Beiträge von diger

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    Original geschrieben von Printus
    kein Kunde wünscht schlechten Service und falsche Beratung.


    Natürlich "wünscht" sich das kein Kunde. Aber die meisten Kunden sind nicht bereit, entsprechde Leistung zu bezahlen. Und Service kostet nun mal Geld.


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    Original geschrieben von Printus
    Wenn du also argumentierst das die Kunden selber schuld seien ist das einfach Quatsch.


    Kannst Du auch normal diskutieren?


    Dann stelle ich mal die Behauptung auf, das Deine Argumentation dass die Kunden nicht schuld sind, absoluter Quatsch ist. Und wenn Du das Gegenteil behauptest, ist das auch Quatsch.


    So, besser jetzt; bist Du bereit auf einem normalen Niveau zu diskutieren?


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    Original geschrieben von Printus
    Schau dir mal die seitenlangen, klein gedruckten Auflagen und Fußnoten eines beliebigen 08/15-Mobilfunkvertrags an oder die letzte Seite der Kundenprospekte!


    Nun ja, daran sind die deutschen komplizierten Gesetze nicht ganz unschuldig. Deutschland liebt es eben, alles bis ins kleinste auszudefinieren. Das schlägt sich natürlich auch in den AGBs nieder.


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    Original geschrieben von Printus
    In vielen Fällen ist es ja gar nicht so. Ich kann bei einem TT-Händler X oder einem TT-Händler Y kaufen, d. h. ich zahle Geld und die schicken mir die Ware. Wo ist da der Service?


    Nirgendwo. Das sage ich ja auch immer. Das der Händler mir die Ware schickt, davon gehe ich einfach mal aus. Daher finde ich ja hier so einige Bewertungen einfach lächerlich, indem einige Händler hoch gelobt werden, nur weil die Ware auch wirklich ankam.


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    Original geschrieben von Printus
    Es ist einfach nur eine einfache Bestellung und da nimmt der einem dem anderen nichts. Der Unterschied - und deswegen kaufe ich bei TT-Händlern - ist dass ich einen seriösen Geschäftspartner erwarte und nicht bei einer fremden, womöglichen dubiosen Quelle kaufe.


    Nun ja, einige Threads zeigen hier, das nicht nur seriöse Händler unterwegs sind.


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    Original geschrieben von Printus
    Ich will damit sagen: das Service-Argument zieht wenn ich bei einem lokalen Händler vor Ort tatsächlich mehr Beratung, Klöhnschnack, ein Gerät anschauen zu können, Kulanz bei einem Defekt, geboten bekomme als bei einem Online-Kauf. Wenn ich aber im Netz kaufe ist nicht viel mit Service, weil dass ich korrekt behandelt werde und Standards wie eine möglichst zügige Lieferung, ein fairer Preis etc., sowas setze ich vorraus.


    Das stimmt doch so nicht. Auch wenn man Online kauft, braucht man Service (Du setzt nur die Beratung und das Blah Blah als Service an). Das fängt schon mit einer guten Trackingmöglichkeit meiner Bestellung an, also jetzt nicht nur die Lieferung von DHL. Das geht weiter über eine vernünftige Verpackung, schnelle Reaktionszeiten per Mail oder Telefonisch.


    Und wenn es mal zu Problemen kommt, dann sieht man erst, wo der Service ist. Und hier gibt es etliche Threads, wo ständig gemeckert wird, weil es dann erst recht zu Schwierigkeiten kommt. Und genau auch das gehört zum Service, das der Händler nach dem Kauf da ist.


    Und billiger kann man nur sein, wenn man den Service weg lässt.


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    Original geschrieben von Printus
    Sind wir schon so weit dass solche Selbstverständlichkeiten inzwischen als "besonderer Service" gelten weil der Normalfall unzuverlässige Anbieter sind?


    Leider ja. Die Händler wurden durch die Kunden gezwungen, immer billiger zu werden (Da werden Händler per eMail beschimpft, dass das 500,- EUR aber bei Händler B 2,50 EUR billiger ist; kein Witz, ist schon mehrfach passiert). Also muß man irgendwo sparen. Und sei es nur am Personal, welches sich um Retouren, etc. kümmert.


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    Original geschrieben von Printus
    Ich kann nur das kaufen und zu den Konditionen, die mir der Handel bietet. Und es ist insofern nicht meine Schuld wenn das Angebot nicht stimmt!


    In dem Moment, in dem für Dich nur der Preis zählt, und das scheint ja bei Dir der Fall zu sein, willst Du gar nicht das beste Angebot annehmen, welches der Handel gg. anbietet, sondern das billigste. Das ist ein gewaltiger Unterschied. Und doch, auch wenn es Dir nicht schmeckt, auch Du bist mit daran Schuld.


