Beiträge von Elke2002

    Re: Fragen zur Katzenanschaffung


    Zitat

    Original geschrieben von SiemensmasterXXX
    Da ich noch nie Katzen mein Eigen nennen durfte, hätte ich noch einige Fragen:


    Der Ansatz ist schon falsch! ;)
    Katzen sind nie 'Dein Eigen'. Wenn sie wollen, und man Glück hat, bleiben sie bei einem!


    Zitat

    - Wir sind beide Berufstätig und arbeiten von 8 Uhr morgens bis ca. 17 Uhr Nachmittags. Ist das zu lange, um Katzen alleine zu lassen? Denn das Katzen sehr anhänglich sind, habe ich dann doch schon gelernt :)


    Geht prinzipiell alles, aber ich find's schon recht lange! :( - Da Ihr gleich 2 nehmen wollt, würden sie natürlich nicht wirklich allein sein.


    Wollt/ könnt Ihr sie denn NUR in der Wohnung halten, oder können sie auch nach draußen?
    Wenn sie nur in der Wohnung gehalten werden sollen, würde ich mir das Ganz noch mal überlegen!!
    Und dann müßtet Ihr auf alle Fälle auch darauf achten, wohnungsgeeignete Exemplare zu erwischen (Katzen, die nicht zu wild sind, keinen Freigang gewöhnt sind; evtl. gezüchtete Exemplare [sind manchmal ruhiger und nicht so 'instinktgesteuert' wie 'normale' Wald- und Wiesenkatzen]).


    BTW: Wo wollt Ihr die Kätzchen denn herbekommen? - Tierheim wäre natürlich ideal, weil Euch dort bestimmt auch die entsprechenden Tipps gegeben werden, die Katzen-Individuen intsprechend ihrer Ansprüche gut bekannt sind, und dort (Reisezeit) zur Zeit leider wieder VIEL ZU VIELE Stubentiger abgegeben werden!... :(


    Zitat

    - kann man jungen Katzen sofort Trockenfutter vorsetzen, oder brauchen sie eine gewisse Zeit Nassfutter
    - wenn zweiteres, wie kann man sie später am besten zu Trockenfutter erziehen? Bekannte haben damit gerade massig Probleme


    Für Jungtiere gibt es spezielles Futter. Normales Trockenfutter wäre wohl für die kleinen Zähnchen noch zu grob und hart.
    Ansonsten: Einfach nach einiger Zeit anderes Futter anbieten und ausprobieren, ob sie's wollen.
    Ich würde auch erwachsenen Katzen immer beides geben (Nassfutter mochten meine immer lieber und ist auch gut wegen der enthaltenen Flüssigkeit; Trockenfutter ist gut für die Zahnpflege).


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    - genügt eine 51 m² Wohnung für zwei Katzen?


    Kommt darauf an, wie Du sie für die beiden einrichtest; was Du ihnen anbietest (viele Kletter-, Kratz- und Spielmöglichkeiten auf verschiedenen Ebenen, damit sie auch mal richtig toben und 'fangen' spielen können)!
    Und natürlich ist, wenn Ihr zu Hause seid, SPIELEN Pflicht!


    Ich persönlich finde, dass Katzen auch nach Draußen können müssen. Ich hatte immer recht lebhafte Zeitgenossen, die richtig rennen, toben und klettern (und auch - leider - Mäusefangen) wollten. - Wenn Wohnungskatze, dann nur unter den oben angedeuteten Bedingungen (viele Möglichkeiten, dem Bewegungsdrang nachzugehen und RUHIGES Exemplar)!


    Aber man sollte immer bedenken, dass Katzen irgendwo noch immer Wildtiere, sehr freiheitsliebend und eigentlich auch eher Einzelgänger sind. (Sie schließen sich eher einem Menschen als einem Artgenossen freiwillig an; obwohl es hier auch Ausnahmen gibt.)


    MfG - Elke


    Ja, das stimmt. - Mein letzter Kurs liegt sogar schon 3 Jahre zurück.


