Beiträge von Elke2002

    NonSequitur:
    Da Du mich anscheinend missverstanden hast: Man muss es doch wohl differenzieren: Ein Handy ist im normalen *Unterricht* (wo es nicht gerade um Handys im weitesten Sinne geht) absolut unangemessen.
    In der Schultasche (ausgeschaltet), in der Pause, auf dem Schulhof oder bei Freizeitaktivitäten kann es angemessen(er) sein.
    Es kommt immer auf den Zweck der Situation an.



    Und Dein Bärenfell-'Argument' stimmt insofern nicht, als dass nicht alles, was heutzutage machbar ist, auch (in jeder möglichen Situation) gemacht werden muss/sollte/sinnvoll ist.

    Zitat

    Original geschrieben von wrywindfall
    ... , sondern dass auch das Um- oder Ausschalten beim Fernseher überfordert. Ich sollte mal endlich Kurse anbieten! :p

    Viel zu kompliziert! :p


    Meine Anleitung:

    [small]1. Vorsichtig dem Gerät nähern. 2. Knöpfchen drücken. 3. Sich was Sinnvolles zur Freizeitbewältigung überlegen. (4. Wenn 3. nicht klappt, ww. fragen?!)[/small] ;)



    handytim: Schon klar ;), aber der Threadersteller verwendet doch das Substantiv.

    Zitat

    Original geschrieben von Dansk
    Ist Dir nicht aufgefallen, dass man bug klein schreibt??? tztztz :D


    Kommt- wie Du sicher schon vermutet hast- aus dem engl. bug = to bug = nerven


    Was mich nervt, sind immer diese Halbwahrheiten... :rolleyes:


    "Bug der; -s, -s [engl. bug = Fehler, Macke, eigtl. = Wanze; (lästiges) Insekt] (EDV): Fehler"
    [Das große Wörterbuch der deutschen Sprache]


    "Bug der; -s, -s <aus engl. bug, eigtl. "Wanze">: Programmfehler in einem Softwareprogramm (Datenv.)"
    [Duden: Großes Fremdwörterbuch]

    Zitat

    Original geschrieben von Carsten
    Bei mir gehen sämtliche Benachrichtigungen umgehend ein.

    Du willst damit jetzt aber nicht andeuten, dass Du *alle* Themen abonniert hast?!


    (Sorry für OT!)

    Zitat

    Original geschrieben von rajenske
    [...]
    Auch da muss ich NonSequitur zustimmen. Man kann Medienkompetenz idealerweise an sinnvollen Inhalten lernen, das lässt sich sehr gut mit Inhalten der "normalen" Fächern verbinden. An jeder "vernünftigen" Schule solle das bereits lange laufen ...

    Ok, sehe ich auch ein, und hoffe, dass das in der Realität (ohne Konjunktiv) öfters mal so stattfindet!
    (Meine Fragen sind in diesem Fall übrigens keine rhetorischen, sondern ernstgemeinte, weil mich a) das Thema wirklich interessiert, und ich b) aber keinen eigenen engen Bezug zur aktuellen Situation an den Schulen habe.)



    Autotelefon: Nette Idee mit dem Handyführerschein; aber wer soll sie umsetzen? Die Pädagogen haben nun wirklich Wichtigeres zu tun.

    Zitat

    Original geschrieben von Autotelefon
    Kinder sind IMHO einfach zu dumm um einschätzen zu können was für sie gut ist und was nicht. Nur wenige sehen den Sinn von Bildung und Erziehung im Alter von 15 . Die wollen sich profilieren und vor den Mädels protzen. Wollen alles haben , aber nichts dafür tun .

    Dann fehlen imho u.a. die 'richtigen' Vorbilder. Kinder sind zwar keine Naturtalente, was Vernunft angeht, aber sie leben auch nicht nur nach dem Hedonismusprinzip, sondern ahmen auch Vieles (von Eltern, Peers, Idolen) nach.



    Andrea03: Bitte hier nicht auch noch eine Auto-Diskussion! (Ist bei TT ein extrem schwieriges Thema.) ;)

    NonSequitur:
    Klingt interessant, was Du schreibst.
    Mich würde noch interessieren, für welche Schulform und welche Altersgruppe die Vorgehensweise Deiner Schule (Deiner Meinung nach) am besten und für welche weniger gut geeignet ist? - Oder gibt es da vielleicht gar keine so großen Unterschiede? (Will jetzt nicht auf irgendwelche Stereotypen hinaus, sondern möchte das Ganze nur noch etwas differenzieren.)

    Meine Gedanken dazu:


    1. Das "Ständig-und-überall-erreichbar-sein-Müssen" ist nur ein Alibi-Argument.
    Mal ehrlich: Wann und wie oft wird das Handy in *wirklich* wichtigen Fällen benutzt?
    (Naschlecht, die 'Erwachsenen' machen es ja vor, indem sie ständig so wichtige Mitteilungen, wie "Ick steh' hier gerade bei Karstadt an der Kasse" von sich geben... :rolleyes: )


    2. Vielleicht wäre es sinnvoll, ein festes Schulfach "Neue Medien" einzuführen (eine Stunde pro Woche?), in dem die Medienkompetenz der Schüler aufgebaut, erweitert und vertieft werden kann.
    Es muss imho auch an die Vernunft der Schüler appelliert, und fundiertes Wissen vermittelt werden (wobei der Fun-Faktor natürlich auch nicht zu kurz kommen sollte).
    Dies müsste aber dann von Lehrern bestritten werden, die den Schülern auch etwas beibringen können, und nicht umgekehrt. ( - Ich erinnere mich an meine Schulzeit, in der kaum ein Lehrer dazu in der Lage war, den Videorecorder zu bedienen. :eek: )


    3. Es wäre interessant, noch mehr Statements von gerade aktuell Betroffenen (Lehrern, Eltern und Schülern) zu hören.
    - Insbesondere, was die Vorgehensweise an den Schulen betrifft, die mit dem 'Problem' ganz gut zurechtzukommen scheinen. (Denn Theorie ist bekanntlich nur die eine Seite...)


    4. Dass das Ausschalten oder LautlosStellen der Handys während des Unterrichts für nicht wenige ein Problem darstellt, halte ich für wirklich bedenklich!
    - Im Museum/Kino/Konzert funktioniert es doch (meistens) auch (halbwegs)?
    Liegt es daran, dass der Schulunterricht kostenlos ist als etwas völlig Wertloses angesehen wird?
    Dann müsste wieder im Elternhaus begonnen werden, den Wert von Bildung klarzumachen. (Jaja, ich weiß: seeeehr schwieriges und umfassendes Thema, was hier auch nur angeschnitten werden kann...)