Natürlich begrüße ich den Hinweis auf das "eigentliche Thema" dieses Threads. Allerdings ist dieses für die Katz', da die Aussagekraft einer solchen Umfrage schwer gegen Null geht. Weiß jemand Näheres zu den Modalitäten der SAT1-Abstimmung (Umfrage, TED, Mehrfachwahl möglich)?
Außerdem sollte immer beachtet werden, daß die Meinungsforscher, zumindest wenn sie seriös sind, gewisse Unsicherheiten angeben (meist winzig klein am Rand), die meist so in der Größenordnung 2...3 % liegen. Das kann wahlentscheidend sein ...
Ich erinnere mich noch immer gerne an die Vorlesung "Statistische Physik": Der Dozent sprach über Wahrscheinlichkeitsverteilungen und die Sicherheit von Stichproben. Als Beispiel nahm er Wahlumfragen und die Fünf-Prozent-Hürde:
Zitat
"Betrachten wir eine Partei -- nennen wir sie Punkt-Punkt-Punkt -- der ein Wahlergebnis von 5 % der Wählerstimmen prognostiziert wird. Kann sie damit rechnen, in den Bundestag einzuziehen? [...]"
Oder aktuell gefragt: Kann eine Partei (Ihr wißt schon: "Punkt-Punkt-Punkt") mit 18 % rechnen, wenn sie in den Umfragen bei weniger als 10 % steht?
Barrie 
P.S.: Meiner Meinung nach ist der größte Vorteil der Demokratie auch ihr größter Nachteil: die Wahlen. Ab dem letzten Drittel der Legislaturperiode geschieht dich nur noch wenig substanzielles, da jeder nur noch auf den Wahlerfolg schielt. Soll heißen: Notwendige, aber evtl. schmerzhafte Einschitte werden nicht durchgeführt, konstruktive Mitarbeit wird zugunsten von "erfolgreicher Oppositionsarbeit" aufgegeben, wobei es keine Rolle spielt, wie die "Farben" und Rollen verteilt sind. *seufz*