Beiträge von diger

    Selbst den Politikern ist das Steuersystem ein graus. Nur leider werden alle Versuche der Vereinfachung sofort von den Lobbyverbänden unterbunden. Denn mit der Vereinfachung würden auch etliche Steuerschlupflöcher verschwinden. Und das genau wollen die entsprechenden Lobbyverbände nun garantiert nicht.


    Meiner persönlichen Meinung nach, muß dem ganzen ein Riegel vorgeschoben werden (was das mit dem Absetzen, etc. angeht) aber für ALLE, also ohne jegliche Ausnahme.


    Als sogenannter Selbstständiger ging es mir richtig gut (sogenannt, weil man in Wirklichkeit weder Selbstständig noch eigener Chef ist, sondern von so vielen Abhängig ist, dass das nur ein Wortspiel ist). Beim selben Arbeitgeber gleich mal das fast das dreifache Überwiesen bekommen, dann eine kleinen Mercedes E Klasse auf Leasing angeschafft (war preiswerter als ein Golf, wenn man eine Gesamtrechnung aufmacht und bis zur Abgabe alles einrechnet) und zu Hause fast alles abgesetzt, was nicht Niet- und Nagelfest war.


    Dazu gehörte der Kaffee samt Kaffeevollautomat (Und warum da jetzt knauserig sein...) das Arbeitszimmer, ähh ich meine Büro, Telefone, etc., etc., pp.


    Mit den Versicherungen, privater Rentenvorsorge und was halt alles so dazu gehört, hat man erst einmal locker das doppelte Netto in der Tasche (wohlgemerkt für die selbe Tätigkeit) und kann reichlich Sparen, für schlechte Zeiten.


    Klar war das Geil gewesen, aber ich muß zugeben, dass das im Grunde nicht richtig ist. Eigentlich darf es so etwas nicht geben.


    Und große Firmen und Konzerne haben da noch viel mehr Möglichkeiten. Die können noch viel mehr Förderungen und Subventionen nutzen.


    Aber so lange die Lobbyisten die Regierung "unterwandert" so lange würde ich kein einfaches Steuersystem erwarten.

    Zitat

    Original geschrieben von Evilandi666
    Mann kann sogar ohne Haare :eek: seinen Beruf ausüben.


    Frau nicht? :D


    Im Grunde ist das System schon etwas pervers. Es ist ja nicht so, dass das Finanzamt das Faxgerät sponsert. Es ist ja viel mehr so, das wie alle erst einmal zu viel Steuern monatlich abführen. Das wäre ja eigentlich schon der erste Knackpunkt. Warum mehr zahlen, wenn man es sich dann doch wieder zurück holt?


    Dann gibt es natürlich den nächsten Knackpunkt. Wer kann wie viel zurück holen. Und da liegen ja auch die vielen Tricksereien begründet. Je mehr man ein nimmt (und Steuern zahlt) desto mehr Möglichkeiten bieten sich, wieder mehr Geld zurück zu holen.


    Gerechter wäre es, man streicht diese Möglichkeit des zurück holen gänzlich und vor allem für ALLE, und im Gegenzug zahlen alle weniger Steuern.


    Vor allem könnte man das Steuersystem so deutlich vereinfachen und wieder Geld sparen. Denn die ganzen Steuerämter kosten ein Heiden Geld und blicken selber nicht mehr durch, weil sich die Steuergesetze sich laufend ändern.


    Der Staat verdient also nichts daran, das man erst mal mehr einnimmt und ggf. das Geld arbeiten lässt (Was sowieso nicht klappen würde) sondern zahlt enorm drauf.


    Problem ist nun mal aber, das gerade große Konzerne mit diesem System enorme Summen machen kann. Und auch bringt das komplizierte Steuerrecht etliche Schlupflöcher, die man am besten ausnutzen kann, wenn man entsprechende Summen in der Hinterhand hat (Ein Hartz IV Empfänger hat davon nichts).


    Nur leider bestimmt die Industrie die Gesetze (nicht nur was die Finanzen angeht) und die wären ja schön blöd, wenn die sich selber die Möglichkeit zum Geld einnehmen verderben würden.

    Es gab mal einen Test zum Thema Super+ und dessen nutzen. Getestet wurde dies mit einem recht PS starken Porsche, welcher angeblich Super+ braucht.


    Am Schluß kam raus, dass das Tanken mit normalen Super gerade mal 3-4 PS weniger Leistung heraus kam. Testen konnte man das nur auf einem Messstand. Bei einer Fahrt auf der Rennstrecke konnte nicht mal subjektiv ein Unterschied festgestellt werden. Möglich das vielleicht eine Handvoll Spitzenrennfahrer da noch hinterher das nötigste 100stel heraus holen kann beim Super+.


    Und es sind keinerlei Probleme bekannt, das heutige Fahrzeuge schwierigkeiten mit "normalem" Super hat. Nur das man eine Menge Geld spart.


    Und wie schon gesagt wurde, nutzt es bei Fahrzeuge, die eh nur für Super gedacht waren, überhaupt nichts. Und bei Fahrzeugen die eigentlich für Super+ gedacht waren, stellt dich die Motorsteuerung problemlos um.


    Sicherlich werden jetzt einige das Gegenteil behaupten, und man merke schon im Stau, das man mit Super+ viel schneller voran kommt, aber man kann für kleines Geld ja mal eine Leistungsmessung mit "+" und ohne "+" machen lassen.