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    Original geschrieben von Printus
    Zu behaupten dass die Kunden das so wünschen find' ich ziemlich hart am Wind, denn das wünschen sich die Kunden so garantiert nicht.


    Nein natürlich wünschen sich das die Käufer nicht. Aber wenn man ihnen die Wahl lässt, wird immer zum billigen Angebot gegriffen (Auf die Masse gesehen).


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    Original geschrieben von Printus
    Und die Preise im Mobilfunk sind ja nun auch nicht so spottbillig dass das die Misstände erklärt. Eher zocken hier, wie in unserer Wirtschaft allgemein weit verbreitet, auch wieder einige Profiteure mächtig ab, und da versickert das Geld.


    Die Branche ist dabei vollkommen egal. Da wird das Auto billig über den EU Import erworben, aber der Service soll der deutsche Händler um die Ecke übernehmen. Sowas kann nicht auf Dauer funktionieren.


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    Original geschrieben von Printus
    Hast du dir mal die Gewinne von Nokia z. B. angeschaut? Wie man vor diesen Ergebnissen argumentieren kann dass ein Werk in Deutschland geschlossen werden müsse weil es zu teuer sei, ist abenteuerlich. Hier drückt ein Konzern immer höhere Gewinne zugunsten weniger Profiteure durch, und das zu Lasten der Bevölkerung und der Kunden, denn die Kundschaft hat sich nicht gewünscht dass Bochum geschlossen wird, und billiger wurden die Telefone dadurch auch nicht.


    Wie schon gesagt, sind die Nokia Entscheider auch Kunden. Und auch die lieben "Geiz ist Geil".


    Abgesehen mal davon. Ist ja schön das Du Dir da Sorgen machst. Aber eigentlich solltest Du um die armen Menschen trauern, die Nokia entlassen hat, um damals in Bochum das Werk zu eröffnen. Das war nämlich kein neues Werk, sondern auch schon eine "Umsiedlung". Aber das scheint ja egal zu sein.


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    Original geschrieben von Printus
    Das wünscht sich so kein Kunde, und er ist daran auch nicht schuld!


    Du kannst es drehen, wie Du willst. Natürlich sind "wir" daran schuld. Denn Deine Theorie funktioniert dann nicht, wenn der Kunde es sich wirklich nicht wünschen würde. Denn dann würde der Konsument seine stärkste Waffe einsetzen, die er hat und mit der er ganze Konzerne platt machen kann.


    Er würde einfach nicht mehr dort kaufen.

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    Original geschrieben von ocb
    Ich denke nicht, dass die befragten Personen Ehrlichkeit und Transparenz mit "Service" verwechseln, so wie du das zu tun scheinst.


    Es zeigt eben deutlich, dass Deutschland eine Servicewüste ist, da viele offenbar den Begriff garnicht deuten können.


    Ne Du, ich verwechsle da nichts. Leider wird aber immer sehr schnell gerne mit dem Wort Betrug um sich geworfen.


    Gezielte falsche Beratung ist das zum Beispiel weniger, sondern vielmehr Inkompetenz, bzw. Unwissenheit auf Seiten des Beraters. Beratung ist Service, und der kostet Geld. Also wird da eingespart und Hilfskräfte ohne Ausbildung hingesetzt.


    Das Beispiel mit Aldi zieht nicht, da gibt es keine Beratung. Der Kunde muß selbst zusehen, das er Kartoffeln in den Einkaufswagen bekommt. Und ich habe es gestern erst zufällig im Aldi erlebt, da hat ein Kunde irgend welche speziellen Plätzchen gesucht. "Die müssen irgendwo dahinten liegen" war die Antwort (Aus Kassensicht liegen ALLE Artikel irgendwo da hinten).


    Das Deutschland eine Servicewüste geworden ist, haben die Kunden zum größten Teil mit zu verantworten.


    Leider vergessen aber viele, das es nicht zwei Arten von Menschen gibt. Händler und Kunden sind ein und die selbe Person. Und wenn ein Kunde nach der "Gier frisst Hirn" Mentalität lebt, dann schlägt sich das auch im Beruf nieder. Nur dort heißt das dann Gewinnmaximierung ohne Rücksicht.


    Als die Konsumenten in den 80er die Wahl hatten, guten Service mit einem entsprechenden Preis oder billig-will-ich zu nehmen, da gingen die meisten in den vermeintlich teuren Serviceorientierten Fachhandel (ja, das gab es damals teilweise noch), haben sich teilweise stundenlang beraten lassen, und haben anschliessend das Gerät beim Saturn & Co gekauft.


