Also ich war vor ein paar Wochen für 7 Tage im Ausland und habe täglich ca. 6h gesurft, wobei ich bewußt auf volumenintensive Inhalte/Anwendungen (Videos, Streaming, VoIP-Telefonate, Skype Videoanrufe) verzichtet habe und dabei täglich ca. 100 MB verbraucht. Bei hemmungslosem Surfen würde ich schon mit 20 MB/Stunde rechnen.
Es hängt halt starkt von der aufgerufenen Seite ab. Während die TT-Startseite nur 75KB misst, sind es bei eBay gleich mal 300-500K alleine für die Startseite.
Beiträge von Timeslot
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Hallo Welt,
Suche einen beliebigen Vertrag mit einem Eee PC 1000H in weiss.
Mir liegt derzeit Angebot von effektiv € 283 vor. Hat jemand was günstigeres anzubieten?
Gruß
Timeslot
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Zitat
Original geschrieben von Martyn
Naja, immerhin hat E-Plus voreiniger Zeit auf das KPNQwest Backbone umgeswitcht,Der verbindet gerade mal 16 deutsche Großstädte - die anderen drei haben Leitungen bis in tausende Vermittlungsstellen. Der KPNQwest Backbone hat angesichts der über 10'000 zu versorgenden Basisstationen keine Relevanz für die Gesamtkosten.
Zitat...und an den Erfolg von Femto-Zellen glaube ich auch nicht wirklich. Einen Nachteil hat E-Plus zwar dadurch schon, aber nicht so gravierend, das man dadurch kein ordentliches Netz auf die Beine bekommen könnte. E-Plus hat es einfach verpennt.
Die Netzbetreiber haben schon hunderttausende Femto-Router geordert und bald bekommst Du bei Abschluß eines DSL-Vertrages ungefragt einfach einen NGN-VoIP-WLAN-DSL-Femto-Router verpaßt. Die Dinger werden den Leuten einfach ins Wohnzimmer gestellt und da ist der Erfolg.
In den USA hat Sprint jedenfalls mit seinen Femtoroutern wohl schon großen Erfolg. Von Motorola habe ich kürzlich auch einen digitalen Bilderrahmen mit integriertem VoIP-Client und Femto-Router gesehen - das ist auch ein origineller Weg den Leuten eine Femtozelle unterzujubeln. -
Zitat
Original geschrieben von hrgajek
Da der "Interconnect" zu "Fremdnetzen" auch bei ca. 9 Cent liegt (mit Steuern sogar mehr) wären dann die Margen (Gewinnspannen) noch niedriger.Das Terminierungsentgelt liegt bei 7,92 Cent in die D-Netze, 8,8 Cent zu O2, <1 Cent ins Festnetz und bei 0 Cents ins eigene Netz.
Bei einem Gespräch zu O2 verdient man da bei 9 ct/min scheinbar nichts, aber da die Terminierung im Sekundentakt berechnet wird, der Kunden aber im volle Minuten zahlt, bleibt meist selbst bei Gesprächen zu O2 was übrig. Mit Anrufen ins Festnetz oder ins eigene Netz verdient man dann umso mehr.
Dazu kommen noch eingehende Gesprächen, für die man 8,8 Cent vereinnahmt. In der Branche arbeitet man eben mit Mischkalkulationen und Quersubventionen. -
Ja, den Gratismonat gibt's dafür, daß man einen zweitklassigen o2 Surf Stick II mit Netlock zum (eBay-)Preis eines erstklassigen Huawei E169 kauft.
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Die wesentliche Eigenschaft von GPRS ist, daß es sich um ein paketorientiertes Übertragungsverfahren handelt. Während man zuvor bei GSM nur eine leitungsorientierte Datenübertragung kannte, bei der permanent ein Datenkanal mit konstanter Bandbreite (9,6 Kbit/s bzw. mit reduzierter Fehlerkorrektur 14,4 KBit/s) aufrecht erhalten und berechnet wurde (egal ob gerade tatsächlich Daten übertragen wurden oder nicht), hat man bei GPRS einen großen gemeinsamen Kanal, den sich alle Teilnehmer teilen. Hierbei wird also nur dann Kapazität vom Benutzer belegt, wenn er auch tatsächlich Daten überträgt, sodaß bei GPRS (meistens) nach übertragenem Datenvolumen und nicht nach Zeit abgerechnet wird und vor allem Kapazitäten effizienter genutzt werden.
GPRS erreicht theoretisch 171,2 KBit/s praktisch meist nicht über 50 Kbit/s. EDGE ist eine Weiterentwicklung von GPRS, die auf verbesserte Modulationsverfahren setzt und so auf theoretisch 473 KBit/s kommt, die in der Praxis ca. 200 KBit/s erreicht.UMTS ist die Fortentwicklung von GSM und erfordert den Aufbau komplett neuer Infrastuktur - vom Funkmasten bis zu den vermittlungstechnischen Einrichtungen ist hier nahezu alles neu. UMTS bringt eine Vielzahl technischer Verbesserungen mit sich, die Du am besten bei Wikipedia nachliest. Im wesentlichen kann man aber sagen, daß der wesentliche Vorteil von UMTS die höhere Bandbreite von 384 Kbit/s (und nicht 2 MBit/s wie mac-es schreibt) ist, die praktisch auch voll erreicht wird.
