3 x Aktuelles
Na, das passt doch mal wieder prima hier 'rein... 
1. Unter dem etwas reißerischen Titel [URL=http://www.spiegel.de/unispiegel/wunderbar/0,1518,477407,00.html]SUPERHIRN-TEST - Sind Sie ein Intelligenzbolzen?[/URL] kann man im Spiegel einen kleinen Ausschnitt des "Mensa"-Hochbegabten-Tests durchspielen.
Ich finde die Beispiele aber wirklich ziemlich leicht und erhielt das erbauliche Ergebnis "Sie haben 16 von 16 Fragen richtig beantwortet und haben daher ausgezeichnete Chancen, beim Aufnahmetest die Mensa-Kriterien zu erreichen."
(Ok, habe aber auch 11 Minuten gebraucht und die letzte Frage erst im 2. Anlauf richtig gehabt... :D)
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2. Weniger erfreulich ist hingegen eine weitere Meldung: [URL=http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,477841,00.html]GRAMMATIK-FIASKO - Das Studium ist dem Genitiv sein Tod[/URL], wo festgestellt wird: "Bei einem Grammatik-Test in Bayern fielen Erstsemester mit Karacho durch. Die angehenden Germanisten erreichten nur das Niveau von Sechstklässlern - jeder Dritte kassierte eine Fünf oder eine glatte Sechs. Ihre Professoren sind erschüttert. ...
"Wir haben Angst um die Wissenschaft", sagt Habermann. Wer die Grundlagen der deutschen Grammatik nicht beherrsche, die sie als "Einmaleins" und als "Fundament" bezeichnet, der könne nicht forschen. "Denn man kann nur Neues erforschen, wenn man das Alte kennt." Aus diesem Grund plant die Professorin, Grammatik-Crashkurse für Erstsemester einzuführen."
Da die Ösis besser abgeschnitten haben, sollte man wohl auch mal einen Blick über den Tellerrand wagen... und außerdem bitteschön nicht an den Symptomen, sondern an den Ursachen herumdoktoren!
Sarkastisch könnte man natürlich bemerkten, dass wir in ein paar Jahren das Problem nicht mehr (er)kennen, da dann die schlechten Schüler und Studenten von heute selbst zu Lehrern und Professoren geworden sind, die die Fehler ihrer Schüler einfach nicht mehr wahrnehmen (können).
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2a. Eine Chance, die viel zu wenig (bzw. falsch) in dieser Hinsicht genutzt wird, wäre imho das Internet. Man sollte den Leute, die es wollen, wenigstens die Möglichkeit(!) bieten, kostenlos Wörter nachzuschlagen. Aber leider ist die dafür prädestinierte DUDEN-Suche ja nicht mehr kostenfrei.
Es gibt zwar inzwischen sogar eine Duden-Toolbar , die aber nur für den IE konzipiert ist. Man kann das Ganze wohl mit einem kostenlosen Wochenabonnement testen, danach sind aber regulär 7,95 € pro Monat fällig... Da kaufe ich mir doch entweder das Buch / die CD oder (und das werden die meisten machen) lasse es ganz sein mit dem korrekten Schreiben und befrage Google, was zu einer fatalen Fehl(er)entwicklung und -vervielfältigung führt. 