    Um das etwas genauer zu erklären: Ich habe - zuerst im Rahmen eines studienbegleitenden Praktikums und später ehrenamtlich - inges. ca. 7 Jahre lang in einer Drogenhilfeeinrichtung gearbeitet, wo sich die Junkies gerne mal 'ne Überdosis gesetzt haben. - Bei uns war zwar oft ein Arzt oder Krankenpfleger anwesend, aber es war auch Pflicht, dass alle Mitarbeiter regelmäßig am 1. Hilfe-Kurs teilnahmen.
    (Und ca. 1 mal pro Monat hatten wir auch einen Drogennotfall - wo es zum Glück nicht immer um Leben und Tod ging - wo wir unser Wissen einsetzen mussten.)


    Diese Kurse wurden von unterschiedlichen Institutionen durchgeführt, aber immer mit dem Schwerpunkt Bewußtlosigkeit / Wiederbelebung. - Insofern waren es keine 'normalen' 1. HK.
    (An meinen Führerscheinkurs kann ich mich kaum noch erinnern... und weiß daher auch nicht mehr, was da anders war...)


    Die Beispiele waren mir so spontan (als einigermaßen 'spannend') eingefallen. Ich wollte damit vor allem zeigen, dass allein der gute Wille, zu helfen, nicht ausreicht, sondern dass man einige Sachen einfach WISSEN MUSS, da es in der entsprechenden Situation zu spät ist, sich zu erkundigen oder nachzulesen.


    Ich glaube, viele Leute denken, sie wüßten alles, weil sie es schon mal im Fernsehen oder Kino gesehen haben... :(


    - Was natürlich völliger Schwachsinn ist, weil dort sehr vieles völlig FALSCH gezeigt wird, und erst die eigene Übung den Meister macht!


    Ich will mich jetzt auch nicht zu sehr in den Einzelheiten verzetteln, aber trotzdem auf Deine Anmerkungen eingehen...


    Zitat

    - wo man den Herzschlag mißt,


    Kaweh: hören / sehen / fühlen macht man noch -> Pluskontrolle nicht mehr


    Ich habe gelernt, dass man entweder mit 2 Fingern (Zeige- und Mittelfinger) am Handgelenk oder seitlich am Hals fühlt.


    FALSCH wäre, mit dem Daumen am Handgelenk (da fühlt man zu sehr den eigenen Puls) oder direkt auf der Brust zu fühlen.

    Zitat

    - ob man bei fehlendem Atem noch den Pulschlag / bei fehlemdem Herzschlag noch den Atem kontrollieren muss,


    Kaweh:Pulskontrolle für EH und den kleinen Kurs abgeschafft , nur noch bei SAN Kursen.


    Ich meinte damit, dass einem von der _Logik_ her klarsein muss, dass man immer zuerst den Atem kontrolliert, dann bei fehlender Atmung erst einmal ein paar mal beatmet, dann den Herzschlag kontrolliert (denn wenn das Herz nicht pumpt, nützt es ja nichts, wenn ich Luft hineinblase), und bei fehlendem Herzschlag Beatmen+Pumpen muss, damit das Gehirn keine Schäden davonträgt.


    Und bei fehlemdem Herzschlag braucht man halt keine Atemkontrolle mehr zu machen, sondern fängt sofort an, Wiederzubeleben.


    Zitat

    - wie man den Verletzten zum Beatmen hinlegt, was zu beachten ist (Kinn überstrecken, Mundraum leerräumen, sich hinter den Kopf des Bewußtlosen knien),


    Kaweh:Mundschau abgeschafft (nur noch bei San A / B)


    Wieso denn das?? Dann versuche ich möglicherweise Luft hineinzublasen, die nie ankommt?! Oder die Zunge versperrt den Weg? :confused:


    Zitat

    - wie man den Druckpunkt für die Herzmassage findet,


    Kaweh: ;) Habe ich bestimmt seit meiner Ausbildung nun 5 Varianten gehört. Neuste Variante ist, das man die 2 Finger weglässt. Wieder angeblich eine "Vereinfachung"


    Ich wollte hiermit darauf anspielen, dass viele Leute noch immer glauben, dass Herz sei links...
    - Richtig drückt man natürlich genau in der MITTE des Brustkorbs.


    Ich habe gelernt: Druckpunkt = 2 Fingerbreit unter Brustbein.


