Ein Lichtblick war ...
.... das eine Fragesteller/in aus den Richtlinien der Bundeswehr zitiert hat.
Denen nach wird eine entspr. schriftl. Ethik-Erklärung vor der Abgabe wichtiger Arbeiten eingefordert.
Bei anschließenden Verstößen drohen weitreichende Konsequenzen, bis zur Entlassung aus dem Dienst!
Es ist also schon mehr als pikant, wenn der höchste Dienstherr dieses staatlichen Institution selbst "Dreck am Stecken" hat (aus welcher zeit auch immer)!
Angesprochen auf diese Fälle, hat nun (!) übrigens G. im Parlament eine Prüfung der jeweiligen Fälle in Aussicht gestellt.
Persönlich finde ich zwischenzeitlich das die "Trickserei" des G. überhaupt nicht mehr im Vordergrund steht, sondern die nass-forsche Art, wie er mit seinen bisher 3 großen "Prüfungen" Umgegangen ist.
Deren wäre
1. Kundus
2. Gorch Fock und
3. Doktorarbeit
In allen Fällen hat es an einer geradlinigen konsequenten Vorgehensweise gemangelt.
In jedem dieser Fällen stand letztlich in der Rückschau ein hin und her, also ein unsägliches herum Geeiere und sehr viele "Halbwahrheiten" in der Schlussbilanz!
Es ging immer nur darum, anderen den schwarzen Peter zuzuschieben.
Ich habe ein sehr ungutes Gefühl, wenn ein Mann dieses Verhaltensmusters eines Tages wirklich weitreichende und wichtige Entscheidungen treffen muss ...
Zum Glück sind wir von einem Verteidigungsfall (o.ä.) weit entfernt - Gott stehe uns bei, dass das auch so bleibt!
Gerade bei jemandem der für sich eine bessere Form von Politik in Anspruch nimmt, ist diese ernüchternde Bilanz mehr als entlarvend gewesen.
Er kann es also auch nicht besser als die anderen, er kann sich nur deutlich besser "verkaufen" !
P.S. Möchte hier noch freundlichst die ehemalige Signatur von Jochen P. zitieren, sie scheint mir hier mehr als angebracht
:
" Bei tief stehender Sonne, werfen auch Zwerge lange Schatten!"