Beiträge von Elke2002

    Also, wenn ick mir so die Psychologie des Sammelns anschaue... kommt mir das Ganze doch ein wenig unbefriedigend vor...


    "Psychologisch betrachtet hat das Sammeln mehrere Aspekte:


    Jagen und Sammeln
    Urinstinkte des Menschen, nämlich das Jagen und das Sammeln, treten hier zu Tage: Das Jagen nach noch fehlenden Einzelstücken in der Sammlung und das Sammeln als Ausdruck des Besitzens. Diese beiden Instinkte waren für den Urmenschen überlebensnotwendig, da sie ihm den Zugriff auf Nahrung ermöglichten.


    Dominanztrieb
    Im „Besitzen wollen“ von Sammlerstücken drückt sich eine Machtdemonstration und das „Beherrschen wollen“ aus.


    Ausweichverhalten
    Menschen, die von ihrem Alltag überfordert sind, flüchten oft ins Sammeln, weil sie sich dort, auf einem eingeschränkten und überschaubaren Betätigungsfeld, bewähren können. Auch die Angst vor sozialen Kontakten kann zu einem Rückzug und zu einer bevorzugten Beschäftigung mit Gegenständen führen.


    Kompensation unerfüllter sozialer Wünsche
    Menschen, die im Alltag nicht ausreichend Bestätigung und Anerkennung erfahren, bekommen diese mit Hilfe ihrer Sammlung im Kreise anderer Sammler.


    Kompensation unerfüllter sexueller Wünsche [sic!]
    Sigmund Freud (der selbst mit Begeisterung Skarabäen, Ringe und Statuetten sammelte) sieht die Sammlerleidenschaft auch als Ersatzbefriedigung zur Kompensation unerfüllter sexueller Wünsche.


    Bewältigung unterbewusster Ängste
    Dem Sammeln und Horten kann auch eine unterbewusste Angst vor Mangel zugrunde liegen, die mit dem Sammeln kompensiert werden kann. Das Sammeln ist daher häufig bei Menschen, die in ihrer Kindheit Mangel erfahren haben (z. B. Armut, Kriegserfahrungen, Mangel der Nachkriegszeit etc.).



    Sammler können dem Krankheitssymptom der Sammelwut verfallen und sich selbst, die Partnerschaft und andere soziale Kontakte vernächlässigen. Im Extremfall kann das als Sucht dazu führen, dass nicht nur eine Sammlung in einem klar abgegrenzten Sachgebiet angelegt wird, sondern dass alles gesammelt wird: jedes Stück Verpackungspapier, jeder Kassenbon, alles was dem Sammler in die Hände kommt. (vgl. z. B. Bibliomanie und Messie-Syndrom).
    (Siehe auch Zwangsneurose.)



    Positive psychologische Aspekte des Sammelns


    Neben den weiter oben genannten eher negativen psychologischen Aspekten des Sammelns gibt es jedoch eine ganze Reihe positiver Aspekte, die hier auszugsweise aufgeführt werden:


    * Entspannung: Sammeln kann in einer Welt, die von Hektik und Stress geprägt ist, als entspannende Tätigkeit dem entgegen wirken
    * Freizeitbeschäftigung: In Zeiten, wo die Menschen mehr Freizeit haben, dient das Sammeln bestimmter Objekte dem Zeitvertreib und steuert der Langeweile entgegen
    * Weiterbildung: Sammeln dient der Weiterbildung in der Freizeit, da sich Sammler in der Regel mit historischen, kunsthistorischen und geographischen Aspekten auseinandersetzen müssen
    * Kontakt zu anderen Menschen: In der modernen Gesellschaft, wo viele Menschen gegen eine Vereinsamung ankämpfen müssen, ermöglicht der Austausch mit gleichgesinnten Sammlern Kontakt und persönliche Kommunikation mit diesen Sammlern
    * Gesellschaftliche Stellung: Da der Sammler einer große Sammlung zu einem ganz bestimmten Sammelgebiet Anerkennung zumindest bei gleichgesinnten Sammlern finden wird, bessert sich seine Stellung in der Gesellschaft


    [...]


