ZitatOriginal geschrieben von strassl
Ich fände es schön, wenn man wieder offener miteinander umgeht.
Dem kann ich nur voll und ganz zustimmen.
- Ich habe aber die Erfahrung gemacht, dass man fast immer auf offene Türen trifft, wenn man mit gutem Beispiel vorangeht. Es kostet vielleicht sogar manchmal einen kleine Überwindung, auf Fremde oder Bekannte wirklich offen zuzugehen, jemanden anzusprechen, ein paar persönliche Worte zu äußern, jemanden zu loben oder beizupflichten.
Aber ich kann nur sagen: Es hat mich oft überrascht, wie einfach es eigentlich war und wieviel Offenheit man zurückbekommen hat. - Die anderen sind halt auch nur Menschen, und wünschen sich oft genau das Selbe, wie man selber. Wenn man sich das klar macht, ist vieles viel leichter!
Es fehlt oft nur jemand, der sich traut, den Anfang zu machen.
Hilfsbereitschaft ist auch so eine Sache... Ich habe subjektiv oft das Gefühl, dass sie weniger geworden sei. - Aber wenn man mal mit gutem Beispiel vorangeht und jemandem völlig uneigennützig hilft, dann bekommt man es auch oft wieder zurück!*
*[small]Wie lustig, aber kein Scherz! Just in diesem Moment, wo ich das hier schreibe, bekomme ich eine PN von einem wildfremden TTler, der mir anbietet, bei eine html-Sache zu helfen. Einfach so. - Das ist doch toll, oder?! :)[/small]
ZitatOriginal geschrieben von IGGY
Also ich kann ja bei vielem zustimmen, aber den Gruppenzwang gab es damals genauso wie heute
Hm, das kommt vielleicht auch darauf an, wo man zur Schule gegangen ist. Aber auf dem Dort und in der Kleinstadt war es in der Grundschule völlig egal, was man trug (naja, die Farbe wurde registriert), und selbst noch auf dem Gymnasium gab es bei dem Mädels zwar die "Benetton-" und die "Esprit"-Fraktion, aber in meiner Clique waren z.B. 3 Esprit- und 2 Benetton-Trägerinnen. Und wir haben uns glänzend verstanden....
Auch waren wohl Adidas-Turnschuhe und Camel-Boots "in" und die meisten hatten welche. - Aber wer sie halt nicht mochte, der wurde genauso akzeptiert.
Das Markenbewusstsein war bei uns lange nicht so ausgeprägt, wie es heute ist. Ich glaube, wir waren toleranter und haben mehr auf das Innere geachtet. - Jemand war doof, weil er was Doofes gesagt oder gemacht hatte, nicht weil er die falschen Klamotten trug.

