Beiträge von Timeslot

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    Original geschrieben von SunnyStar
    ...wollte mir ja auch den 901er bei Karstadt bestellen, habe es dann aber eben aufgrund des schlechten Touchpads + des lauten Lüfters doch nicht getan.


    Werde mir nun entweder den 1000er Eee oder den Lenovo bestellen.

    Der 1000H hat dasselbe Touchpad und denselben Lüfter wie der 901. Das Touchpad gilt übrigens als das beste auf dem Markt und vom Lüfter, der ebenfalls bei beiden Geräten identisch ist, kann man normal auch nichts hören. Jedenfalls ist das Geräusch kaum wahrzunehmen. Wirklich scheiße am 901 ist die saulahme sekundäre SSD und auch, daß es sich um zwei SSDs mit je 4 und 8 GB handelt. Selbst wenn man XP ge-nlite-d installiert, bleibt auf der primären SSD kein Platz für das Hibernation-Image, sodaß man keinen Ruhezustand nutzen kann. Man sollte am besten gleich die Anschaffung einer schnellen Runcore SSD oder der neuen Version des 901 GO, der eine schnelle 16GB-SSD ab Werk hat, erwägen.


    Dauerposter
    Dein Display ist definitiv im Eimer.

    Die Meldung über die Störungsbeseitigung bezieht sich nur auf jenes Netzelement, das für die Authentifizierung der prepaid-Kunden verantwortlich ist. Durch die chronische Überlastung des eplus Netzes bedingte Einschränkungen und Ausfälle werden gewöhnlich nicht in 30-60 min behoben - dafür benötigt man eher 30-60 Wochen, wenn man das finanziellen Mittel dafür zur Verfügung hat.

    Zitat

    Original geschrieben von Lagoon08
    Wäre möglich, dass die Versionen der gebrandeten FW anders gezählt werden ...?

    Nein, die Firmware hat dieselbe Nummerierung. Nur die Zugangssoftwares von Option (GlobeTrotter Connect) und von T-Mobile (Web'n'Walk Manager) unterscheiden sich, da es sich ja auch um ein ganz andere (nämlich gebrandete) Version handelt.

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    Original geschrieben von hrgajek
    ....dann braucht E-Plus Verbindungsleitungen (Richtfunk, Kabel) und die müssen bei Big-T bestellt werden (Lieferzeit Monate bis Jahre...)

    Das ist eine weitere gewaltige Schwäche von eplus, die mit steigendem Bandbreitenbedarf zur immer größeren Belastung wird: Während alle drei Wettbewerber Festnetzsparten mit umfassendem Netz im eigenen Konzernverbund haben, ist eplus auf die Lei(s)tungen Dritter angewiesen.
    Vodafone hat über Arcor und O2 hat über Telefonica bereits für DSL, Telefonie und IP-Dienste breitbandige Standleitungen in hunderte Vermittlungsstellen und T-Mobile über die Telekom sowieso überall. Alle drei können also bei der Erweiterung ihres Backbones auf eigene Kapazitäten zurückgreifen, die nicht nur schneller bereitgestellt werden, sondern auch günstiger sind. Dazu erreicht man dabei große Synergieeffekte, indem man für DSL und Mobilfunk einen gemeinsamen IP-Backbone mit vielen dezentralen Peering-Punkten betreibt, wie O2 seit August 2008. eplus kann da lediglich auf den Glasfaserring von KPN zurückgreifen, der 15 Großstädte verbindet.
    Da der Backbone etwa 30-40% der Betriebskosten eines Mobilfunknetzes ausmacht, kann man sich ausrechnen, welche finanziellen Nachteil ein festnetzloser Anbieter wie eplus hat, der nahezu sämtliche Kapazitäten bei der Konkurrenz einkaufen muß und keine Einsparungen durch einen shared backbone hat. Das ist übrigens auch der Grund für die vielen Richtfunkverbindungen im eplus Netz.
    Wenn man sich das enorme Wachstum des Datenverkehrs (T-Mobile sprach im Sommer 2008 von einer Vervierfachung des Traffics binnen 12 Monaten und einer Verdoppelung durch die Einführung von EDGE) vor Augen hält, das zu einer überproportionalen Kostensteigerung für den Backbone führt, kommen größte Zweifel auf, ob eplus neben der verschlafenen Modernisierung der Hardware (Basisstationen) auch noch die hohen Betriebskosten für EDGE und HSDPA stemmen kann.
    Ich bin daher davon überzeugt, daß das eplus Netz auch künftig gegenüber den Wettbewerbern qualitativ minderwertig bleibt.

    Was ist denn daran schwach? Solange das Telefonnetz (genauer die TAL, die diversen Verteiler und die Vermittlungsstelle) im Eigentum der Telekom bleiben, sind alterantive Anbieter nun einmal gezwungen auf die Telekom zurückzugreifen und diese zur Schaltung der TAL zu beauftragen.
    Schwach ist allenfalls, daß die Telekom-Tochter "congstar", die sich eben nicht in dieser Zwangslage befindet, vor kurzem angekündigt hat, DSL-Anschlüsse samt VoIP-Leistungen über QSC zu realisieren (siehe: http://www.inside-handy.de/news/14178.html) - die Telekom arbeitet offenkundig so unwirtschaftlich, daß sie nicht einmal ihrer eigenen Tochter attraktivere Konditionen als die jungen Wettbewerber anzubieten vermag.
    Dazu wäre es völlig unwirtschaftlich und somit teurer, wenn jeder Anbieter bundesweit seine eigenen Techniker vorhielte. Was spielt es denn außerdem für eine Rolle, welches Unternehmen die zwei Drähte durchschaltet?
    Und das Problem, daß zur Bereitstellung einer zweiten TAL ein Techniker kommen muß, hat nichts mit den alternativen Anbietern zu tun. Auch wenn Du bei der T-Com einen zweiten Anschluß bestellst, kann diese keinen Leitungsweg in Deine Wohnung zaubern, ohne einen Techniker zu entsenden. Das "Problem" ist dasselbe.

    Wofür zahlen? Du bestellst einen Anschluß, für den Den Du zahlen mußt, sobald die Leistung (Bereitstellung eines Anschlußes) erbracht wird. Ob und wie der Anschluß bereitgestellt wird, ist alleiniges Problem des Anbieters. Ebenso egal kann es Dir sein, was die Telekom für die Schaltung in Rechnung stellt, denn das zahlt der beauftragende Anbieter und nicht Du. Es gibt da also keinerlei Risiko.