Beiträge von DeusExMachina

    Re: Abzocke mit callnow - karten von telcoservice


    Zitat

    Original geschrieben von ChristinF.


    Ich habe am 03.06.2005 eine callnow - Karte gekauft und wollte diese am 04.06 aufladen.
    [...] diese Karte bereits am 02.06.2005 gekauft und auch eingelöst wurde.


    Die Daten legen ja nahe, dass es keine Manipulation seitens des Ladens gegeben haben kann - es sei denn, Du hast nicht beobachtet, wie die Verkäuferin die Maschine bedient hat.


    Steht denn das Ausstellungsdatum / Uhrzeit auf dem Bon selbst drauf? Wenn ja, und Telcoservice ja auch sagt, dass der Code schon einen Tag früher eingelöst wurde, kann es ja weder auf Deiner Seite noch der des Ladens zu einem absichtlichen oder unabsichtlichen Fehlverhalten gekommen sein. Also müßte die Geschichte an entweder einem Systemfehler oder einer Manipulation Dritter - wie z.B. der Geschicht mit den zufällig eingegebenen Zahlen - liegen. Auf der Basis müßte man doch mit Telcoservice reden können - am besten mit einem Mitarbeiter, der nicht nur mehr oder weniger kompetent ist, sondern auch gewisse Kompetenzen hat. Das ist ja leider oft nicht das Gleiche...

    Man sollte hier vielleicht zwei Fragen auseinanderhalten - die die im Titel steht und die, die der Thread-Ersteller dann im Posting stellt.


    Würde ich mehr konsumieren, wenn ich mehr Geld zur Verfügung hätte? Zweifellos. Würde wahrscheinlich fast jeder. Die Frage ist doch nur, wieviel von (fiktiv) 100€, die man zusätzlich zur Verfügung hätte, ausgeben würde: 100, 80, 50 oder vielleicht nur 5 Euronen. Und in diesen Zeiten kann man ja nichtmal jemandem verdenken, von der zusätzlichen Kohle mal zumindest 15 - 20 auf die Seite zu legen - und schon sind wir über unserer Sparquote von derzeit 10 - 12 %...


    Das heißt aber noch lange nicht, dass dadurch die (volkswirtschaftlich betrachtet) die Kaufkraft steigt - denn das Geld muß dann ja nochmal zusätzlich versteuert werden im Vergleich dazu, wenn es vom Unternehmer investiert wird. Was ja auch Nachfrage ist, nur nach anderen Gütern.

    Zitat

    Original geschrieben von agentsnipes
    und gibt es irgendwo auch die SPORTS ILLUSTRATED im Abo??


    Über den klassischen Handel wird die in Deutschland nicht vertrieben. Afair gabs die nur direkt zu abonnieren, kostet aber ´ne ganze Stange. Derzeit ist aber in den FAQ garnichts mehr dazu zu finden, möglicherweise geht das gar nicht mehr - leider! :(

    Am Wochenende mal wieder die DVD von Koyaanisqatsi in den Player geworfen - bin fast schon irritiert, dass der und seine "Brüder" (Nagoyqatsi, Powwaqatsi) hier noch nicht erwähnt wurden.
    Ok, es sind Filme die nicht im klassischen Sinn eine Handlung haben, irgendwie ja aber doch eine Geschichte erzählen. Zumindest Koyaanisqatsi finde ich in der Hinsicht brilliant.

    Kostenloses Girokonto ist schön - aber manchmal zahlt man das wirklich doppelt und dreifach woanders wieder drauf...


    Bin seit >10 Jahren Kunde der Sparda-Bank Mainz, über das Girokonto wurden auch immer meine Geldgeschäfte getätigt. Soweit so klasse, die Sparda hat ja auch ein kostenloses Girokonto, online-Kontoführung die zumindest das alltagsnotwendige bietet usw.


    Vor 3 1/2 Jahren, als ich mein Referendariat angefangen habe, hab ich da mal angefragt, ob man mir einen Kleinkredit zum Berufseinstieg gewähren könnte, da ich im Referendariat ein Auto benötigte, ein Umzug durch die halbe Republik anstand etc. Damals wurde ich quasi schon ausgelacht und man sagte mir, man sei eine Arbeitnehmerbank - sobald ich ein Einkommen hätte, könnten wir natürlich gerne darüber reden. Aber keinen Tag früher! ^^ Nett, aber ich hab´s runtergeschluckt und bin nochmal bei meinen Eltern betteln gegangen, so unangenehm es war.


