Beiträge von d@niel

    na ob wir das noch erleben, dass wir Glasfaser-Endkunden einen "deutlich schnelleren" Internetzugang bekommen? Also ich denke, ehr wird der Mars besiedelt...
    Aber theoretisch hast du schon recht: wenn man´s richtig macht, wäre viel möglich damit.


    d@niel

    so, auf die Gefahr hin, dass ich nun wieder böse kritisiert werde, weil ich die Telekom nicht mag und deren wundervolle Glas-Innovation in Frage stelle, hier mal ein Thread, in dem ich vor allem etwas lernen und verstehen will. Also:


    Warum wurden überhaupt ganze Stadtteile (vor allem im Osten) mit Glasfaserkabel versorgt? Welche technischen (und sonstigen) Gründe sprechen dafür? ich sehe (aus Kundensicht!) nur Nachteile. Nämlich:


    - kein DSL, keine anderen Breitband-Techniken möglich (Stand heute)
    - telefonieren bei Stromausfall nicht möglich (z.B. Notrufgerät im Aufzug)
    - hohe Kosten für die Installation (Kupferkabel ist nun mal billiger)
    - mechanisch anfälliger (sprödes Glasfaserkabel <> weiches Kupferkabel)
    - im Schadensfall schwerer zu reparieren (Löten <> Glasfasern verbinden)
    - wesentlich aufwändigere Anschlusstechnik im Haus (Glas-Kupfer-Wandler)
    - vermutlich aufwändigere Anschlusstechnik in der Vermittlungsstelle
    - vermutlich höhere Kosten beim Bau der Vermittlungsstellen
    - und, nicht zuletzt, unzufriedene Meckerkunden wie mich ;)


    Also, liebe Telekomiker? Wer erklärt mir kleinem Deppen mal, was uns das "gläserne Gold" denn wirklich bringt? Ausser der Tatsache, dass mit weniger Leitungen mehr Gespräche übetragen werden können, sehe ich keinen einzigen echten Vorteil. Warum wurde also in den 90ern so auf das doofe Glas gesetzt? Nur weil´s Subventionen gab? Nur, um sich dann mit einem der modernsten Netze weltweit zu rühmen? So modern, dass wir mit 64k für teuer Geld online gehen können, während andere sich noch mit DSL-Flatrates quälen müssen?
    Aufklärung tut not! Vielleicht entwickle ich dann sogar ein wenig "Verständnis" für die liebe, gute, nette, kundenorientierte und freundliche Telekom :mad:


    Geht es vielleicht auch darum, sich mit dem Glasfaser die Konkurrenz vom Leibe zu halten? Ein Quasi-Monopol in gewissen Gebieten aufrecht zu erhalten? Ein Glasfaser-Kunde kann nicht zu Arcor wechseln oder zu einem anderen Betreiber. Der ist mit gläsernen Fesseln an die Telekom gebunden. Hat man vielleicht so gedacht, als man grosse Teile des Ostens, der damals ja "Neuland" war verglasfasert hat? Zukunftssicherung mit Subventionen schaffen. Clever eigentlich. Aber das würde unsere gute Telekom doch sicher nie tun...


    Und warum werden heute noch Neubaugebiete verglasfasert? Mittlerweile müsste sich auch im Hause Telekom herumgesprochen haben, dass man damit dem Kunden jegliche Möglichkeit auf Breitband-Internet nimmt. Interessiert der Kunde am Ende nur als Geldquelle und sonst gar nicht? Sowas wollen wir ja mal nicht unterstellen... oder?


    d@niel

    keine Sorge, Maestro! Wir sind am planen und dabei, Leute zusammen zu suchen, die das gleiche Problem haben. Sooooo passiv bin ich nun auch wieder nicht. Man kann meckern UND was tun, das ist kein Widerspruch. Und im Falle der (Achtung! Jetzt kommt ein neuer T-Name) T-errorkom ist das auch dringend nötig. Vom meckern allein passiert nix, das weiss ich auch.


    d@niel

    ja, ich sollte umziehen.
    Das Problem ist, dass hier in Leipzigs schönem Süden fast generell alles verglasfasert ist. Und in einem hässlichen Stadtviertel nur um des Kupferkabels Willen möchte ich nun auch nicht wohnen. Auch ein Umzug wird also eine schwierige Angelegenheit. Aber das ist ein anderes Thema.
    Es geht ja auch gar nicht so sehr um die Tatsache, dass es hier glasfaserbedingt kein DSL gibt, sondern darum, wie die Telekom :flop: mit diesen Glasfaserkunden umgeht. Jeden Tag ein neues Vertröstungsmärchen, jeden Tag neue Inkompetenzdemonstrationen.
    Es ist die Kombination, die so nervt: kein DSL und dieses Telekom-Gesabber. Mit einem von beiden könnte man leben (auch wenns nicht schön wäre), beide in Kombination sind einfach nur schlimm. Und genau daraus kommt auch mein Hass auf diese wunderbaren T-Helden. Aber das haben einige hier irgendwie nicht verstanden. Ok, wie auch? Sie sind nicht in dieser Situation.