    Sammeln als Phänomen der Industrieländer


    Die Komplexität der modernen Industriegesellschaft weckt oft den Wunsch nach Einfachheit und Überschaubarkeit, deren Illusion durch die Beschäftigung mit überschaubaren Sammelgebieten erzeugt werden kann. Die Vereinzelung und Individualisierung führt zudem zu einem Mangel an Sozialkompetenz, so dass sich viele Menschen bevorzugt der Beschäftigung mit Gegenständen widmen. Als weiterer Punkt führt die hochgradige Arbeitsteilung zu einem ausgeprägten Spezialistentum, das zu einem Mangel an Kompetenzen in anderen Lebensbereichen führt. Die Folge ist eine allgemeine subtile Lebensunsicherheit, die wiederum das Bedürfnis weckt, sich mit überschaubaren Themen zu beschäftigen, um ein Gefühl der Sicherheit wiederherzustellen. Die allgemeine Angst vor Arbeitsplatzverlust und sozialem Abstieg wirkt in gleicher Weise." :(



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    Wo sich das Sammeln wirklich lohnt, ist bei guten Büchern! :top:
    Und lustige Bildchen / Smileys sammel ich auch. Die haben den Vorteil, dass sie keinen Platz wegnehmen (höchstens auf der Festplatte) und nicht einstauben. - Nur Sammeln um des Sammelns Willen finde ich doof.

    Zitat

    Original geschrieben von subbasebbel
    Wenn das einem 19Jährigem ZJ passiert,...
    Du hättest schrieben müssen das es einem Kind passiert (da nicht volljährig und von den Eltern Bevormundet).

    Nur ein paar sachliche Hinweise:
    1.Lies das Zitat von Seadart noch mal genau durch. Dort steht kein Alter des JHs, sondern etwas vom 19. Jahrhundert.
    2. Kein Tod ist sinnvoller, schlimmer oder überflüssiger als ein anderer. Und kein Toter ist wertvoller als ein anderer. Und die Anzahl der unnötig Gestorbenen macht das Unglück auch nicht proportional schlimmer, d.h. 100 unnötige Tote sind nicht 100fach schlimmer als 'nur' 1 unnötiger Toter.
    Jeder unnötiger Weise Gestorbener ist einer zuviel! :( - Das kann man nicht quantitativ aufrechnen, nicht entschuldigen und nicht relativieren.


    Für mich ist das angesprochene Problem unterlassene Hilfeleistung.

    Mich würde mal ernsthaft - nicht nur auf die ZJs bezogen, sondern eher allgemein - interessieren, wie man es schafft, gewisse religiöse Anschauungen/Regeln (wo auch immer sie herkommen) mit dem 'gesunden Menschenverstand' zu vereinbaren?


    2 Beispiele wären:
    * Es gibt doch sowas wie 'natürliche' Elternliebe, Tötungshemmung und den Instinkt, selbst nicht sterben zu wollen. - Wie passt das mit dem Keine-Blutspende-annehmen-Wollen zusammen.
    Wie kann man behaupten, der Tod (s)eines Kindes (welches ja doch auch ein - unschuldiges - Geschöpf Gottes ist), sei "eine Kleinigkeit", wohingegen das Verbot des Blutannehmens anscheinend ein Dogma ist? :confused:


    * Wie kann man ignorieren und negieren, dass längst wissenschaftlich erwiesen ist, dass Homosexualität keine Krankheit oder Dergleichen ist? Wie kann man einerseits Toleranz predigen, und andererseits Schwule als schlechte(re) Menschen darstellen? :confused:


    Sorry, aber das passt doch nicht zusammen? Ich bin zwar auch Christin, verstehe aber die 'Logik' hinter solchen 'Vorschriften' (welche ganz einfach nur von Menschen gemacht sind) nicht! - Sie erscheinen mir willkürlich und hausgemacht, da sich in der Bibel meist Stellen dafür und dagegen finden lassen... Ich würde in solchen Fällen doch auch mal den gesunden Menschenverstand walten lassen. Vernunft und Kritikfähigkeit sind doch auch gottgegebene Fähigkeiten, die man in bestimmten Situationen sogar einzusetzen verpflichtet ist. ;)


    (Das mit dem Ehebruch z.B. ist eine persönliche moralische Frage, die jeder mit sich selber vereinbaren muss, aber durch die beiden von mir genannten Punkte wird (Mit)Menschen aktiv unnötigerweise geschadet. Das kann doch nicht im Sinne einer ernstgemeinten Religion, die auf Nächstenliebe aufbaut, sein?!)


    PS: Meine Fragen sind keine rhetorischen, sondern durchaus ernstgemeinte, interessierte, neugierige, weil ich nicht verstehe, wie Leute wie die ZJs solche Widersprüche (mit sich) verei(bare)nen können!

    Zitat

    Original geschrieben von hsvrules999
    ps: gehört zwar nicht hier hin, aber ich fände eine suche, die nicht auf einzelne teile (motorola, netzbetreiber etc..) begrentzt ist , sondern gleich auf der startseite vorhanden ist und alles durchsucht nett, da wenn man wie ich hier nicht soo oft vorbeischaut findet man oft nicht das richtige forum, also auch nichts mit der suche. :cool:

    Aber die Suche ist doch auf jeder Seite (oben rechts in gelb) verlinkt, und man kann dort doch "in allen offenen Foren suchen"?

