Beiträge von Elke2002

    Wörterwanderung: Der Deutsche Sprachrat sucht »Ausgewanderte Wörter«


    Nicht nur für Sprachfetischisten interessant!... :top:


    "Worum es geht:


    Schweden entwickeln »Fingerspitzengefühl«, Russen geraten in »Zeitnot« und Nigerianer fragen sich: »Is das so?« Deutsche Wörter finden sich in fast allen Sprachen der Welt wieder. Wir möchten diese Wörter mit Ihrer Hilfe sammeln und etwas über ihre Verwendung in anderen Sprachen lernen.


    Wenn auch Sie interessante deutsche Wörter oder Ausdrücke in Ihrer Sprache kennen, dann schreiben Sie uns! Neben den Wörtern selbst möchten wir immer auch wissen, was diese Wörter in Ihrer Sprache bedeuten. Denn nicht wenige haben sich weiterentwickelt.


    So versteht ein Deutscher oft nicht sofort, was zum Beispiel das englische »glitz« (Glanz oder schöner Schein, entwickelt aus dem deutschen Wort »glitzern«) oder das japanische »arubaito« (Studentenjob, entwickelt aus dem deutschen Wort »Arbeit«) in ihrer neuen Sprache bedeuten.


    Ihre Einsendungen dienen der Sprachenforschung. Die interessantesten Wörter und ihre Geschichte werden zudem in einem Buch veröffentlicht."


    "Was wir suchen:


    Der Deutsche Sprachrat sucht nach »ausgewanderten« deutschen Wörtern einschließlich deren Bedeutung. Wir möchten wissen, wie die Menschen sie benutzen und was sie dabei empfinden. Die einen wecken vielleicht positive Gefühle, die anderen negative. Mit unserer Ausschreibung suchen wir sie alle.


    Berichten Sie uns über ein ursprünglich deutsches Wort in Ihrer Sprache und erzählen Sie uns etwas darüber. Ihre Erklärung, Erzählung oder Geschichte zu dem Wort ist uns genauso wichtig wie das Wort selbst.


    Ihre Einsendung sollte etwa eine halbe Seite lang sein. Sie muss nicht auf Deutsch geschrieben sein – nutzen Sie Ihre Landessprache, wenn Sie sich darin besser ausdrücken können."


    Hintergrund:


    "Aus Ihren Einsendungen möchten wir eine Sammlung deutscher Wörter und ihrer Bedeutungen in anderen Sprachen erstellen. Der Deutsche Sprachrat wird die Einsendungen der linguistischen Forschung zugänglich machen."


    [small]"Aufklärung, Sprachkritik, Diskussion


    Der Deutsche Sprachrat sieht es als seine Aufgabe an, durch Sensibilisierung des Sprachbewusstseins die Sprachkultur im Inland sowie die Stellung der deutschen Sprache im Ausland zu fördern. Dies will er durch Sprachkultivierung im Sinne von Information und Aufklärung über Sprache und vermehrter Diskussion sprachlicher Themen erreichen.


    In Zusammenarbeit mit den sprachgebundenen Medien sucht der Deutsche Sprachrat auf eine vermehrte öffentliche Sprachkritik und auf eine entwickelte Kritikfähigkeit vieler Menschen hinzuwirken, und zwar möglichst anhand von konkreten Anlässen, bei denen falsche oder unangemessene Ausdruckswahl zu Unverständnis, Fehlinformation oder Verärgerung führen. Der Sprachrat wird auch Bemühungen unterstützen, besonders gelungenen, kreativen Sprachgebrauch in der Öffentlichkeit als vorbildlich herauszustellen."[/small]


    mehr INFOS :cool:

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    http://www.gourmondo.de - Taste the World!


    Universal-Gutscheincode: N2HA-VQ88-5P4T-PTCU


    "Er verliert seine Gültigkeit am 30.09.2006 und mindert den Bestellwert Ihrer Kunden um den Betrag von 3,00 €. Der Mindestbestellwert liegt enbenfalls bei drei Euro!"


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    Alternativ kann man sich als Neukunde einen 5 €-Gutschein bestellen
    (Mindestbestellwert: 20 Euro Warenwert)


    - Es kann nur ein Gutschein pro Bestellung eingelöst werden!

    Zitat

    Original geschrieben von VFBler
    Als meine Frau schwanger war hat sie es sogar die ganzen 9 Monate durchgehalten. Ich hab nur wenig, wenn meine Frau nicht dabei war, geraucht. Allerdings fing es nach der Geburt wieder an. Wir rauchen nicht in der Wohnung, haben auch keinen Balkon, und nicht vor unserer Tochter, was sich jedoch nicht immer vermeiden läßt ! Allerdings habe ich Angst daß Sie uns als Vorbild nimmt und vielleicht auch mal das Rauchen anfängt, wenn Sie uns denn oft dabei sieht.

    Dass das Risiko, mit dem Rauchen anzufangen, für Kinder, deren Eltern rauchen, sehr viel höher ist, hast Du ja schon richtig erkannt. (Siehe auch: Ursachen für den Beginn des Tabakkonsums.) :) - Also, wenn die Gesundheit Eures Kindes keine Motivation ist, dann weiß ich auch nicht!...


