Beiträge von Elke2002

    Passiert das, wenn man zuviel Techno beim Picknick in Tschechien hört? ;) :D



    Im Ernst: Dass Du Dir mal selber Gedanken machen sollst, wurde ja schon mehrfach erwähnt... Aber warum man, wenn man in einer technischen Klasse ist, das Wort 'Technik' nicht ein mal richtig schreiben kann, ist mir ein Rätsel. :confused:


    Ein wirklich ernst gemeinter Tipp: Lass Dein gesamtes Referat zum Schluss mit der Word-Rechtschreibprüfung korrigieren. UND GUCKE DIR DEINE FEHLER AUCH AN, damit Du was d'raus lernst für's nächst Mal.





    (Jaja, ich weiß, Ratschläge sind auch Schläge. Aber in diesem Falle wirklich angebracht und nur zum Nutzen des Threaderstellers!)

    Zitat

    Original geschrieben von BigBlue007
    Die wirklich interessanten Blogs dürften in aller Regel, wie oben schon gesagt, im Grunde eher sowas wie Newsletter oder Foren sein, die man halt einfach nur "Blog" genannt hat. Sowas kann dann sicher durchaus auch interessante Infos beinhalten, nur assoziierte ich persönlich das dann halt nicht mit Blogging.


    Mir ist leider noch immer nicht die Unterscheidung: Forum - Blog - Wikipedia so ganz klar. (Obwohl ich heute schon eine Menge Neues erfahren habe. Hatte vorher wirklich keine Ahnung von Blogs! :D)


    Und was sind denn die - Deiner Meinung nach - "wirklich interessanten Blogs"?


    Das mit dem Bezahlen: Warum nicht? Es gibt ja auch online-Zeitschriften-Abos. Und zumindest einen Unterhaltungswert weisen einige Blogs durchaus auf (habe gerade mal den 'Schockwellenreiter' angeguckt).


    Zitat

    Leider verstehen viele Leute die Idee von der "Welt am Draht" so, dass sie meinen, der Welt unbedingt ihr Privatleben nahelegen zu müssen. Die vielen Amis, die angeblich jeden Tag Blogs lesen, zeigen allerdings auch, dass es da durchaus einen Markt für gibt.


    Ist das vielleicht eher so ein 'Big Brother-Phänomen'? Es ist halt furchtbar spannend, was der Nachbar gerade macht und denkt ... :rolleyes:
    - Ein Blog mit zusätzlich installierter Live-WebCam. - Das kommt bestimmt gut an (und gibt es bestimmt auch schon)? :D

    Zitat

    Original geschrieben von CK-187
    die leute die meinen auf biegen und brechen etwas bloggen zu müssen
    weils halt grad in ist (obwohl es niemanden interessiert)


    Verstehe. Aber das ist ja nichts Neues, seit sich jeder Depp mit einem Baukasten seine Homepage zusammenbasteln kann.
    Das liest ja vermutlich auch keiner (außer 3 Familienangehörigen und 5 Freunden).


    Aber es gibt ja noch die Blogs, in denen wirklich Wissen zusammengetragen wird. Oder die der internen Kommunikation in Firmen dienen.
    Oder die, die wirklich viel gelesen werden (siehe Spreeblick und Schockwellenreiter).
    Diese Formate finde ich schon interessant.

    Zitat

    Original geschrieben von CK-187
    bin ich der einzige dem diese ganze "blogger-szene" irgendwie auf die ei*r geht :confused:


    Weiß nicht. Mir geht zwar alles mögliche auf die Eierstöcke. Aber wenn ich gerade lese, dass Blogs z.B. mit Karl Kraus' (von dem ich ein großer Fan bin) "Fackel" verglichen werden, dann muss da 'was Interessantes d'ran sein!



    "Kraus und die 'Internet-Generation'


    Zweifelsohne wird zu Kraus in Österreich wissenschaftlich intensiv gearbeitet (das Wörterbuch der "Fackel" an der Akademie der Wissenschaften, Vorträge, Aufsätze etc.).


    Was aber fehlt, sind Arbeiten, die einer heute jungen Generation die Bedeutung von Kraus erläutern. Dabei wäre gerade für die "Internet-Generation" Kraus einer der Autoren, die es zu entdecken gälte.


    In einer Zeit, da Weblogger zeigen, dass man zur Bildung publizistischer Öffentlichkeiten nicht mehr etablierte Medienhäuser braucht, erhält auch die "Fackel" von Kraus neue Aktualität.