HSDPA wiederum ist eine Weiterentwicklung von UMTS, bei der durch abermals optimierte Modulationsverfahren Bandbreiten von derzeit bis 21 MBit/s erreicht werden können. In Deutschland setzten die Netzbetreiber allerdings HSDPA gar nicht (eplus), mit nur 3,6 MBit/s (o2) bzw. 7,2 MBit/s (T-Mobile & Vodafone) ein.Aber bevor wir hier fragmentartig die Unterschiede zusammentragen, lies doch einfach bei Wikipedia nach oder frag Google. umtslink.at ist auch eine gute Quelle für technische Erklärungen.
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Die Konzentration auf die Sprachtelefonie mag in den letzten Jahren nicht falsch gewesen sein, aber die Netzbetreiber werden über kurz oder lang zu bloßen Bitpipe-Providern degenerieren, auch wenn sie sich mit Händen und Füßen dagegen wehren. Dann wird nur noch die Bandbreite, die Verfügbarkeit und Netzabdeckung, also die Netzqualität, zählen und als zwingende Folge wird sich das bill-and-keep Modell durchsetzen. Damit fallen dann die Terminierungseinnahmen weg und man wird nur noch durch die eigenen Kunden verdienen, die natürlich nur solche bleiben, wenn die viertklassige Netzqualität entsprechend in den Entgelten eingepreist ist.
Naja, eplus ist eben eine Cashcow für KPN, die einfach verkauft werden wird, wenn sie keine Milch mehr gibt - zumindest in Form der Frequenzlizenzen sind dann noch assets vorhanden. -
Zitat
Original geschrieben von zycko
Man nur hoffen, dass eplus sein Netz noch besser ausbaut.Vergiß es! Bei eplus paaren sich zwei extrem ungünstige Faktoren, unter denen die Netzqualität bis in alle Ewigkeit massiv leiden wird:
1. eplus fährt eine Discountstrategie und vernachlässigt seit Jahren dringend notwendige Investitionen in die Infrastruktur. Selbst wenn man die Investitionen erhöhen würde, dauerte es Jahre den UMTS-Ausbau und die EDGE-/HSDPA-Upgrades nachzuholen. Den Gedanken daran hat Dirks ja längst aufgegeben und phantasiert nun über die white-space-Frequenzen, die man vielleicht eines Tages zugeteilt bekommt, wenn die Martkpenetration längst dreistellig ist.
2. Als einziger Mobilfunkanbieter in Deutschland kann eplus nicht auf eine Festnetzinfrastruktur innerhalb des eigenen Konzerns zurückgreifen, sodaß sie beim Backhaul, der ca. 30% der Betriebskosten ausmacht, erheblich ungünstigere Kostenstrukturen haben und obendrein aufgrund der Abhängigkeit von Dritten unflexibler sind. eplus wird schon deshalb einen erheblichen Nachteil bei der Anbindung bzw. dem Upgrade der Basisstationen haben, den man schon seit jeher mit wackeligen Richtfunkverbindungen zu kompensieren versucht.
Dazu fehlt ihnen mangels DSL-Aktivitäten der Vertriebskanal für Femto-Router, mit denen die drei Wettbewerber ihre Netze optimieren werden, indem ein hoher Anteil der Nutzungslast auf die heimischen DSL-Anschlüsse verlagert wird. Angeblich werden ja 60% der Mobilfunkverbindungen indoor und 30-40% von zu Hause aus geführt, sodaß da erhebliches Optimierungspotential durch Femtozellen besteht. Und die Aus- bzw. Überlastung ist bei eplus neben der fehlenden EDGE- und HSDPA-Unterstützung das Hauptproblem. -
it-hase
Du hast noch den VoIP-Account vergessen, auf den man sich alternativ zum Handy (und bald hoffentlich parallel) Anrufe zustellen lassen kann.
Damit kann man weltweit kostenlos Anrufe auf seiner Mobilfunkrufnummer entgegennehmen oder z.B. auch in Funklöchern oder wo Handys verboten sind - entsprechende Soft-/Hardware vorausgesetzt. -
Flat(rate) bezeichnet eine Leistung zu einem Pauschaltarif ohne etwaige Folgekosten. Der Begriff suggeriert dem Kunden einerseits eine unbeschränkte Leistung und andererseits eine Kostenkontrolle durch die preisliche Beschränkung auf die Pauschale.
Bei dem gegenständlichen Simyo Produkt ist die Leistung - nämlich das Datenvolumen - beschränkt und zudem können enorme Folgekosten durch Überschreiten des Inklusivvolumens entstehen.
Somit widerspricht dieses Produkt dem Begriff der Flatrate gleich in doppelter Weise. Simyo wird damit niemals durchkommen - wie rechtsblind, naiv und dreist zugleich man sein kann sowas auf dem Markt zu bringen, ist erstaunlich!
Abmahnungen sind jedenfalls schon in Vorbereitung.