O2 wird niemals umbenannt - weshalb sollte man eine so bekannte und dementsprechend wertvolle Marke aufgeben? Das ist kompletter Schwachsinn. Für ebenso unsinnig halte ich das Gerücht, man werde an jenem Tag alle O2 Shops schließen. Daß man alle Shopleiter einbestellt, klingt plausibel - da wird aber noch genug Personal abkömmlich sein, um die Geschäfts offen zu halten.
Da kommt ein neues Produkt oder neue Tarife. Entweder was in Richtung Konvergenz (gebündeltes DSL und Mobilfunk womöglich mit Femtorouter) oder ein neuer Tarif (evtl. Einheitspreis im Inland oder Ausland). Wobei ich nicht glaube, daß man wegen eines Roamingtarifs so einen Aufstand veranstalten würde.
Ganz bestimmt wird dahinter auch keine Übernahem oder Kooperation mit einem anderen Unternehmen stehen. Ehe sowas mit Shopleitern besprochen wird, ist das schon längst durch die Presse gegangen.
Beiträge von Timeslot
-
-
In Sachen Mobilfunk wird Deine Kollegin wohl nichts günstigeres als simyo.es mit der Tarifoption "Ich liebe Alemania" finden.
Für zu Hause empfiehlt sich 3Mb YACOM Total für monatlich € 30. Dazu nimmt man sich eine Annex-A-fähige FritzBox aus Deutschland mit und macht sich je einen Account bei poivy.com und sipgate.de (mit deutscher Rufnummer im Ortsnetz) und schon ist die Kollegin in Spanien kostenlos unter einer deutschen Festnetzrufnummer zum Inlandstarif erreichbar und kann auch kostenlos nach Deutschland und Spanien telefonieren.
-
ONE hört sich nach einem Bündel-/Konvergenzprodukt an. DSL, mobiles Internet und Telefonie (zu Hause womöglich per Femtorouter) in einem Produkt.
-
Habe eine weitere Fehlerquelle ausgemacht: VoIP funktioniert bei Nokias nur bei UMTS-Empfang, obwohl von der Bandbreite her auch EDGE reichen würde. Also solange kein 3G neben dem Antennensymbol zu sehen ist, geht VoIP auch nicht. Idiotischerweise weisen Nokias nicht auf den fehlenden UMTS-Empfang hin, sondern melden nur "Registrierung nicht möglich".
-
Laut Medienberichten konnte die Polizei diese Zusatzfunktion des MM-Radios bei im Rahmen der Ermittlungen gekauften Exemplaren nicht feststellen. Vermutlich haben nur ein Bruchteil der Geräte diese "Fehlfunktion". Bei meinem MM-Radio konnte ich bislang jedenfalls keine Fehlfunktion feststellen.
-
Ein Kumpel kann mit seinem E90 ebenfalls nicht über O2 voipen, obwohl wir die Einstellungen mit meinem N95 abgeglichen haben.
Falls Du ein gebrandetes Gerät hast, solltest Du vielleicht mal mit Nemesis den Product Code ändern und danach das NSU ausführen - eventuell verhindert ja tatsächlich das Branding die Nutzung von Vo3G. -
harlekyn
Völlig richtig. Telefonica wird außerdem von ihren Aktionären gedrängt das Engagement in den europäischen Kernmärkten zu verstärken, da sie in der Vergangenheit vorwiegend in den emerging markets (v.a. Lateinamerika) investiert haben, die von der Krise viel stärker betroffen sind. Daher muß Telefonica nun zur Disversifikation das Geschäft in Europa ausbauen und da bietet sich Deutschland als bevölkerungsreichstes Land der EU besonders an. Daß Telefonica Hansenet übernimmt halte ich für sehr wahrscheinlich, alleine schon weil Telefonica bei der Hansenet-Mutter Telecom Italia mit 24,5% beteiligt ist und man da schon gewissen Einfluß hat. Eine Übernahme von Freenet erscheint mir nur möglich, wenn Telefonica € 10 aufwärts pro Aktie oder einen Aktientausch bietet. Die United Internet AG läßt sich dagegen wohl wegen des Widerstands ihres Vorstandschefs Dommermuths, der rund 35% der Aktien und somit die Sperrminorität bestizt, nicht so leicht übernehmen. Da divergieren die Preisvorstellungen höchstwahrscheinlich viel zu stark und Dommermuths ausgeprägtes Ego würde da auch reinspielen.
Aber Vodafone wird sicherlich auch nicht regungslos zusehen, wie Telefonica sämtliche DSL-Anbieter aufkauft. Die werden sicherlich nach dem ersten Zukauf Telefonicas auch eine Übernahme versuchen - allerdings wegen der wettbewerbrechtlichen Situation nur eines DSL-Anbieters, weswegen zwar das DSL-Geschäft Freenets, aber nicht der Gesamtkonzern in Frage kommt. Denkbar wäre aber auch, daß Vodafone einen Kabelanbieter kauft, was auch schon einmal im Gespräch war. -
Zitat
Original geschrieben von saintsimon
Ich kann mich falsch erinnern, aber ich glaube die Existenz von SPs neben den NBs war politisch gewollt. Nun sind SPs nicht unantastbar, aber wenn die Übernahme von Gemischtwarenläden rechtlich relativ leicht wäre, hätten andere NBs schon längst solche Raubzüge durchgeführt und sich Fremdnetzkunden einfach eingekauft. Haben sie aber nicht.Daß bislang kein SP von einem NB übernommen wurde hat folgende Ursachen: T-Mobile und Vodafone hätten wegen ihrer dominierenden Marktstellung keine Freigabe bekommen, eplus bzw. KPN fehlt bis heute das Geld und für Telefonica wäre es vor der Finanzkrise zu teuer gewesen. Freenet hatte bis letzten Sommer noch eine Marktkapitalisierung von 1400 Mio. statt der heutigen 500 Mio. - wenn man bedenkt, daß Analysten vor der Krise alleine das immer noch zum Verkauf stehende DSL-Geschäft Freenets mit € 450 Mio. bewertet haben, wird deutlich, was für ein Schnäppchen das ganze ist. Zweifellos wird man da mit den Netzbetreibern Probleme bekommen - sie werden die Übernahme zwar nicht verhindern können, aber einige Steine in den Weg legen, die sicherlich auch den Verlust einiger Kunden bedeutet. Aber selbst wenn Telefonica mit diesem Deal nacher nur 10 Mio. zusätzliche Kunden erlangt, ist das ein Superdeal.
