Irgendwie ist das mit den Geburtenzahlen ein zweischneidiges Schwert, denn wenn die Entwicklung wirklich so weitergeht, werden wir wegen der Überalterung in so 50 Jahren ein Problem mit einem Mangel an jungen Menschen und damit einen Mangel an Erwerbsfähigen Menschen haben.
Aber für die nahe Zukunft bis so 20 Jahre wäre eine höhere Geburtenrate wohl eher kontraproduktiv, wenn wir uns mal vorstellen, das von 1960-1980 die Geburtenrate doppelt so hoch gewesen wäre wie jetzt, dann hätten wir wohl ein noch grösseres Problem mit der Arbeitslosigkeit. Durch eine höhere Bevölkerung würden zwar auch neue Jobs geschaffen, aber sicher nicht in dem Umfang, den wir an mehr Menschen hätten, sondern vielleicht 1/3.
Aber irgendwie ist es eh Unsinn darüber zu diskutieren ob die Geburtenrate zu niedrig ist oder nicht, den für Kinder entscheidet man sich, weil man ein eine Famile möchte, und nicht weil ein paar Volkswirte sagen das sind die Sozialversicherungssysteme nicht mehr finanziert werden können, oder weil es für die Kinder eine bestimmte Summe Kindergeld und einen erhöhten Steuerfreibetrag gibt. Das wäre ja schlimm.
Aufgabe der Politik kann es allenfalls sein für eine Kinderbetreuung zu sorgen so das Familen und Studium/Ausbildung/Berufstätigkeit/Selbstständigkeit vereinbar bleiben. Ausserdem ist es wichtig das der Staat den Kinder eine gute Bildung ermöglicht.
Aber der finanziellen Förderung muss man sehr vorsichtig sein. Denn das kann schnell nach hinten losgehen. Wenn manche schlecht gebildete und sozial schwache Familen das Kinderkriegen wegen der finanziellen Anreize als Alternative zu einer Erwerbstätigkeit oder Selbständigkeit sehene, und stattdessen Kinder werfen die die Kanickel, nur weils Geld dafür gibt, aber sich niemand um die Kinder kümmert, dann wäre das auch katastrophal.