    Nun fange ich in ein paar Tagen einen durchaus lukrativen Job an, muß dafür aber mal wieder umziehen und hab darauf die Sparda-Mainz, die noch immer meine Hausbank ist obwohl ich inzwischen in München wohne, angerufen und um eine Mietkautionsbürgschaft angefragt. Erste Aussage: können wir drüber reden. Kommen Sie doch die Tage vorbei. Ich: Würd´ ich ja gerne, aber ich wohne inzwischen 400 Kilometer weiter, funktioniert nicht. Können Sie mir da nicht bitte die Formulare zuschicken? Antwort: "Nein, das geht nicht!" . Aha. Mir den Chef geben lassen, nach einer kurzen Unterhaltung ging´s doch, er sagte mir zu die Unterlagen zu schicken - "spätestens übermorgen sind die bei Ihnen im Briefkasten". Naja, geschickt haben sie wohl was, angekommen ist es jetzt Freitag, nach geschlagenen 10 Tagen! :mad: Etwas ungeschickt, wenn die Wohnung übermorgen bezogen werden soll und die Unterlagen dann natürlich vollständig vorliegen müssen!


    Also was tun - es gibt ja auch eine Sparda-Bank München, die zwar organisatorisch eigenständig ist, aber wenn man ja schon so lange ganz zufriedener Sparda-Kunde war fand ich´s naheliegend.
    Also Termin ausgemacht und hingeschlapft. Mietkautionsbürgschaft? Gerne machen wir, kostet 3% der Bürgschaftssumme Gebühr pro Jahr - aber wir brauchen dafür von Ihnen eine Sicherheit in Höhe der Bürgschaftssumme!



    Hallo?!


    Jemand zuhause???


    Wenn ich die Liquidität jetzt schon hätte, würde ich doch wohl keine Bürgschaft haben wollen, oder? Mal abgesehen davon, die Bürgschaftssumme beläuft sich auf gut 20% meines künftigen Brutto-Gehalts, was soll das?!
    Einige Nachfragen, nichts zu machen. Also Eltern angerufen, nochmal betteln müssen, dass sie mir die Kaution vorstrecken, mehr als ärgerlich. Gut, funktioniert.


    Also dann, keine Bürgschaft, sondern ein normales Mietkautionskonto, das dem Vermieter verpfändet werden soll. "Gerne. Das kostet dann 10€ Gebühr für die Einrichtung, aber wir können das auch nur machen, wenn Sie ihr Gehaltskonto hier zu uns nach München verlegen."



    Tickt Ihr noch ganz sauber, liebe Sparda-Bank München?!



    Ich soll also dafür, dass ich Geld bei Euch auf einem Sparbuch für Zinsen weit unterhalb der Inflationsrate deponiere, erstens eine Gebühr zahlen, und zweitens als Gegenzug für diese Großzügigkeit von Eurer Seite auch noch mein Gehaltskonto zu Euch verlegen, damit das Geld da auch nochmal unverzinst rumliegt???


    Und die Moral von der Geschicht: kostenloses Konto lohnt nicht. Jedenfalls nicht bei der Sparda, denn was hilft mir eine Filialbank, die dann aber imho selbstverständliche Bankdienstleistungen trotzdem nicht oder nur zu unverschämten Konditionen anbietet?! Heute früh dann übrigens zur Dresdner Bank gegangen, zu der ichc bisher noch gar keine Geschäftbeziehungen hatte. Dort war es gar kein Problem, so ein Mietkautionskonto einzurichten, natürlich kostenfrei und ohne jede Beziehung zum Gehaltskonto. Danke, so hatte ich mir das vorgestellt.


    Jetzt muß ich mir nur noch überlegen, wo demnächst mein Gehalt eingehen wird - nach Stand der Dinge entweder bei der DKB, vielleicht auch woanders. Aber garantiert nicht mehr bei einer der Sparda-Banken - bei solch einem "Kundenservice" fällt einem der Wechselentschluß schließ nicht mehr schwer... :rolleyes:

    Dieses Ergebnis zeigt nur, wie vollkommen schwachsinnig Volksabstimmungen zu komplexen Themen auf Landesniveau sind, in Frankreich wie in allen großen Nationen.


