Wenn jetzt jeder meint "man hätte was anderes lernen sollen", wer soll dann bitte die Züge fahren. 
Die Lokführer Streiken hier nicht um sich zu schaden. Schließlich müssen sie die Zeit wieder Absitzen die Sie Streiken.
Die Bahn ist seit 1994 ein privates Wirtschaftsunternehmen. Da dürfen sich die Mitarbeiter auch so verhalten wie es in einem Wirtschaftsunternehmen üblich ist. Schließlich verhält sich die Bahn genauso u. hat seit der Privatiesierung mehr als 250.000 Arbeitsplätze abgebaut, die Vorstände gönnen sich jedes Jahr fette Prämien u. Gehälter. Für Bahnkunden werden die Tickets jedes Jahr teurer, obwohl satte Gewinne erzielt werden.
Die Lokführer haben die schlimmste Schichtdienst die es überhaupt gibt, (ist z.B. nicht mit Polizei, Krankenschwestern oder anderen Berufen vergleichbar) müssen viel am Wochenende u. Feiertage arbeiten. Haben eine hohe Verantwortung für Mensch u. Materie. Meiner Meinung nach müssen die auch ordentlich honoriert werden. Lokführer in der höchsten Stufe mit 2000.-€ Brutto abzuspeisen ist eine Frechheit. Was hier fehlt ist die Verhältnissmäßigkeit. 
Da verdiene ich als Wochendkellner schon mehr. 
Übrigens sollte man hier einen LKW-Fahrer oder U-Bahn-Fahrer nicht mit einem Lokführer vergleichen, weil die Lokführer eine Dreijahresausbildung + ständige Fortbildung mit anschließendem Prüfung absolvieren müssen. 