    d@niel

    Re: Re: Re: Polizei Blitz aus dem fahrendem Auto



    zugegeben, ich fahre nicht 3x die Woche 500km. Ehr deutlich weniger. Aber ich bin schon auch ab und an mal auf der Autobahn unterwegs. Sonst hätte ich vermutlich auch kein Auto, denn in der Stadt brauche ich es nicht. Und auch wenns mir keiner glaubt: ich fahre vielleicht mal 10km/h mehr als erlaubt, aber in 99% der Fälle halte ich mich an die Begrenzungen. Und, nein, ich bin weder 75 Jahre alt noch habe ich Plüschkissen auf der Hutablage. Ich tu mir nur schon lange den Raserstress nicht mehr an. Wegen 10min ehr am Ziel mit einem Nervenzusammenbruch anzukommen? Nö, danke ;-)
    Aber das ist halt so ein Thema: "Auto und Geschwindigkeit" kann man gerade in Deutschland nicht vernünftig diskutieren.
    Ich bin nun wahrlich kein Freund der Polizei und schon gar nicht von staatlicher "Über-Kontrolle", aber Verkehr ohne Regeln funktioniert nun mal nicht. Es wird ja auch keiner darüber diskutieren, ob es nun "Freiheitsberaubung" oder Gängelei ist, dass man an roten Ampeln anhalten muss. Und wenn am Autobahnrand ein Schild mit 130 steht, dann fahr ich halt 130. Und zum Glück nicht nur ich. So schwer ist das gar nicht....
    Und wie oben schon erwähnt wurde: es geht ja gar nicht um die Leute, die mal 10 oder 15km/h über dem Limit fahren. Sowas passiert mal. Es geht darum, die Idioten "einzukassieren", die mit deutlich höheren geschwindihkeiten unterwegs sind und damit andere gefährden. Wenn die sich nur selber den Schädel einfahren würden, wäre das ok. Die Gefahr für andere, die sich halbwegs zivilisiert benehmen, ist das Problem. Und da wird nach meiner Meinung noch viel zu wenig geblitzt und kassiert und eingezogen!


    d@niel


    P.S. schaut euch mal den meist recht entspannten Verkehr in USA an. Da gibt es weit strengere Geschwindigkeitsregeln als hierzulande. Und es funktioniert prima. Trotz 300PS-Autos. Trotz der Tatsache, dass das Auto auch dort ein Statussymbol ist. Trotz der Tatsache, dass es auch dort Vielfahrer gibt.

    Re: Polizei Blitz aus dem fahrendem Auto


    Zitat

    Original geschrieben von designer


    ... ich find das wohl absolut :flop:


    Wieso? Wer sich an die Regeln hält wird nicht geblitzt. Im Grunde ganz einfach, oder? Ich find´s ok, wenn dadurch mehr Deppen zur Kasse gebeten oder aus dem Verkehr gezogen werden. :top:


    d@niel

    keine Sorge, "extrem professionell" wirst du für 200,-€ auch nicht bekommen ;)


    In erster Linie kommt es auf den Einsatzzweck an, wie bei so vielen Dingen. Eine universell gute Digicam gibt es nicht, selbst für 2000,-€ nicht.


    Brauchbare Allrounder in der erwähnten Klasse sind z.B. die Canon PowerShot A-Modelle (A75, A80, etc). Die bieten zwar keine 5MP, aber dafür sehr ordentliche Bildqualität, umfangreiche Ausstattung und solide Verarbeitung. Und 3MP reichen für die allermeisten Zwecke aus. Für die Canon sprechen auch die Möglichkeit, "billige" AA-Akkus verwenden zu können und der Einsatz "billiger" CF-Karten. Einziges Manko (bezogen auf die Preisklasse): der Autofocus ist nicht gerade der schnellste. Aber das ist bei anderen Geräten in dieser Klasse auch nicht viel besser.


    d@niel

    hui, der Spass geht weiter. Ich hol den Thread mal nach oben!


    Wie ich nun schon von diversen Leipziger Glasfaser-Opfern (ja, ich weiss, das ist was ganz modernes) erfahren habe, "verschenkt" die Telekom gerade DSL-Hardware an Glasfaser-Kunden. Wie das geht? Folgendermassen:


    Man hat das supermoderne Glasfaserkabel bis zum Hausnaschluss liegen, kriegt also in absehbarer Zeit niemals DSL. Man macht einen online-Verfügbarkeitscheck bei t-com.de und der sagt einem: "Ja, DSL ist bei Ihnen verfügbar". Also bestellt man DSL gleich mal online. Einige Tage später bekommt man die Hardware geschickt und in einigen Fällen sogar schon einen Bereitstellungstermin. Man ist fast geneigt zu glauben, dass die T-Helden es doch irgendwie geschafft haben. Aber es wäre ja nicht die Telekom, wenn da nicht noch eine "lustige" Überraschung käme. Denn am "Bereitstellungstermin" (oder auf eigene Anfrage) informiert einen die Telekom, dass man aufgrund des Glasfaser-Anschlusses leider kein DSL bekommen kann. Was mit der Hardware
    passieren soll, können die T-Leute allerdings auch nicht sagen.


    Genau das ist nun schon mehreren Leuten hier passiert. Was es zu bedeuten hat? Keine Ahnung. Sicher wieder ein "Kompetenz-Beweis" der Telekom.
    Wenn man nicht selber als Glasfaser-Opfer betroffen wäre, wäre das alles nur noch zum schallenden Lachen. Peinliche Show, liebe Telekom! :flop:


    Naja, ich hab ja keine Ahnung, was da abgeht. vermutlich ist das alles gut für den Kunden oder sonstwas. Aber ich elender T-Meckerer verstehe das nur alles wieder nicht.... :confused:


    d@niel