Beiträge von Elke2002

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    Original geschrieben von IGGY
    Das entläd sich dann meist in Form von Hass und Gewalt. Dort können sie sich noch beweisen und beindrucken wenn sie schon nicht mit Ihrem Haus, dicken Bankkonto und der dicken Limousine auffahren können.

    Das ist meiner Meinung nach eine der Hauptursachen: Alle Menschen brauchen Anerkennung / etwas, auf das sie stolz sein können, eine sinnvolle Beschäftigung, Perspektiven / Ziele und Freunde / Vorbilder.
    Fehlt etwas davon, sind für viele nur Hass und Gewalt die Alternative.


    Zitat

    Original geschrieben von mcl41
    wir können doch davon ausgehen, das die gewalttätigen nicht "per kultur" oder zum spass gewaltätig sind, oder? also muss es gründe geben.

    Ein Hauptproblem (das auch oben in dem verlinkten Spiegel-Artikel anklang) ist wahrscheinlich, dass zu viele Deutsche und Ausländer nie gelernt haben, ihre Konflikte verbal auszutragen.
    Wem die Worte und andere soziale Verhaltensweisen fehlen, der 'haut auf die Fresse'.
    Daher ist ein wichtiger Ansatz, dass Eltern und andere Erziehungsberechtigte möglichst früh allen Kindern beibringen, dass der Homo sapiens inzwischen bessere Mittel als in der Steinzeit entwickelt hat.


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    Original geschrieben von dob
    wenn ich die Berichte so lese, bin ich richtig froh nicht in Berlin zu wohnen ;)

    Siehst Du, das ist auch etwas, was ich an solchen Artikeln bemängele... Sie stellen ein verzerrtes Bild da. :(
    Berlin hat diese Probleme, ohne Frage, aber trotzdem kann man hier genauso gut, (un)sicher und schön leben, wie in vielen anderen größeren Städten auch. Ich wohne bestimmt nicht in einem besonders reichen oder noblen Stadtteil. Hier, im Süden von Schöneberg, gibt es auch sehr viele ausländische Nachbarn. Und trotzdem wird nicht jeden Tag vor meiner Haustür jemand erstochen, erschossen oder verprügelt. - Sonst wäre ich hier bestimmt längst weggezogen. ;)
    Wer sich selbst ein Bild machen möchte, der sollte mal mindest. 1 Woche hier quer durch alle Stadtteile wandern. Da wird er die Vielfältigkeit (die ja auch Vorteile hat) erleben.
    Wo es vor allem zu vermehrten Problemen kommt, sind die Stadtteile, wo ein bestimmtes sozialschwaches Klientel praktisch unter sich ist. Da schaukelt sich die Gewalt natürlich hoch. Daher müsste man der Ghettobildung immer frühzeitig vorbeugen.

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    Original geschrieben von Steffi21
    Aber ich bin mir sicher, dass das bei der Jugendkriminalität/Bandenkriminalität (ggf. mit hohem Migrantenhintergrund) kaum einen Einfluß hat.

    Doch, für die nächste Generation.
    Welches Kind wird es leichter haben, einer Gewaltkarriere zu entgehen?
    - Eines, was von unreifen Teenagern ohne Ausbildung in loser Beziehung geboren wird? oder
    - Eines, was von gefestigten Erwachsenen mit Ausbildung und gut durchdachtem Kinderwunsch auf die Welt kommt?


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    Original geschrieben von IGGY
    Also ich finde den Bericht mehr wie treffend und kann nicht verstehen das manche hier das Problem so verhamlosen.

    Falls Du mich meinst: Ich meinte nicht den Inhalt des Artikels, sondern die Art der Berichterstattung. Es stellt niemand in Frage, dass solche Taten (viel zu oft) vorkommen, aber sie werden trotzdem noch immer (zum Glück) von einer Minderheit begangen.


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    Aber das Problem liegt auf beide Seiten. Einerseits bei den deutschen die es zugelassen haben, das sich diese Ghettos bilden. Das den Menschen mit Migrations Hintergrund viele normale Berufszweige verwehrt hat. Nach dem Motto für Handlanger Arbeiten ja, aber unseren schönen sauberen Jobs nein! Zu guter letzt haben es die deutschen Behörden zugelassen das sich hier Parallelgesellschaften bilden. Man hätte von Anfang an vom Tage der Migration den Leuten beibringen müssen das sie die Sprache, Kultur und Werte in diesem Land zu schätzen haben, andernfalls die Heimreise droht.

    Problem erkannt.

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    Jetzt ist es in meinen Augen eh zu spät, so das man auf den Tag X hinlebt bis es eines Tages den grossen Knall tut.

    Mag sein, aber gar nichts zu tun, kann auch nicht richtig sein. Abschiebung sollte imho nur das letzte Mittel sein.

    Klar, muss man auch im Moment was machen, aber dabei eben nicht den langfristigen - wichtigeren - Ansatz vernachlässigen. Ich habe oftmals das Gefühl, es wird nur an den Symptomen rumgedoktort. Wobei man sich dann aber leider schnell ziemlich hilflos vorkommt und das Gefühl hat, gegen Windmühlenflügel zu kämpfen...


    Z.B. ist es aktuell ein massives Problem, dass die "verdorbene Generation" auch wieder dazu neigt, sehr früh und unkontrolliert Kinder zu bekommen [small](erstens aus Unwissenheit, zweitens, um die Liebe und heile Familie, die sie nicht hatten, zu bekommen)[/small], die sie (noch) nicht kompetent erziehen kann.
    Daher ist es z.B. wichtig, Tabus zu brechen und über Aufklärung und Verhütung zu sprechen.

