wenn man 2 Jahre lang DSL gehabt hat ist das Internet-Cafe ja wohl kaum ein Ersatz. Und im Büro sitz ich eigentlich zum arbeiten. Und wie schon erwähnt: zum Telefonieren brauch ich den Verein eh nicht.
Aber das Chaos geht weiter: nach einer telefonischen Beschwerde (höflich und sachlich vorgetragen, ehe jetzt wieder wer was vermutet!) beim zentralen Beschwerdemanagement der T wurde mir eine Auskunft innerhalb von 3 Werktagen zugesichert. Das ist jetzt eine Woche her, natürlich ist nichts passiert. Also war ich gestern mal im T-Punkt hier in Leipzig, wo sich ein netter und kompetenter T-Mensch (ernstgemeint, kein Zynismus!) kümmerte und mir die Bauauftragsnummer für meinen Anschlus gab. Damit solle ich doch mal den zuständigen Einsatzplatz anrufen. Telefonnummer gab´s gleich dazu. Also habe ich das heute morgen versucht und wurde (natürlich) abgewisen, da ich ja nur ein Kunde bin und kein Telekomiker, also dort gar nicht anrufen darf. Die weniger nette Dame, die ich da am Ohr hatte hat mich dann zur Telekom nach Chemnitz verbunden (die sind da wohl irgendwie zuständig). Dort erklärte mir dann ein (wieder wirklich netter) Mensch, er kümmere sich und rufe mich noch am gleichen Tag zurück. Das war frühs gegen 9:00. Da (wie zu erwarten war) bis 16:45 kein Rückruf kam, habe ich eben nochmal angerufen, bei der gleichen Nummer, die ich vormittags angerufen habe. Die wollten jetzt aber nicht mehr zuständig sein und haben mich zur nächsten 0800-irgendwas verbunden. Dort habe ich also zum zigtausendsten Male meine Geschichte erklärt und der T-Mensch suchte dann meinen Auftrag, den er nicht finden konnte. Nach ewigem Suchen und stammeln war seine Logik dann: Ihren Auftrag gibt es bei uns nicht. Wir können aber gerne einen neuen entgegennehmen. Auf ständiges drängen (höflich, aber bestimmt!) hat er mich dann versucht weiterzuverbinden, was mit einem Rufzeichen und dann einem Abbruch des Gesprächs endete. Also rufe ich dort wieder an, 0800 kost mich ja zum Glück nix. Nun eine T-Frau, die den Auftrag erst auch nicht findet, nach ca. 5min suchen dann aber doch. Warum auch immer. Sie kann mir aber auch nicht sagen, woran es klemmt, will sich aber kundig machen. Vom T-Punkt weiss ich schon, dass es scheinbar an einer Karte scheitert, die im Hausanschlusskasten das blöde Glasfaser auf Kupfer umsetzt. Das sage ich der T-Frau auch nochmal, mit der Bitte, es ihrem Kollegen, den sie anrufen will so zu schildern. Selber darf ich mit dem Mann (Einsatzplatz???) ja nicht reden. Ergebnis ihrer Rückfrage dann: "es herrscht ein arges Missverhältnis zwischen Angebot und Nachfrage" , was immer das heissen soll. Sie erklärt mir dann noch, dass sie eben nicht feststellen könne (und ihr Kollege auch nicht), wann mein Anschluss nun schaltbar sei. Das könne nächste Woche schon sein, aber auch in...... wer weiss. Also geht der Spuk weiter, vermutlich werde ich jetzt täglich dort anrufen und freundlich und bestimmt meine Geschichte vortragen, bis ich sie selber nicht mehr hören kann. Vermutlich wird´s alles nicht bringen. Man redet gegen Wände, jeder erzählt einem was anderes. Keiner scheint wirklich durchzublicken. Ich soll mich ja nicht aufregen, aber ich tu´s trotzdem. Und ich unterstelle trotz allem, dass die Telekom ein absoult indiskutabler Laden ist. Fertig aus. Nach diesen (noch nicht beendeten) Erlebnissen bleibt nur dieser Schluss. Auch wenn jetzt wieder die Telekomiker hier im Forum ihren Verein in Schutz nehmen. Es ist ein Saustall sondersgleichen! So!
d@niel
P.S. wohlbemerkt: das ganze zieht sich jetzt schon fast einen Monat hin. Das hätte man vor Jahren irgendwo in der finsteren Provinz noch in Kauf genommen. In 2003 in einer deutschen Gross-Stadt allerdings nicht. Sicher kann mal was schiefgehen, aber so ein Geeier ist einfach indiskutabel. Und die T hält ihr tolles Glasfaser doch selber für eine hochmoderne Errungenschaft. Warum macht gerade diese "High-Tech" dann ständig Ärger? Das passt alles sehr wenig zusammen. Aber eigentlich sollte man von einem Monopolisten und Ex-Staatsbetrieb auch nix anderes erwarten. Jedes wirklich marktwirtschaftlich arbeitende Unternehmen wäre mit solchen Gebahren (ich bin ja bei weitem kein Einzelfall) längst weg vom Fenster. Aber ohne echte Konkurrenz kann man´s ja machen.....