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    - wie tief und wie schnell man drücken muss (bis zu 7 cm tief; wenn Rippen brechen ist das das kleinere Übel),


    Kaweh:Viel wichtiger ist, wieviel Luft man reinpustet.


    Ich meinte damit den Irrglauben, dass man (wie es in den tollen Ärzte-Serien immer gezeigt wird) nicht nur ein bißchen mit einer Hand auf dem Brustkorb 'herumtippen' sollte, sondern ihn richtig tief eindrucken muss.
    (Und wenn es dann mal 'kracht' sollte einen das nicht davon abhalten, weiterzumachen.)


    Um dafür das richtige Feeling zu bekommen, ist das Üben an den Puppen sehr wichtig!


    Luftreinblasen tue ich beim Erwachsenen doch ungefähr soviel, wie ich normal ruhig ausatme?


    Zitat

    - wie man zu zweit jemanden wiederbelebt,


    Kaweh:2 Helfer wird nur in Vereinen geübt wie DLRG , Rot Kreuz, ASB usw... nicht extern, da ich mit einem fremden nie 2. Helfer machen würde.


    Wie ich oben schrieb, waren meine Kurse für einen ganz bestimmten Zweck. - Es war klar, dass man in dieser Einrichtung niemals alleine mit einem Bewußtlosen war; und das Team war sehr gut eingespielt, und ich wußte, dass ich mich auf meine Arbeitskollegen verlassen konnte...


    Aber auch wenn ich einen Bewußtlosen auf der Straße finden würde, und es wäre jemand Fremdes dabei, von dem ich den Eindruck hätte, dass er Ahnung hätte, würde ich mir vielleicht helfen lassen, da es doch körperlich recht anstrendend ist, jemanden über längere Zeit zu beatmen + Herzmassage auszuüben.


    Zitat

    Das sollte nun kein Angriff sein, ich fand Deine Fragen auch gut, nur wollte ich damit auch mal zeigen, das sich immer auch was ändert.


    Habe ich auch nicht so verstanden! - Und dadurch wird ja auch wieder klar, wie WICHTIG eine regelmäßige Wiederholung / Auffrischung dieser Kurse ist!


    Zitat

    Heute ist man auf der "make it easy" Schiene, das man dem Retter nicht mehr zutrauen kann, das er Pils fühlt und sagt lieber, das eine unnötige HLW nicht so schlimm ist wie immer angenommen.


    :confused: Den Puls zu suchen ist doch nicht so schwer?
    Und uns wurde immer wieder gesagt, dass eine Herzmassage am lebenden Menschen tödlich sein kann?!



    Zitat

    Als letztes möchte ich sagen, das jeder helfen kann und auch sollte, je besser man helfen kann umso besser für den verunfallten. Nicht helfen und wegschauen kann wie gesagt bestarft werden (Unterlassene Hilfeleistung). Wenn jemand hilft und macht was falsch, dann kann er nicht belangt werden.


    Dem ist nichts mehr hinzuzufügen :) - und Danke für Deine interessanten Hinweise!


    - Elke

    Zitat

    Original geschrieben von censtar

    Ich glaube nicht, dass der Versuch, den nur einmal machen zu müssen, ein Indiz mangelnder Bereitschaft zur Hilfeleistung darstellt, sondern vielen Ihre Zeit und Ihr Geld zu kostbar ist, um diesen Kurs unnötig zu wiederholen.


    Das ist völliger Blödsinn! - Und wenn Du mal 2 Sekunden darüber nachdenkst, dann ist Dir das auch klar!


    Denn: Es ist doch nur 'natürlich', dass man Sachen, die man vor längerer Zeit einmal gelernt hat, relativ schnell wieder vergißt, wenn man sie nicht regelmäßig anwendet / übt.


    Und die 1. Hilfe zu leisten, braucht man - zum Glück - ja nur selten. Daher ist es wichtig, auf einen solchen Fall optimal vorbereitet zu sein.
    Dazu kommt, dass jeder in einer solchen Situation ultra durcheinander ist. - Da ist es besonders wichtig, dass man eingeübte Verhaltensweise und Handgriffe 'nur noch abzuspulen' braucht.