    Re: Re: Re: Re: Re: [Focus Online] Migranten-Gewalt in Berlin


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    Original geschrieben von Der_Mond
    Mensch Elke, ich glaub Du wünscht Dir die DDR zurück :D

    Die habe ich zum Glück nicht länger als 14 Tage am eigenen Leibe erleben müssen. - Nö, die hatte so den einen oder anderen kleinen Nachteil... ;)


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    Mal im ernst, ich hätte wohl eher realistische Tips schreiben sollen ;)
    Ich glaube auch nicht das dies großartig was ändern würde, außer schnelleres Eingreifen und härtere Bestrafung bis zur Abschiebung. Das mag hart klingen aber ich glaube eine andere Sprache versteht ein minderjähriger nicht der schon durch Gewaltdelikte aufgefallen ist.

    Daher sollte man ja versuchen, schon an den Ursachen anzusetzen.
    Im etwas unpolemischeren [URL=http://www.spiegel.de/schulspiegel/0,1518,463885,00.html]Spiegel-Artikel[/URL] sagt einer, der sich damit auskennt (Sozialarbeiter):
    "Sehr oft seien es Beleidigungen, die wie eine Initialzündung wirkten und Schlägereien zur Folge hätten, so Gürbey. Und dabei herrsche eine Doppelmoral. Jemand, der keine Scheu habe, die typischen Beleidigungen wie "Hurensohn" zu benutzen, nehme sie bei anderer Gelegenheit gerne als Rechtfertigung dafür, dass er zugeschlagen hat. Der Sozialarbeiter glaubt, dass die Familien der Jugendlichen das A und O beim Kampf gegen die Gewalt sind. Was sei schon ein Jugendclub gegen einen Vater, der sagt: "Komm, mein Junge, wir gehen ins Kino"? Viele Jugendliche "werden statt durch ihre Eltern durch die Straße erzogen", sagt Gürsel Gürbey. Ohne Werte, nur mit dem vermeintlichen Halt der Gruppe."


    Am Sprichwort, dass Hans später nicht mehr begreift, was Hänschen nicht lernte, ist wohl was d'ran...
    Und da es leider noch keinen "Kinderführerschein" gibt, muss man halt versuchen, die Eltern fit für die Erziehung zu machen, bzw. wenn das scheitert, sie mit allen Mitteln und Möglichkeiten zu unterstützen.

    Re: Re: Re: [Focus Online] Migranten-Gewalt in Berlin


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    Original geschrieben von Der_Mond
    Das mag sicherlich richtig sein aber das Problem totzuschweigen ist genauso falsch.

    Sicher. Aber eine sachliche Berichterstattung mit Hintergrundinfos wäre der Sache wohl dienlicher?


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    Na dann mal los mit den Tips wie man dies verbessern kann... ;)

    sind ja keine Geheimnisse, aber leider wohl größtenteils Wunschträume ;) - Ausbildungsstellen und Arbeit für alle, Sprachkurse auch für die ganz Kleinen (Kindergartenpflicht) und ganz Großen (Eltern), mehr Ganztagsschulen, mehr Sozialarbeiter, die die Sprache und Kultur ihrer Klientel verstehen. Schnelleres Eingreifen, wenn etwas schief läuft, besseres kostenloses Freizeitangebot für Jugendliche, Eltern, die sich auch wie Erziehungsberechtigte verhalten, ...

    Sagt mal, findet Ihr den Artikel denn nicht auch ziemlich reißerisch? :confused:


    Wenn man nur die Überschriften nimmt
    - Jagdszenen auf dem U-Bahnhof
    - Überfall im Stadtpark
    - Terror in Schwimmbädern
    dann bekommt man ja den Eindruck, hier herrsche Kriegszustand... :(


    Ich will bestimmt nichts verharmlosen, und es gibt die geschilderten Fälle natürlich, aber es ist nicht - wie meiner Meinung nach im Artikel impliziert - der Normalzustand!


    Vielleicht bin ich auch in den 'falschen' Stadtteilen unterwegs, zu selten im Wedding und zu oft in Schöneberg ;), aber in den über 6 Jahren, die ich hier lebe, habe ich (zum Glück) live noch keines der beschriebenen schlimmen Szenarien miterleben müssen.
    Ich fühle mich in Berlin genauso sicher oder unsicher wie in jeder anderen größeren Stadt auch. Dass man im Dunkeln bestimmte Parks meidet, dass weiß man halt. Aber das ist kein spezifisches Problem von Berlin, sondern ein Problem fast jeder Stadt. - Natürlich ist das schlimm, aber 100 % wird man das nie in den Griff bekommen können.


    Nicht besonders förderlich finde ich allerdings solche Artikel! Die tragen auch zur Stimmungsmache (sowohl von der einen als auch der anderen Seite) bei. :flop:


    Nicht mehr Sicherheitskräfte, sondern fähigere Politiker könnten die Probleme langfristig verbessern.


    - - -
    Edit: mcl41 ist mir zuvor gekommen; habe zu lange meinen Guten-Abend-Tee gekocht. :D

    Dann will ich auch mal meine Empfehlung abgeben: Ich schwöre schon seit Jahren auf das klassische Hidrofugal (Roller). ("Forte" ist imho nur für "Problemfälle", der "Balsam" ist nicht wirklich besser, nur teurer. Den besten Preis habe ich bisher bei Rossmann gefunden.)


    Vorteil: Wirkt sehr zuverlässig, riecht nach nichts (denn es reicht mir völlig, wenn ich nach Duschzeug, Shampoo, Haarspülung, Body-Lotion und Wäschewaschmittel dufte), ist sehr milde, sparsam und hinterlässt keine Flecken. :top:


    Diesem duftenden Zeugs kann ich nicht viel abgewinnen. Riecht meistens sowieso schon scheußlich und je mehr jemand 'transpiriert', desto scheußlicher! *naserümpf*