    Zitat

    Original geschrieben von VFBler
    Da hast Du recht. Als Nichtraucher ist das auch einfach gesagt. Ich bewundere jeden der es so schafft. Nur schaffen es manche halt nicht ohne „fremde Hilfe“. Da schließe ich mich nicht aus und gebe das auch offen zu ! Warum man wieder anfängt ? Ganz einfach: Das Verlangen und die Sucht waren größer !

    Und? Es gibt sicherlich viele Wege, die nach Rom zum Ziel führen. - Welche habt Ihr denn schon ausprobiert?


    Hier ein paar (vielleicht) hilfreiche Links:


    Fagerström Test für Nikotinabhängigkeit


    rauchfrei-online


    Qualmfrei - Rauchen abgewöhnen
    Interessant: Körperliche Reaktionen nach der letzten Zigarette


    rauch-frei (BZgA)



    MfG
    Elke (die ihren Eltern dankbar ist, dass beide nie geraucht haben, und die auch stark genug war, sämtlichem Gruppendruck zu widerstehen, und der es an Alternativen zum QualmInhalieren und an PapierröllchenRumfummeln nie gemangelt hat. ;))

    Kleiner Exkurs in die Kulturgeschichte des Drogengebrauchs


    Hier wird im Großen und Ganzen mal wieder weder differenziert noch reflektiert, sondern nur noch pauschalisiert. ;)


    Die Geschichte des Drogengebrauchs ist wahrscheinlich (fast) so alt wie die Geschichte der Menschheit. Jedenfalls lassen sich durch alk. Gärung entstandene Getränke und auch Rauchwaren in sogut wie jeder Kultur, weit in der Vergangenheit zurückliegend nachweisen...


    Es wird nie eine absolut drogenfreie Gesellschaft geben. Vielleicht haben Drogen auch sogar eine spezielle (kulturelle / soziale) Funktion, wenn sie 'richtig' konsumiert/angewandt werden.
    Rausch und Ekstase gehören halt auch zum Menschsein dazu. ;)


    Der Knackpunkt ist nämlich nicht die Substanz an sich, sondern der Umgang mit ihr.
    Ich will damit die mögliche schädigende Wirkung keinesfalls herunterspielen. Aber was wichtiger ist als eine generelle Verteufelung oder Verharmlosung ist, erst einmal die Vernunft walten zu lassen.


    Wie gesagt, es gibt keine drogenfreien Kulturen, aber es gibt einen Gebrauch und einen Missbrauch bewußtseinsverändernder Substanzen.
    Und ein vernünftiger sozial integrierter ritueller Gebrauch kann auch positive Seiten für eine Kultur haben. - In solchen Fällen gibt es in einer Gesellschaft aber sehr strenge, von allen anerkannte Regeln, die den Drogenkonsum nur zu ganz bestimmten Anlässen in einem ganz speziellen Rahmen zulassen (z. B. bei Festen).


    Was ich damit sagen will: Solange alle gemeinsam an den selben Werten festhalten und die gegenseitige Kontrolle in einer Gesellschaft funktioniert, kann der Drogengebrauch gar nicht so ausarten, wie wir es heutzutage kennen. - Drogenmißbrauch ist immer vor allem ein gesellschaftliches Phänomen.
    Wenn z.B. Wein nur zu bestimmten Anlässen erst ab einem bestimmten Alter zugelassen ist, aber Einzeltrinken und Betrunkensein verpönt sind, gibt es weder süchtige Penner unter der Brücke noch [kampf]besoffene Jugendliche.
    Es fehlen wohl heutzutage die Alternativen, um mit Problemen fertig zu werden, oder mal 'High' zu werden.
    Verbote bringen aber gar nichts, wie man z. B. an der Prohibition sieht.


    Das ist im Prinzip bei allen Substanzen ähnlich. Welche Drogen in einer Gesellschaft gerade legal (Alkohol, Kaffee, Nikotin) bzw. aktuell illegal sind (Opiate, Cannabis, Kokain, Halluzinogene), wechselst immer mal wieder und hat vorrangig mehr mit der Gesellschaft und deren 'Geschmack' und Einstellung zu tun als mit dem Stoff an sich.


    Das nur mal als Hintergrundinfo und Denkanstoß... Nikotin hat zwar in gewisser Weise eine Sonderrolle, weil auch das Passivrauchen (Unbeteiligte) schädigt. - Aber auch das wäre nicht so schlimm, wenn halt nur zu bestimmten Anlässen in einer bestimmten Runde 'ein Friedenspfeifchen' gepafft würde.
    Viele Konsumenten (legaler) Drogen sollten sich mal über den GRUND / das Motiv ihres Konsums im Klaren werden, und überlegen, ob er im angemessenen Verhältnis zum anvisierten Ziel steht! Sprich: Ob die Vorteile die Nachteile überwiegen.
    (Also, ich persönlich finde jede Form von Abhängigkeit sch...)


    Woran es mehr fehlt als an strengeren Gesetzen ist am gesunden Menschenverstand, Rücksichtnahme und gemeinsamen Werten. Solange das nicht (wieder) klappt, muss man den Drogenkonsum wohl per Gesetz regeln; aber bitte von Leuten, die sich damit auch wirklich auskennen, die Sache nicht nur oberflächlich betrachten und sich nicht von populären Vorurteilen leiten lassen. :rolleyes: ;)