    Denn wenn Du erst anfängst zu überlegen, in welcher Reihenfolge Du die Vitalfunktionen prüfen musst, und zu welchem Zeitpunkt Du den Notruf anrufen musst, dann wirst Du ziemlich ins Schleudern kommen. :(


    Kleiner Test: Wer kann - aus dem Stegreif und ohne nachzuschlagen - sagen,


    - wie genau die stabile Seitenlage aussieht (und wann man sie anwendet),
    - wie man feststellt, ob jemand noch (ganz flach) atmet,
    - wo man den Herzschlag mißt,
    - ob man bei fehlendem Atem noch den Pulschlag / bei fehlemdem Herzschlag noch den Atem kontrollieren muss,
    - wie man den Verletzten zum Beatmen hinlegt, was zu beachten ist (Kinn überstrecken, Mundraum leerräumen, sich hinter den Kopf des Bewußtlosen knien),
    - welche Vorteile Mund-zu-Mund bzw. Mund-zu-Nase-Beatmung haben (und warum letztere vorzuziehen ist),
    - wie oft man einen Bewußtlosen mit Herzstillstand beatmen muss, wie oft man die Herzmassage (im Wechsel) durchführen muss,
    - wie man den Druckpunkt für die Herzmassage findet,
    - wie tief und wie schnell man drücken muss (bis zu 7 cm tief; wenn Rippen brechen ist das das kleinere Übel),
    - wie man zu zweit jemanden wiederbelebt,
    - wie und wann man richtig einen Notruf absetzt?
    .........


    Diese Sachen vergißt man mit der Zeit. Ich habe mal eine Zeit beruflich mindest. 1 mal pro Jahr einen 1. Hilfe-Kurs gemacht - und war immer wieder erstaunt, dass ich immer wieder was Neues bei der Auffrischung dazulernen konnte.
    - Und dass die Kurse dröge sind, kann ich auch nicht nachvollziehen. - Es kommt ja immer auf die Gruppe und den Leiter an. - Meistens waren unsere Kurse ziemlich lustig (manchmal sogar etwas albern, um die - sich doch leicht einstellende - Beklemmung bei diesem brisanten Thema etwas aufzulockern)!


    Immer d'ran denken: Bereits nach 4 Minuten Atemstillstand sind im Gehirn irreparable Schäden vorhanden; die Du relativ leicht verhindern kannst. - Denn man kann eine bewußtlose Person theoretisch über Stunden beatmen, ohne dass sie Schäden davonträgt.
    Der Rettungswagen braucht ja meist mehr als 4 Minuten...


    So, wer ein paar Minuten Zeit hat, kann sich ja mal eine 1. Hilfe-Broschüre schnappen und etwas 'studieren' - man weiß nie, wozu es gut ist... :top:


    Schönen Abend noch - Elke

    Zitat

    Original geschrieben von handytim

    Hat jemand anderes einen Vertrag bei Mobilblitz abgeschlossen? Habt Ihr Eure Auszahlung erhalten?


    Ja. Nein.
    Habe am 29.05. die Unterlagen losgeschickt und versuche seitdem, wenigstens eine korrekte Rechnung (ohne ausgewiesene USt/MwSt) zu erhalten... :(


    Auf 1 Anruf und 3 Mails habe ich eine Antwort-Mail (auf meine 1. Mail) erhalten, in der mir versichert wird, dass ich "blitzartig" eine neue, korrekte Rechnung erhalte (habe mich auf Meister_Ducks Aussge hier im Thread berufen:

    Zitat

    Der Betrag von 185,00 Euro enthält selbstverständlich keine ausgewiesene MwSt, ( bei Privatkunden ) bei dem betreffenden Beleg hat wohl ein MA die falsche Warengruppe angeklickt.... passiert...


    Sollte es jemand problematisch empfinden erstellen wir gern einen neuen Gutschriftsbeleg.


    Einfach per Mail an: info@mobilblitz.de


    So was kann natürlich immer passieren, und der Kontakt (wenn welcher da war) war auch sehr nett!
    Aber ich finde es schade, dass ich auf meine 2 letzten Mails KEINE Reaktion erhalten habe... (seit dem 11.06.)
    - Jetzt hätte ich anstelle der korrekten Rechnung allmählich lieber meine Überweisung (und alles wäre in Butter :))!