Was die wirtschaftspolitische Motivation für das Modell des Service Providers angeht, so ist diese heute obsolet. Als man die Netzbetreiber zwang Service Provider in ihre Netze zu lassen, gab es nur D1 Telekom und D2 Privat und man wollte dieses Duopol und die einhergehende Wettbewerbshemmung bekämpfen, indem man die beiden Zwang Wiederverkäufer zuzulassen. Heute gibt es aber genug Wettbewerb und wenn Telefonica Freenet übernähme, würde dieser sogar intensiviert - Service Provider sind heute aus wettbewerbspolitischer Sicht nicht mehr notwendig und aus betriebswirtschaftlicher Sicht auch kaum noch effizient (zumindest was die kleinen Anbieter angeht).ZitatSelbst wenn dem Endkunden nominell seine Nummer gehört, so wäre bei einer Übernahme eines SPs durch einen NB nicht der Endkunde abtrünnig sondern der SP gegenüber den betroffenen NBs (was mit einem Kundenwunsch und dessen Vertrag ja nichts zu tun hat), und da gibt es ganz bestimmt noch Mitspracherecht.
Wie erwähnt, es gibt da irgendwelche Klauseln, die den Kundenklau erschweren werden, aber verhindern werden die NBs überhaupt nichts. Vor allem haben sie kein Mitbestimmungsrecht, sondern höchstens ein außerordentliches Kündigungsrecht. Aber wie ich schon angemerkt habe, erscheint es mir höchst zweifelhaft, ob die Netzbetreiber hiervon Gebrauch machen, denn dann sind sie die Kunden sofort los und zwar in äußerst ungünstigen Zeiten.
ZitatDa dürfte Blut fließen.
Daß es Kollateralschäden gäbe, schreibe ich ja von Anfang an, aber die sind bei dem gegenwärtigen Bewertungsdiscount nebensächlich.
ZitatUnd das mit den massenhaften Sonderkündigungen und Portierungen wäre sowieso ein ganz großes Schlamassel, das auch nach hinten los gehen kann. Mal abgesehen von den beschränkten Portierungskapazitäten.
Sonderkündigungen wird es nicht geben, denn man wird die Kunden freiwillig zu O2 locken - mit entsprechenden Vergünstigungen. Wer nicht will, der bleibt bei seinem bisherigen Tarif und Netz. Und daß man keine 15 Mio. Kunden auf einen Schlag portieren kann, ist auch klar - deshalb schrieb ich ja, daß die Migration sukzessiv geschehen müßte.
-
Zitat
Original geschrieben von saintsimon
Nix Verbrennen sondern Migrieren.
Die Nummern gehören ja nicht den Service-Providern, sondern den NBs.Ob überhaupt jemand durch Zuteilung von Rufnummern tatsächlich Eigentum (= unbeschränkte Verfügungsgewalt) erwirbt, halte ich für fraglich, denn die BNetzA kann gem. § 20 Abs. 3 TKV Rufnummernzuteilungen jederzeit widerrufen. Vielmehr dürfte es sich bei Rufnummernzuteilungen lediglich um widerrufliche Nutzungsrechte handeln.
Jedenfalls regelt § 20 Abs. 2 S. 3 TKV: "Mit der Zuteilung der Teilnehmerrufnummer erwirbt der Endkunde im Rahmen des Telekommunikationsgesetzes und der Bedingungen und Regelungen nach § 43 Abs. 2* des Telekommunikationsgesetzes ein vom Anbieter unabhängiges dauerhaftes Nutzungsrecht an der Teilnehmerrufnummer."
Folglich kann ein Endkunde gem. § 20 Abs. 2 S. 3 TKV i.V.m. § 46 Abs. 2 TKG grundsätzlich nach Belieben mit seiner Nummer verfahren und sie v.a. auch zu einem anderen Anbieter exportieren. Die Portierbarkeit kann natürlich schuldrechtlich (= durch vertragliche Bestimmungen) dahingehend eingeschränkt werden, daß die Rufnummer während der Vertragslaufzeit nicht portiert werden darf.
Aber im Fall von Freenet ist ja Freenet der Vertragsgegner und wenn Freenet ihre Kunden von dieser vertraglichen Portierungssperre befreit, könnte man sehr wohl Rufnummern, die aus den Blöcken von T-Mobile, Vodafone und eplus zugeteilt wurden, beliebig und sofort portieren, wenn der Kunde dies nur wünscht.*) Diese Verweisung bezieht sich auf § 43 TKG a.F., dessen Regelungsgehalt heute in § 66 TKG zu finden ist.
-
Zitat
Original geschrieben von cynar
Hat jemand eine Idee?Hast Du in den Einstellungen des SIP-Profils den Zugangspunkt auch auf O2 geändert?