ZitatOriginal geschrieben von herold
Wenn jemand eine Immobilie baut oder erwirbt, muss diese ja nicht unbedingt auf Biegen und Brechen komplett bis zur Rente abbezahlt werden, um diese dann im Falle des Ablebens schuldenfrei den Erben zu hinterlassen, oder? Dieses Risiko für die Hinterbliebenen kann man auch mit einer nicht kapitalbildenden Lebensversicherung abdecken. Und eine "kleine" monatliche Restrate kann man ja als Erbe regelmäßig noch mit übernehmen, wenn man das Haus selbst nutzen möchte. Miete müsste man sonst ja meistens eh noch zahlen.
Aber ich bin sicher das sich ein Erbe über 150.000€ in Geld und Wertpapieren mehr mehr freut als über eine Immobile mit 250.000€ Wert bei der noch 100.000€ abbezahlt werden müssen.
Ausserdem kommt hinzu das man nie weis wo sich die Kinder niederlassen wollen.
Und wenn zwei oder mehr Kinder vorhanden sind, muss dann das Eigenheim sowiso verkauft werden um das Erbe gerecht aufteilen zu können.
ZitatOriginal geschrieben von herold
Alles natürlich überwiegend in Eigenleistung, da man sich Handwerker auf Rechnung heute ja fast nicht mehr leisten kann.
Imho ist genau das das Kapital des kleinen Mannes in Sachen Haus: Die eigene Arbeitskraft (und zwar hier die wirklich insgesamt gesparte Kohle und nicht die "läppischen" 8 Mille, die man beim Hausbau spart, falls man das Bad selber macht. Dafür bekommt man imho nämlich nichtmal ordentliches Material...
)!
Naja, aber was will man als Berufstätiger in sagen wir mal zwei Wochen Urlaub und dann nachher an zwei Abenden und einem Wochenendtag pro Woche schon mehr machen als ein bisschen Innenausbau.
Man kann ja nicht auf Dauer noch neben dem Hauptjob fünf Tage die Woche von 19-24 Uhr und die zwei Wochenendtage das volle Bauprogramm fahren, das hält ja niemand aus.