    (Kunden Nr. 2921, Angebot Nr. 1709)

    Zitat

    Original geschrieben von KX250
    Habe jetzt schon 5 J1/J2 bei amazon in den letzten Monaten bestellt (1xJ1 black für mich, 1xJ2 für Freundin, 1xfür Eltern und 2 für Bekannte) und bei 3 von den 5 war keine Folie drauf- Fingerabdrücke gab es allerdings nicht...


    Vielleicht hast du ja meine bekommen...hab vor 2 Wochen eine zurückgeschickt weil ich statt der schwarzen eine silberne erhalten hatte... :D



    Zu 1.) Hm, das klingt ja fast so, als wär das 'normal', Zufall oder was auch immer (oder glaubst Du, die 3 waren alle umgetauscht worden)?


    Zu 2.) Das kann ich erst sagen, wenn ich Deinen Fingerabdruck zum Vergleich bekomme... :D


    BTW: Hab versucht bei Amazon anzurufen (vor 18 Uhr natürlich), aber die Nummer, die hier mal jemand im Forum angegeben hatte (0800 AMAZON24) ist wohl nicht mehr gültig. - Auf der Seite finde ich auch keine Rufnummer.
    - Weiß einer ne Telefonnummer, die geht?

    Hi,
    tja, ich weiß jetzt nicht so recht...


    Eigentlich würde ich das Gerät ja sehr gerne behalten, aber wenn es schon mal in Gebrauch war, dann weiß ich ja nicht, warum es wieder zurückgeschickt wurde...


    Könnten mir bitte noch ein paar Leute mitteilen, ob bei ihnen die Folien drauf war oder nicht?


    Interessieren würde mich eigenlich nur, wie es bei Leuten aussieht, die JETZT kürzlich bestellt haben (und bitte Modell: J1 / J2) mitangeben.
    - Wenn da bei mehreren keine Folie drauf wäre, würde mich das schon ziemlich beruhigen! :)


    PS: Evtl. auch per PN, damit hier nicht alles so vollgemüllt wird!


    Danke - Elke

    Displayschutzfolie?


    Hi,


    habe gerade meine Mini-Kamera ausgepackt (ging superschnell; wurde gerstern erst losgeschickt!) :)


    Aber jetzt habe ich eine Frage: Bei meiner Kamera war hinten keine Schutzfolie auf dem Display und ich habe auch sofort einen halben Fingerabdruck gesehen (der nicht von mir stammt!).
    Nun kann es sein, dass jemand bei Einwickeln der Kamera in dieses weiche Schutzpapier den Fingerabdruck verursucht hat (obwohl ich immer dachte, die Leute tragen Handschuhe)?


    Ansonsten ist das ganze Zubehör noch original verschweißt und wirkt auch nicht gebraucht! Und ich konnte auch sonst keine Gebrausspuren auf der Kamera feststellen. - Ausprobieren konnte ich sie noch nicht, da der Akku noch lädt...


    Also: War bei Euch eine Displayschutzfolie auf der Kamerarückseite vorhanden oder nicht??


    Thanks - Elke

    Zitat

    Original geschrieben von me45
    Tipps würd ich halt gern allgemein haben wollen, falls mir unverhoffterweise der nächste ins Haus flattert; wie verhalte ich mich a) möglichst Ressourcen-schonend, ohne ihn gleich vom Krankenwagen abholen zu lassen (und mir somit einen unkollegialen Ruf einzuhandeln)
    b) so, dass nichts passieren kann


    Hi me34!


    Du solltest Dir auf alle Fälle nicht soviele Gedanken darüber machen, ob das 'nett' ist, was Du tust... :rolleyes:
    Ob die Leute hinterher komisch über Dich reden oder nicht, sollte Dir eigentlich egal sein!
    (Seit wann bekommte man einen "unkollegialen Ruf", wenn man - nach bestem Wissen und Gewissen - einen Krankenwagen ruft :confused: )


    Du musst Dir einfach nur vor Augen führen, dass die Gesundheit das höchste Gut ist, was jeder Mensch hat, und dass Du in dieser Situation die Verantwortung für die (körperliche und geistige) Unversehrtheit dieses Menschen übernommen hast.