    Zitat

    Original geschrieben von erbes
    Wo gibt es denn zur Zeit noch die besten Prämien bei einer TV Movie?
    Ich meine Barauszahlung.
    Gerne werbe ich auch jemanden, wenn es hilft.

    Hallo, gib einfach in das graue Such-Kästchen oben rechts Dieses Thema durchsuchen: "movie" ein. Dann findest Du jede Menge Ergebnisse. Du brauchst dafür niemanden zu werben; evtl. musst Du bei einem Prämienabo (pro forma) einen Werber angeben. :)

    Zitat

    Original geschrieben von *Hirschi*
    Ob aus Vergeßlichkeit, aus Bequemlichkeit, oder aus Sorge, daß die Einrichtung vorzeitig vergilbt, aber sicher nicht, weil besondere Rücksicht auf die Nichtraucher genommen werden soll! :D

    Deine Interpretation. Meine ist, dass dies aus Höflichkeit geschieht. - Aber Du hast Recht: Eine Diskussion macht nicht besonders viel Sinn... :rolleyes::(

    Zitat

    Original geschrieben von DexSTAR
    Blöd, wenn uns im eigenen Land fremde Kulturen erst aufzeigen müssen, wie sich sowas besser regeln lässt.

    Ich glaube ehrlich gesagt gar nicht, dass das soo viel mit der chinesischen Kultur zu tun hat. - Das könnte theoretisch auch so beim Dürkiener stattfinden?! ;)


    *Hirschi*: Ganz einfach weil z.B. Restaurants nicht primär zum Rauchen gedacht sind, und Raucher quantitativ eine Minderheit darstellen?

    Zitat

    Original geschrieben von *Hirschi*

    Das muß so sein, weil die Betreiber von Cafes, Bistros usw., nicht auf die Umsätze verzichten können, die die Minderheit der Raucher ihnen beschert!

    NEIN! Wir *glauben* nur, dass das so sein 'muss', weil wir es (bisher) so gewohnt sind... Aber natürlich geht es auch anders:
    Aktuelles Beispiel: Gestern waren wir in einem guten, gepflegten chinesischen Restaurant in Berlin-Prenzlauer Berg essen: Sehr schöne Einrichtung, super nette Bedienung, faire Preise, angenehme Atmosphäre, glutamatfreie leckre Speisen, keine Aschenbecher auf den Tischen, was uns als Nichtraucher natürlich nicht störte...
    Als sich dann am Nachbartisch 2 Leute niederließen fragten sie bei dem Bestellung höflich die Bedienung, ob Rauchen gestattet sei, diese bejahte freundlich und brachte umgehend einen Ascher.
    - Kein Problem! :top:


    [small](Noch lieber wäre es mir freilich, wenn mir mein leckres Essen überhaupt nicht mit gesundheitsschädlichem überflüssigem Gestank verpestet würde, aber solange das (noch) nicht in D. verboten ist, wäre ich schon froh, nicht erst die nervigen Ascher zur Seite räumen zu müssen. - Warum soll immer nur *ich* tolerant gegenüber den anderen sein und Rücksicht nehmen?! - Ich tue das sehr gerne, wenn es _auf Gegenseitigkeit beruht_![/small]

    Bibliographix


    So halbwegs ot ;)


    Hatte gerade mal wieder eine Zusammenkunft mit meinem Prof, den ich auch auf das Problem der unterschiedlichen Zitationsstile ansprach, und bekam den Tipp für folgendes Programm:


    http://www.bibliographix.com/
    ("Download the free Basic version and try it as long as you like.")


    Deutsche Seite: http://www.bibliographix.de/
    ("Schluß mit dem (Zettel-) Chaos:
    Bibliographix kombiniert Literaturverwaltung, Bibliotheksrecherche und Ideenmanagement in einem Programm.
    Bibliographix begleitet Sie von der ersten Idee bis hin zum abgabefertigen Manuskript.
    Probieren Sie die kostenlose Basic-Version aus - für kleinere Projekte völlig ausreichend. Die noch leistungsfähigere Pro-Version ab 40 € bietet alles, was das Wissenschaftlerherz begehrt, zu doktorandenfreundlichen Preisen.")


    Werde es in meiner eigenen Arbeit nicht mehr anwenden, aber vielleicht ist es ja für den einen oder anderen hilfreich. Die c't-Testberichte (über ältere Versionen) klingen jedenfalls positiv.