    Warum? Nun, abgestimmt wurde hier über die neue EU-Verfassung - aber wieviele der Wähler (unabhängig vom Abstimmungsverhalten) haben den Verfassungstext, über den sie abstimmen sollten, wohl gelesen? Vielleicht 0,1%? Oder wieviele hat das auch nur interessiert - und wieviele wollten einfach nur ihrer grundsätzlichen Abneigung gegen den europäischen Einigungsprozeß?


    Sowas ist Bildzeitungsdemokratie (wie auch immer die vergleichbaren Schmierblätter in Frankreich auch heißen) in Reinkultur - toll gemacht liebe Politiker in Frankreich, dass ihr völlig unnötig eine gesetzlich nicht notwendige Abstimmung über das Thema angesetzt habt, was jetzt den ganzen Prozeß aufhält. Aber gut, wär´s nicht zuerst in Frankreich passiert, dann in Irland, oder sonstwo... *kopfschüttel*


    Nein, mir gefällt auch nicht alles, was im europäischen Einigungsprozeß passiert, und ich kann verstehen, dass viele Menschen das als eine Art "Notbremse" sahen, weil Ihnen der Prozeß zu schnell geht oder sonstwelche Punkte stören - aber komplexe Sachverhalte auf eine Ja/Nein - Entscheidung zu reduzieren ist halt einfach eine Farce...

    Zitat

    Original geschrieben von andi2511
    Glatteis! Ganz gefährliches Glatteis hier im Geplauder.* :D


    Dafür ist es ja Geplauder...


    Zitat


    Ansonsten teile ich deine Wertung, würde aber dein negatives Urteil über die Region Leipzig für Thüringen und Erfurt nicht gelten lassen.


    Kann ich nicht beurteilen, ich war nur einmal in Erfurt für einen Tag - sieht hübsch aus, mehr weiß ich nicht.


    Zitat


    Und noch eine kleine Anmerkung zu Berlin: der Tourist wird sich sicher kein umfängliches Urteil über die Stadt erlauben können, dafür muß man schon ein paarmal dagewesen sein, abseits von Kudamm und Alex verkehrt haben und erst wenn man die motzigen Berliner Hauswarte überstanden hat, kennt man die Stadt ein kleines bißchen. :D


    Ich hab noch nie da gelebt, aber ich war vielleicht 15 Mal bisher in der Stadt, mal nur einen Abend, mal ein ganzes Wochenende, zweimal eine Woche - und kann nur sagen, dass ich nirgendwo so ein dezidiertes Gefühl von "nach-Hause-kommen" habe, wie wenn ich nach Berlin komme.


    Zitat

    Original geschrieben von autares
    Keine, aber absolut keine Stadt, die sich "Metropole" schimpft, kann mit zwei so lächerlichen Flughafen wie Berlin und Hamburg aufwarten. Immerhin bekommt Hamburg in den nächsten Wochen wieder eine Direktverbindung in die USA, von den wöchentlichen Direktverbindungen in den Iran (!!!) mal abgesehen die einzigen Interkonti-Flüge. Hamburg hat immerhin den Hafen, was aber auch nicht mehr viel wettmacht. Beiden Städten fehlt etwas weltoffenes, imho.


    Hey, Du vergißt den wöchentlichen Flug von Berlin nach Ulan-Bator :D Wenn der nicht großartig ist, was dann? Mal ganz angesehen davon, wenn Berlin doch schon seinen Intercontinental-Flughafen hat mit Frankfurt, der gerade 2 1/2 ICE-Sprinter-Stunden entfernt ist - why bother? Zumal man ja mit Bus und U-Bahn eh noch eine Stunde braucht, um in die Stadt zu kommen ;) (ja, ich weiß, nächstes Mal nehm ich den TXL)


    Das mit dem weltoffen würde ich zudem für Berlin nicht stehen lassen wollen - einer der Punkte die mich an der Stadt faszinieren ist die - für Deutschland! - so unübliche Offenheit für Leute, die von anderswo kommen. Ob das Stuttgart ist oder Seattle - egal. Schließlich >30% der heutigen Berliner doch, sofern ich die Zahl richig habe, erst seit der Wende in die Stadt gekommen, und bei den Jüngeren ist der Anteil damit selbstverständlich noch deutlich höher. Sprich, es kommen so viele Menschen ursprünglich von anderswo, dass der Umgang mit denen eine Selbstverständlichkeit geworden ist. Und die Hauptstadtfunktion bringt ja gerade viele Ausländer in die Stadt.