    Aber angeblich ist ja verbleites Benzin auch besser, weil der Wagen dann tiefer liegt (weil schwerer) *LOL*

    Zitat

    Original geschrieben von Cocho
    Anbei Köhlers Zitat:


    „Auch auf die Gefahr hin, mich jetzt mit vielen anzulegen: Wir sollten zum Beispiel darüber nachdenken, ob der Preis von Benzin nicht tendenziell höher als tendenziell niedriger sein sollte.“ Das Preissignal sei immer noch das stärkste Signal, damit Menschen ihr Verhalten änderten. So könne die Wirtschaft in Deutschland umweltgerechter gestaltet werden, sagte der Bundespräsident.


    Unrecht hat er nicht. Über Preise kann man sehr viel regulieren.


    Natürlich kann man über den Preis ein ganz klein wenig regulieren. Aber weder bei Zigaretten noch bei Alkohol hat das funktioniert. Und wenn man sieht, dass der Großteil der Fahrzeuge mittlerweile Firmenfahrzeuge sind, ist das auch quatsch mit der enormen Preiserhöhung.


    Und vor allem wenn man im Gegenzug immer weiter den Nahverkehr abbaut und gefordert wird, dass die Menschen immer Flexibler sein sollen, was die Anfahrt zu einer möglichen Arbeitsstätte angeht.


    Das passt nicht!


    Und ich persönlich empfand Köhler als bisher grösste Enttäuschung der letzten 40 Jahre. Da gab es in der Vergangenheit deutlich besserer Staatsmänner, die auch Größe bewiesen haben.


    Und ein Bundespräsident der fordert, das für wirtschaftliche Interessen auch ruhig mal ein Krieg angefangen werden kann, finde ich das einen schlechten Witz und erinnert mich an die Bush Regierungen der letzten Jahre. Da wurde Länder überfallen (Natürlich im Namen des Friedens) um billig an das Öl zu kommen.


    Ich persönlich begrüße den Schritt Köhlers, und finde es schade, das er so lange zu diesem Schritt gebraucht hat.

    Also bei meinen Canon haue ich pro Tintensatz locker ein Paket Papier durch (500 Seiten). Und da ist die Tinte noch nicht komplett leer.


    Nur 100 Seiten finde ich sehr wenig. Kann es sein, das Du den Drucker immer vom Stromnetz getrennt hattest, oder Du ständig manuell gespült hast. Denn dann kann das passieren.


    Was Bilder angeht, so sind Tintenstrahler eigentlich mittlerweile ungeschlagen (wenn wir mal die oberste Preisklasse aussen vor lassen).


    Auch die Geräuschentwicklung ist bei Lasern immer höher, und jetzt kommt noch die Diskussion mit Feintstaub auf.


    Und ich habe noch keine Cartdrige für 8,- EUR pro Farbe gesehen. Dafür bekomme ich aber meine Tintenpatronen pro Stück (Original, kein Nachfüll/Nachbau Kram)


    Und "etwas" höher ist ja nun leicht untertrieben :D In den meisten Tintendruckern bekommt man nicht mal platztechnisch eine Cartdrige unter, von mehreren ganz zu schweigen.

    Zitat

    Original geschrieben von Nokia6233
    Gibt es Tintenstrahldrucker, welche nicht so schnell eintrocknen?


    Ich habe jetzt seit gut zwei Jahren einen Canon iP6700D. Den nutze ich nur recht selten (im Schnitt alle 2 Monate).


    Und da ist noch nie etwas eingetrocknet. Ab der ersten Seite druckt der wie immer. Und durch die einzelnen Tanks, wechsle ich auch nur die Farbe, die leer ist.


    HP war auch eigentlich ganz gut, aber nur bei den besseren Druckwerken. Nur hat mich am Schluß die abnormalen Preise für einen Satz Tinte (Farb- und S/W-Patronne zusammen 100,- EUR) abgeschreckt.


    Die schlimmsten Erfahrungen habe ich mit Epson gemacht. Da reichte es manchmal schon, den Drucker 12h auszuschalten und man musste spülen, weil sonst die Patronen leer waren. Nach zwei Monaten musste man schon so oft spülen, das dann die Patronen kein halbes Jahre bei vielleicht 30 Seiten hielten. Den letzten Epson Drucker habe ich weg geworfen, obwohl noch vollkommen in Ordnung und keine 100 Seiten gedruckt.


    Wichtig bei den Tintenpissern ist aber, dass die immer an der Steckdose hängen. Mein Canon verbaucht keine 2 Watt im Standby.


    Ich hatte versehentlich den Drucker vorher an einer schaltbaren Steckdose dran. Und dann vergisst der Drucker, wann er das letzte mal benutzt wurde und hat dann jedesmal eine komplette Spülung vorgenommen. Das ging enorm auf den Tintenstand.


    Von allen Druckern die ich so hatte, bin ich mit Canon bisher immer am besten gefahren.


    Farblaser für Privat sind meiner Meinung nach Blödsinn. Brauchbare Geräte kosten recht viel, und die billigen sind sogar noch teurer, weil dort das Geld mit den Cartridges wieder reingeholt werden. Und die Farbausdrucke kommen noch nicht mal ansatzweise an den billigsten Tintenpisser ran. Und Tinte ist so gut mittlerweile, das man bei Briefen nur noch schwer erkennen kann, ob Laser oder Tinte.

    Re: Ins Amt gehoben


    Zitat

    Original geschrieben von Moskauinkasso
    Denke, nur Mathias Richling wird ihn wirklich vermissen!


    Urban Priol aber auch. Bei soviel Peinlichkeiten seitens Köhler, hat der ganze Abende füllen können.

    Aber Merkel und Westerwelle sind noch da. Die sind ja weiterhin ein garant für gutes Politik Kabarett.