    Das daran natürlich die Geschäfte, die vom Service lebten, kaputt gingen, sollte klar sein.


    Der Kunde bekommt den Service, die Beratung, die Transparenz, etc., die er bereit ist zu bezahlen.

    Wobei man sagen muß, das es die Kunden waren, die sich zu den Händlern ohne Service hin bewogen fühlten. Und das die natürlich etwas teureren Händler mit Service mit der Zeit halt "ausgestorben" sind.


    Wenn der Kunde nicht mehr bereit ist, für Service zu bezahlen, dann bekommt der Kunde eben auch keinen mehr.


    Schau Dich doch mal hier im Forum um. Sobald ein Artikel nur einen hauch teurer ist, als beim billigsten Verramscher, gehen doch schon regelrechte Hasstriaden los. Ob da vielleicht einer bei war, der ggf. einfach nur mehr Service bietet, diese Frage stellt sich dann gar nicht mehr.


    Von daher würde ich hier die Schuld ganz klar beim Konsumenten sehen. Das die Geschäfte dieses mittlerweile nur halt perfektioniert haben, ist halt das "Sahnehäubchen".

    Und so lange die Parole "Gier frisst Hirn", ähh nee falsch, ich meinte "Geiz ist Geil" angesagt ist, solange rennt die Masse dahin, wo es "billig" ist.


    Selbst zu Läden, wo immer und überall vor gewarnt wird, rennen die Leute hin, sobald ein vermeintliches Schnäppchen zu machen ist.


    Und "die Herren" wissen das auch. Und warum viel Geld in den Service stecken, wenn die Leute ja doch wieder angerannt kommen.


    Von daher würde ich da keine Änderung erwarten.

    Nach Gravur sieht das auch nicht aus. Das ist irgendwie mitten im Glas (bzw. Kunststoff) drin. Und man sieht es nur aus einem ganz bestimmten Winkel. Und es wirkt wie ein Hologramm. Sieht irgendwie witzig aus.


    Ist sowieso irre, was da heute geht. Ich habe gerade neue Gleitsichtgläser bekommen, und muß sagen dass das nicht vergleichbar ist, mit dem Zeug von vor 10 Jahren.


    Und meine neuen Gläser sind, obwohl die Werte schlechter geworden sind (ja, ja.. man(n) wird alt :D ) noch dünner und leichter als die letzten.

    Bei meinen Gläsern sieht man das "RH" nur, wenn man die Gläser fast waagerecht vor sich gegen das Licht hält. Wenn man normal drauf- oder durchschaut, sind die nicht zu sehen.


    Wobei das sieht auch fast eher wie so ein Hologramm aus. Aber wenn man die wegschleifen würde, dann wären die Gläser nur noch halb so groß :D


    Ist mir übrigens erst aufgefallen, nachdem hier geschrieben wurde, das da Logos eingearbeitet werden.

    Das Problem sehe ich eher darin, das man vermehrt auf Special Effects setzt und die Story mehr oder weniger weg lässt. OK, damit kann man selbst den eingefleischesten Privat-TV Junkie ins Kino locken. Es wird keinerlei Anspruch mehr zumindest an einen gewissen Rest von Verstand gesetzt. Aber ein "Boah ey, wie geil" lässt sich damit immer produzieren.


    Und Hollywood ist nun mal zu einer industriellen Fließbandproduktion übergegangen. Dort gibt es im Grunde ja sowieso nur noch eine Handvoll großer Studios, und die sind nur einem Verpflichtet - Ihren Aktionären. Und viel Geld lässt sich nur mit Blockbustern machen.


    Und Blockbuster macht man nur, wenn man massig Leute in die Kinos lockt. Und derzeit lock man den Mob, ähh pardon, die Masse :D halt mit vielen vielen Special Effects ins Kino.


    Früher war technisch einfach so viel nicht machbar. Also musste man sich auf die Story konzentrieren. Heute sind die Effekte anscheinend billiger, als ein gutes Drehbuch.


    Zum Beispiel der letzte Bond: Massig Effekte, aber null Story. Dieser Film hatte doch mit der Bond Figur, so wie Ian Flemming sich diese gedacht hatte, aber auch gar nichts zu tun. Eigentlich hätte dieser Film streng genommen gar nicht James Bond heißen dürfen.


    Aber dank der übertriebenen Special Effects war der Saal voll.


    Und um sich noch weniger Mühe mit der Story zu machen, werden halt all die alten Klassiker wieder raus gekramt. Die heutige Generation kennt die Filme meistens nicht, so dass man das als Neu verkaufen kann.


    Und solange die Kasse klingelt, so lange werden die noch einige Filme durchnudeln.