    Da Du kein Arzt bist, wird niemand von Dir eine 100%ige und wasserdichte Diagnose verlangen und erwarten!
    Aber man kann von Dir erwarten, dass Du, wenn Du Dir unsicher bist, Hilfe holst.
    Und das heißt: Im Zweifelsfalle lieber einmal zuviel den Notarzt rufen, als sich hinterher Vorwürfe machen zu müssen, zu lange gezögert zu haben!!


    (Du kannst – wenn es nicht ganz so akut wirkt und Du sehr unsicher bist, ja auch zuerst einmal den ärzt. Notdienst oder Hausarzt (falls erreichbar) anrufen, die Situation schildern und fragen, was Du machen sollst.)


    Sofort handeln solltest Du auf alle Fälle bei Bewusstlosigkeit und/oder Verdacht auf eine Alkoholvergiftung !


    Und wenn Du Dir nicht sicher bist, ob derjenige noch andere Drogen (außer Alkohol) zu sich genommen hat, und Du die Situation nicht einschätzen kannst, dann ruf auf jeden Fall die 112 an (und schildere auch gleich am Telefon Deinen Verdacht, weil die dann schneller kommen und einen Arzt an Bord haben). Denn es ist klar, dass sich jemand, der sich damit nicht auskennt, die Situation nicht richtig einschätzen KANN.
    Damit schadest Du niemandem und machst auch NICHTS falsch! (Auch rechtlich kann es keine Probleme geben; außer sie finden in den Taschen Deines Bekannten auf einmal 500 Pillen, die eindeutig nicht zum Eigenbedarf bestimmt sind. – Aber dann ist Dein Bekannter selber schuld!!)


    Und selbst, wenn die gesundheitliche Situation doch nicht so schlimm war, und der Arzt vielleicht etwas komisch reagiert (ist ja auch nur ein Mensch), dann kannst Du Dir trotzdem sicher sein, dass Du kein schlechtes Gewissen zu haben brauchst.


    Also: Es geht einzig und allein um die _Gesundheit_ des alkoholisierten und nichtzurechnungsfähigen Menschen ... und nicht um Deinen Arbeitsplatz.
    Um Deinen Ruf geht es insofern, dass der auch ganz schnell dahin sein könnte, wenn Du - aus Angst, etwas Falsches zu tun - GAR nichts tust.


    Und natürlich darfst (und MUST!) Du - wenn Du denkst, dass sei zu seinen Besten - einem stark alkoholisierten Menschen auch GEGEN seinen Willen Schmuck abnehmen (Strangulierungsgefahr) usw. - Denn dieser Mensch ist ja in diesem Zustand NICHT Herr seiner Sinne. – Und alles andere wäre unterlassene Hilfeleistung.
    - Höchstwahrscheinlich wird er Dir im nüchternen Zustand dankbar für Dein umsichtiges Handeln sein!


    Natürlich ist es für eine Laien schwierig, die Situation richtig einzuschätzen. – Aber das ist jedem klar!



    So, hoffe etwas geholfen zu haben
    - Elke (die - im Rahmen eines Praktikums - schon so einige Drogennotfälle bearbeiten durfte)


    PS: An solch 'banalen' Geschichten sieht man mal wieder, dass ein 1.Hilfe-Kurs (stabile Seitenlage, Herz-Lungen-Wiederbelebung, Versorgung stark blutender Wunden) sehr sinnvoll im Alltag ist!


    Ganz konkret im Drogennotfall heißt das:
    Vitalfunktionen (Atmung, Herzschlag) sichern und im Auge behalten. D.h. aufpassen, dass der Mundraum frei ist (evtl. Gebiss o. ä. per Hand entfernen). Bei Atemstillstand Mund zu NASE beatmen (ist weniger eklig und effektiver).
    Und ansonsten den 'Patienten' warm halten (mit Decke einwickeln) und ihn vor Verletzungen schützen, ihn an einen ungefährlichen Ort bringen.
    Nicht künstlich zum Erbrechen bringen, nichts zu essen geben.