    Nachdem ich in den letzten gut 4 Jahren auf Grund von Studium, Referendariat, Zusatzstudium und DA jetzt Rhein-Main, Leipzig, das Ruhrgebiet und München selbst bewohnt habe und andererseits auf Grund vieler Besuche und Bekannter auch Köln/Bonn, Düsseldorf und Berlin ganz gut kenne, geb ich zu den Vorschlägen auch mal meinen ganz persönlichenSenf:


    Ruhrgebiet: Nein danke. Aber das liegt vielleicht auch daran, dass ich da aufgewachsen bin. 20 Jahre sind für die Gegend mindestens 15 zu viel. Der nördliche Teil des Ruhrgebiets (Duisburg-Nord, Essen nördlich der A40, ebenso Bochum) ist für mich ein reiner Slum. Der Süden ist hübsch (Essen Süd z.B.) aber tot und lebt hauptsächlich davon und dafür, Schlafquartier für die besser situierten zu sein (die dann vornehmlich in D-Dorf arbeiten...). Die Bochumer Uni ist auf Dauer nur mit vielen Drogen zu ertragen, dass was BO für eine Innenstadt verkauft ist auch ein schlechter Scherz. Der Technologiepark in Dortmund bietet vielleicht ein Biotop an Zukunftstechnik und entsprechenden Job und Leuten - aber wo die alle wohnen und nach der Arbeit zu finden sind, hat sich mir noch nicht erschlossen. Wobei ich Dortmund zugegebenermaßen insgesamt als am oberen Ende der Lebensqualität vom Ruhrgebiet ansehen würde. Aber so ist das mit den Blinden und Einäugigen halt...
    Lebenshaltungskosten sind sehr niedrig, aber damit auch der Qualität angepaßt, also im wahrsten Sinne des Wortes "preiswert" - es fragt sich halt immer nur auf welchem Niveau.


    DeusExMachinas PERSÖNLICHE Bewertung der Lebensqualität: 2 von 10.



    Rhein-Main: Hier wird´s schon sehr viel interessanter. Und verschiedener. Frankfurt ist tagsüber eine pulsierende Stadt, man trifft viele und auch viele interessante Menschen. Wo die sich abends aber alle verstecken ist, mir bis heute ein Rätsel, außer in Sachsenhausen werden da ja alle Bürgersteige hochgeklappt, und so eine einzige Enklave des Lebens... naja. Zum Arbeiten sehr interessant, zum wohnen - naja, da sollte man es den 90% der anderen nachmachen, und zum wohnen lieber rausziehen.
    Zum Beispiel ins westliche Rhein-Main, sprich Mainz oder Wiesbaden. Nach 6 Jahren in Mainz hatte ich die Schnauze gestrichen voll und wollte raus, was anderes sehen. Gut, dass ich´s gemacht habe, jetzt kann ich guten Gewissens sagen, dass ich mich darauf freue, vielleicht irgendwann zurückkehren zu können.
    Ein recht entspanntes Lebensgefühl (der Rhein strahlt´s wohl aus...), durch die Mainzer Uni undetwa 3 FHs ´ne Menge junge Leute, und wenn es einem dann doch mal etwas zu provinziell ist (ja, das ist MZ schon etwas...) dann gibt´s ja noch Frankfurt in Pendelreichweite von einer halben Stunde.


    DeusExMachinas PERSÖNLICHE Bewertung der Lebensqualität: 8 von 10.



    München: Uh, naja. Jetzt 8 Monate hier, und bisher hab ich mich mit der Stadt bisher nicht anfreunden können.
    Arbeitsplätze hat´s hier sicher wie sonst kaum wo in Deutschland, Intelligenz auch, Frauen - naja, ziemlich aufgebrezelt in der Regel, aber jeder halt nach seinem Geschmack. Einkaufen kann man hier natürlich auch nach Herzenslust - wenn da nicht der heftige Kater im Geldbeutel danach wäre...
    Die Stadt ist sehr teuer, hält sich für eine Großstadt und doch wirkt für mich alles verdammt aufgesetzt. Irgendwie halt doch nur ein Dorf, das sich für eine Großstadt ausgibt. Kann man mögen oder nicht, ich mag´s nicht. Wenn Geld kein Problem ist, d.h. man es selbst beruflich schon geschafft hat oder von daheim ordentliche Spritzen mitbringt, ist München sicher toll. Wenn nicht, eher das Gegenteil.


