Altes denken ....
Zitat
Original geschrieben von khaos
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Außerdem höre ich von dir ständig nur irgendwelches Contra ohne irgendwelche fundierten Argumente, nur das typische blabla was ich auch auf Bild.de lesen kann.
Du kannst mir alles unterstellen, nur eines nicht, dass ich mit Springer u. Co etwas am Hut habe...
Zu den Fakten hast du auch nichts neues beigetragen.
Wir wissen zwar jetzt, woher Deine ausgewiesene Affinität zu Energieversorger-Kreisen kommt, (Treffer!), aber außer einem Mix aus Spekulationen und Thesen kam nichts wirklich neues.
Weder Du noch ich laufen Gefahr den Nobelpreis für Physik zu erhalten ...
Es bleibt dabei, die aktuelle energiepolitische Lage ist einer eindeutig einseitigen Interessenorientierung geschuldet.
Konkret der Profitmaximierung 4 (!!) großer Energiekonzerne! (So viel auch zum Thema "Konkurrenz") die haben sich Deutschland schlicht aufgeteilt.
Das diesen Unternehmen es nicht recht ist, dass man ihnen die Butter vom Brot nimmt ist doch wohl klar!
Mit der nun erneut bewiesen gefährlichen Nukleartechnik haben sie weiterhin die Genehmigung zum Geld drucken.
Wenn dabei viele Punkte wie die Entsorgung oder aber die Reaktorsicherheit absolute Risikofaktoren darstellen, ist für diese Unternehmen dies leider nur zweit oder gar drittrangig. Wichtig ist nur, die "Herstellung" ist und bleibt "billig"! Das Restrisiko trägt irgendeine Versicherung - wie bizarr ist das den?
Gewinne sind durchaus legitim, aber genau dann nicht mehr das Maß aller Dinge, wenn ich die Gemeinschaft für meinen Profit in Haftung nehmen würde.
Insbesondere die Entsorgungsfrage erinnert mich an einen örtlichen Kfz-Mechaniker, dessen Reichtum in kurzer Zeit heftig anwuchs. Nach dessen Ableben wurde bekannt, dass er sein Altöl regelmäßig in die öffentliche Kanalisation geschüttet hat und so sich schlicht die Entsorgungskosten gespart hat ....
Genau so läuft es beim Atomstrom: Die Konzerne machen horrende Gewinne und die Frage eines Endlagers o.ä. sind ungeklärt und es zahlt letztlich die Gemeinschaft. Jetzt, oder aber deren Nachkommen in einigen Jahren!
@ ChickenH
Du machst es Dir auch zu einfach, in dem Du Dir Deine Fragen hier selbst stellst und beantwortest, oder meine Aussagen schlicht verfälschst.
Tatsache ist, dass ich persönlich für einen geordneten Rückzug aus der Atomtechnik bin.
Ein sofortiges Aussteigen, würde insbesondere hinsichtlich der gesamt europäischen Lage sehr überschaubar in seiner Wirkung sein.
Hier sollte eine Lösung für gesamt Europa machbar sein!
Und ja, ich mache mir über Reaktoren in Polen, oder gar (demnächst) Bulgarien mehr Kopfzerbrechen als über hiesige "neuere" Atomtechnik.
Im Fazit sind sie mir aber alle zu gefährlich, wie Japan nun bewiesen hat!
Und deshalb sollte eine deutlich stärker forcierte Forschung bezüglich neuer Energietechniken angestrebt werden.
Eben ohne die gewohnte Blockadepolitik "interessierter Kreise" und eben mit dem Grundsatz, für alle Ideen offen zu sein.
Wenn hier die Wissensmacht Europas , oder gar der Welt gebündelt werden würde, entstünde durch solch ein trauriges Desaster vielleicht doch noch eine Idee, an die jetzt noch niemand gedacht hat.
Und damit hätte es zumindest einen positiven Effekt gehabt.
Allerdings müssten davor die Köpfe aller frei sein und nicht nur wieder Interessen weniger bedient werden, hier geht es nämlich um das Ganze - die Zukunft unser aller Erde!