    Die "Fackel" und die Blogs


    Vieles, was die "Fackel" gerade in ihren ersten Jahrzehnten auszeichnete, macht deutlich, wie eng das Projekt von Kraus mit dem eines Weblogs verwandt ist. Kraus startete die "Fackel" 1899 als Gegenprojekt zum etablierten Zeitungsdiskurs. Das Wort sollte wieder frei sein und nicht von Geldgebern abhängen, Werbung und Berichterstattung nicht vermischt werden.


    Ähnlich den Weblogs war es im Fall der "Fackel" eine Person, die eigenverantwortlich ein ganzes Medium produzierte. Kraus focht seine Kämpfe persönlich aus, er benutzte das Zitat, um die Schwächen seiner Gegner bloßzustellen.


    Blickt man heute auf mächtige Weblogs, etwa jenes des US-Journalisten Andrew Sullivan, so findet man zahlreiche Ähnlichkeiten zwischen Kraus und einem "bloggenden" Journalisten. Was bei Kraus die Montage an Zitaten, das ist im Zeitalter des Internets das Verlinken.


    Poetik der Polemik


    Eine Poetik der Polemik prägte die "Fackel" und kennzeichnet heute mächtige Blogger: Die Texte entstehen aus der direkten Auseinandersetzung mit dem publizistischen Gegenüber.


    Angriffe werden immer ad personam geführt, die Schwächen des Gegenübers ausführlich vorgeführt. Der fremde Text wird über das Zitat bloßgestellt, Zitat und Kommentar fügen sich zu einer neuen Textur."


    Weiter hier



    PS: Was verstehst Du unter "blogger-szene"?
    Meinst Du damit die Leute, die privat ihre Memoiren verfassen, oder was?

    Stimmt. Als 'Tagebuch' im herkömmlichen Sinne würde ich Blogs auch nicht bezeichnen. Denn dieses ist ja eigentlich nur für einen alleine gedacht und wird meist sogar mit einem Schloss versehen oder gar versteckt.
    Es gibt zwar auch Blogs mit Passwortschutz. Aber auch die sind dann für einen - kleineren - Leserkreis gedacht.
    Bei einem 'richtigen' privaten Tagebuch wäre es natürlich nicht sinnvoll, es ins Internet zu stellen. ;)


    Allerdings gab es ja auch schon immer 'öffentliche' Tagebücher (in Buch-Form), z.B. von vielen Schriftstellern (Thomas Mann oder Max Frisch sind nur ein Beispiel). Diese werden natürlich ganz anders geschrieben (oft wird auch was hinzugedichtet; eigentlich sind es fast eher Romane ;)), weil sie ja für die Veröffentlichung gedacht sind.
    (Anders liegt der Fall bei dem Tagebuch der Anne Frank. Das war wirklich ein privates, was dann posthum veröffentlicht wurde.)


    Blogs könnte man aber vielleicht eher als eine Art öffentliche Pinnwand verstehen?



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    EDIT: Hab' hier noch 'ne klasse Link- und FAQ-Sammlung gefunden! http://www.abseits.de/weblogs.html

    Weizen: Tja, das ist wohl wirklich das Problem: Dass man nicht wissen kann, wer nun lügt und wer nicht.
    Aber leider wird ja von vielen alles, was sie irgendwo (im Internet) lesen oder sehen, für bare Münze genommen und munter weiter verbreitet.


    (Ich habe ja den Planetopia-Beitrag nicht gesehen, sondern nur gelesen, und aber hier die Sache mit dem 'Schockwellenreiter' gleich weggelassen, da sie mir komisch vorkam...)


    Man kann mit diesem Instrument wohl auch ganz prima und schnell einen Ruf zerstören.




    ArneH: Nimm doch einfach den Link von Mekong. Oder guck in den Wiki-Link. Da ist ein Software-Vergleich.

    Zitat

    Original geschrieben von Googol
    Ist auch verwandt mit dem Stroboskopeffekt, den man besonders schön bei Western sieht (Kutsche mit schön grossen Räder wird von Indianern gejagt und die Räder drehen sich gemächlich rückwärts... Beim Schneller- oder Langsamerwerden kann sich der Effekt mehr oder weniger schnell umkehren.
    Siehe auch hier


    Ist ja sehr interessant! :)
    Dazu meine letzte ot-Frage:
    Ich bilde mir ein, einen ähnlichen Effekt auch in Natura schon beobachtet zu haben: Und zwar scheinen sich oft die Radkappen (meist von teuren Wagen) seeehr langsam zu drehen. Ist das eine ähnliche opt. Täuschung? (Ich nehme mal an, das ist beabsichtigt, damit die Optik beim Fahren 'nobler/edler' rüberkommt und nicht alles einfach nur verschwimmt?)