    DeusExMachinas PERSÖNLICHE Bewertung der Lebensqualität: 6 von 10 (wenn Geld keine Rolle spielt: 10 von 10)



    Leipzig/Halle: Ohje, dann doch lieber Ruhrgebiet. Die Stadt sieht für den Besucher wunderschön aus, sicher. Im Gegensatz zu Halle, das in der Häßlichkeit der Stadt verschiedenen Ruhrgebiets"Metropolen" nichts nachsteht. Aber dieses permanente, alles überlagernde selbstmitleidige Gejammer geht mir noch heute nach, und wenn man als Wessi mit dem Gedanken spielt sich da niederzulassen... well, think again. Extrem dickes Fell ist Grundvoraussetzung, man ist ja schließlich Vertreter derer, die an allem Übel schuld sind. Und die Offenheit Berlins gegenüber Neuem und Neuen erlebt hier ihr genaues Gegenteil. Vielleicht hat sich in den letzten 3 Jahren ja was geändert (nicht, dass ich´s glaube), aber auch in den nächsten mindestens 15 Jahren ohne mich. Ich bin mit viel Interesse und Neugier hingekommen - und mit nichts als Frust wieder gefahren. Da helfen alle Industrie- und New Economy Ansiedlungen nichts.


    DeusExMachinas PERSÖNLICHE Bewertung der Lebensqualität: 0 von 10



    Düsseldorf: Hat was. Jedenfalls all das, was der Thread-Ersteller sucht. Aber ähnlich wie München kann man sagen, die Stadt ist schön - leider weiß sie´s auch. Wie bei Frauen kommen damit die Probleme... :) Die Fassade ist schön, manchmal ist auch was dahinter, oft aber auch nicht. Wie in Muc sind Geld und beruflicher Erfolg essentiell, um das Leben hier genießen zu können, wenn auch vielleicht nicht ganz so extrem. Liegt vielleicht daran, dass man hier nicht ganz so isoliert liegt wie in München. Für mich schon ansprechend.


    DeusExMachinas PERSÖNLICHE Bewertung der Lebensqualität: 7 von 10



    Köln/Bonn: Nicht ganz so glamourös wie Düsseldorf - und das ist auch gut so. Für mich eine Gegend, die die richtige Mischung hat. Plus die Rheinische Mentalität, die man abkann oder nicht. Ob jetzt in der Großstadt Köln selbst oder eine (zwei?) Nummer(n) kleiner in Bonn ist Geschmackssache. Für mich eine Stadt, in der es sich absolut lohnen würde zu leben!


    DeusExMachinas PERSÖNLICHE Bewertung der Lebensqualität: 9 von 10



    Berlin: Mit den anderen Städten hier nicht zu vergleichen. Punkt. Die anderen sind Städte oder Stadtansammlungen. Berlin ist eine Metropole, obwohl die einzelnen Kieze eben doch autark sind. Aber das macht es halt aus - hier findet man alles - großstädtisches wie provinzielles, Aufbruchstimmung und Defaitismus, Glamour und Slum - take your pick for this night. Berlin hat (zu Spottpreisen) alles - außer Arbeitsplätzen. Womit wir natürlich bei einem Problem wären... Und, wenn man nach Berlin kommen will, sollte man es machen wenn man jung ist - ich glaube, wenn man erst jenseits der 35 ist, wird es schwer, noch Gefallen an der Stadt zu finden. Dann ist sie wahrscheinlich einfach zu groß und hektisch.


    DeusExMachinas PERSÖNLICHE Bewertung der Lebensqualität: Außer Konkurrenz. Aber lasst es mich so sagen: wenn man mir einen interessanten Job
    für ein gutes Gehalt irgendwo in Deuschland anbietet, und für 20% weniger den gleichen Job in Berlin - ich bräuchte ungefähr 2 Sekunden Bedenkzeit, bevor ich nach Berlin komme...



    Zu den anderen Regionen und Städten kann ich nicht genug sagenAus der Ferne betrachtet sieht Hamburg interessant aus, mit Abstrichen auch Bremen und Stuttgart, während mich Hannover und Mannheim weniger reizen. Aber bei dem Tempo, mit dem ich in den letzten Jahren durch Dutschland gezogen bin, werde ich das sicher auch noch irgendwann beurteilen könen... :rolleyes::D