsequenz zu einer Schwächung der Demokratie selbst. Was - auch hier stimmen wir sicher überein - sich keiner wünschen dürfte.


    Und da hört bei mir nunmal der Spaß auf. Und auch die Bereitschaft nicht zu diskutieren, obwohl ich mir bewußt bin, dass es Kämpfe gegen Windmühlen sind.

    Zitat

    Original geschrieben von astro73
    Was willst du uns damit sagen?


    Da die Mehrheit die Kompetenzen eher bei der Opposition sieht, heisst das also, das dies in Wahrheit nicht so ist?


    Nein, ich will damit sagen, dass es ziemlich zufällig ist, wie die Wahl am Sonntag entschieden wird, und man sich abschminken soll, dass eine Demokratie heutzutage etwas mit "bewußter Richtungsentscheidung durch den Bürger" zu tun hat.
    Weil es einen kleinen Anteil an Wählern gibt, die sich informiert und aus gut überlegten Gründen für eine Alternative entscheiden, und einen großen Anteil von Wählern, die dies aus Vorurteilen, Tradition, persönlicher Zu- bzw. Abneigung oder aus sonstigen trivialen und eigentlich irrelevanten Gründen tun.


    Jeder soll die Partei wählen, von der er meint, dass sie in der Lage ist, die zukünftigen Probleme am besten zu bewältigen. Ich habe nur etwas gegen Leute, die sachfremde Erwägungen als Grundlage für ihre Wahlentscheidung nehmen. Die z.B. meinen, eine Partei nicht wählen zu können, weil
    - Angela Merkel zu häßlich sei
    - Schröder sich durch seine Brioni-Anzüge unglaubwürdig gemacht habe
    - Westerwelle schwul ist
    - Fischer zu fett geworden sei oder
    - Gysi aus dem Osten kommt.
    Nur leider wird eben diese Gruppe von Menschen die Wahl entscheiden, weil sie a) so groß ist,
    b) Wahlentscheidungen auf Grund von Emotionen statt Informationen trifft und
    c) leicht beeinflußbar ist, weil sie ihre Wahl unbelastet jeder Sachkenntnis treffen kann.


    @ Sencer


    Das mit der Aufbruchstimmung bei der letzten Wahl ist natürlich richtig - entscheidend war damals weder die Flut, noch direkt die Reaktion Schröders darauf, sondern die Darstellung dessen in bestimmten Medien.
    Auch das beschreibt, indirekt, die FTD ja sehr gut - jedenfalls wenn man regelmäßig die Alex-Comicstrips liest :D die ja viel wahres beinhalten: entscheidend sind die letzten Eindrücke (egal ob vor der Wahl oder den Bonus-Entscheidungen), diese wiegen um ein Vielfaches höher als frühere. Und wenn da einerseits der Eindruck des "Machers" bestätigt und andererseits ein Zusammenstehen unter einem "zupackenden Leader" (ich verwende bewußt das englische Wort, da einige Hirne die deutsche Bezeichnung ja sicher wieder falsch verstehen würden) heraufbeschwören, dann ist ja völlig klar, was passiert.


    Sehr interessanter Artikel im New Yorker übrigens!
    Zitat:
    "Converse claimed that only around ten per cent of the public has what can be called, even generously, a political belief system. [...] About forty-two per cent of voters, [...] vote on the basis not of ideology but of perceived self-interest. The rest form political preferences either from their sense of whether times are good or bad (about twenty-five per cent) or from factors that have no discernible “issue content” whatever. Converse put twenty-two per cent of the electorate in this last category. In other words, about twice as many people have no political views as have a coherent political belief system. [...]
    “very substantial portions of the public” hold opinions that are essentially meaningless—off-the-top-of-the-head responses to questions they have never thought about, derived from no underlying set of principles. These people might as well base their political choices on the weather. And, in fact, many of them do."


    Das letzte, vor allem, ist genau was ich meinte. Wir können hier diskutieren wie wir wollen, in unserem persönlichen Umfeld in Diskussionen versuchen Menschen zu überzeugen und genau wie Politiker noch so kluge Gedanken haben und u.U. sogar erklären können - es ist schlicht für die Katz.


    Dies wird ja derzeit auch deutlich in der Diskussion um Paul Kirchhof und sein Steuerkonzept - jeder redet darüber, obwohl fast niemand eine Ahnung davon hat. (Wobei natürlich viele glauben, eine Ahnung davon zu haben, schließlich wurde es ja bei Sabine Christiansen besprochen...). Da kommen Schichtarbeiter bei einer Veranstaltung zu Kirchhof und wollen ihm ihr Missfallen über seine Konzepte kundtun - hut ab, ich finde es klasse, wenn Leute nicht nur still vor sich hin maulen. Nur ist - gespeist aus den üblichen Quellen - das einzige, was sie von seinem Konzept wissen, dass er einen einheitlichen Steuersatz empfiehlt und die Steuerfreiheit von Sonn- und Feiertagszuschlägen abschaffen möchte. Klar - das wurde ihnen so ja schließlich auch von der Gewerkschaft gepredigt. Und vom Kanzler, der es "schäbig" findet, "wenn der Multimilliönar genausoviel Stuern zahlt, wie die Krankenschwester" (mal ganz abgesehen davon, dass die Krankenschwester dann ja 10 mal mehr Steuern zahlen müßte, als sie verdient, aber um solche Spitzfindigkeiten braucht man sich ja im Wahlkampf nicht zu kümmern).


    Und genau deshalb bin ich ein entschiedener Gegner dieses Kanzlers, der die Chuzpe hat, öffentlich wieder und wieder dessen Aussagen zu verdrehen und zu verkürzen, bis diese Darstellung in der uninformierten Öffentlichkeit die Wirkung entfaltet, die er gerne hätte. Unbeschadet dessen, dass er es persönlich ganz sicher besser weiss - aber im Wahlkampf geht es halt um Wirkung, nicht um Überzeugung. Er beweist damit, dass er ein begnadeter Redner und Rhetoriker ist - aber das waren schon viele in der Weltgeschichte, und oft kam dann ein dickes Ende...


    edit: Gerade mal aus Neugier bei Amazon nachgesehen:
    Paul Kirchhof - Einkommensteuer-Gesetzbuch: 0 Rezensionen
    Oskar Lafontaine - Politik für alle: 22 Rezensionen
    Schon interessant, was so als Lektüre besser ankommt...